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·11 maggio 2026
Fortuna-Lebenszeichen: "Geht nur über Kämpfen, Kratzen, Beißen"

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Fortuna Düsseldorf hat sich im Abstiegskampf nicht aufgegeben. Durch das überraschende 3:1 gegen Bundesliga-Kandidat SV Elversberg sowie die Rückkehr über den Strich sandten die Rheinländer ein immens wichtiges Lebenszeichen und haben den Klassenerhalt im Abstiegsendspiel am Sonntag beim Rivalen SpVgg Greuther Fürth wieder in der eigenen Hand.
"Wir haben uns eine gute Ausgangsposition erarbeitet. In Fürth geht es nochmal um alles. Wir werden voll da sein müssen. Es wird ein harter Fight", richtete Düsseldorfs Trainer Alexander Ende in den Vereinsmedien den Blick bereits auf das bedeutendste Spiel des früheren Pokalsiegers seit mehreren Jahren.
Nach dem siebten Heimsieg der Saison durch ein Eigentor der Gäste von Florian Le Joncour (26.) sowie einen "Doppelpack" von Torjäger Cedric Itten (43. und 51.) verabschiedeten sich jedenfalls vorerst aus der Abstiegszone. Endes Mannschaft rangiert einen Punkt vor Arminia Bielefeld (am Sonntag gegen Hertha BSC) auf dem Relegationsplatz und drei Zähler vor Fürth auf dem ersten Abstiegsrang.
Entsprechend einfach ist die Rechnung trotz der notwendigen Berücksichtigung des Bielefelder Resultats für die Fortunen. Ein Erfolg beim „Kleeblatt“ würde den Abstieg der Fortuna definitiv verhindern, ein Remis sicherte immerhin mindestens eine nachträgliche Chance in den Abstiegsrelegation, und sogar eine nicht allzu hohe Niederlage könnte im Falle einer gleichzeitigen "Nullnummer" der Arminen auch schon die Rettung bedeuten.
Auf Rechenschieberspiele will sich Florian Kastenmeier allerdings nicht verlassen und das eigene Schicksal selbst in die Hände nehmen. "Es geht jetzt über Kämpfen, Kratzen, Beißen. Wir wollen das Maximum rausholen und die drei Punkte in Fürth. Dafür müssen wir Energie und Mentalität wie gegen Elversberg halten und nochmal alles raushauen."
Nicht nur glücklich war Itten trotz seiner Saisontreffer Nummer 14 und 15. Denn ausgerechnet Düsseldorfs mit weitem Abstand erfolgreichster Torschütze fehlt beim Showdown in Fürth wegen seiner fünften Gelben Karte. "Das ist", haderte der Schweizer mit seiner Verwarnung, "sehr nervig."







































