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·12 gennaio 2026
"Hertha BSC, Bundesliga, 15.30 Uhr": Ernst setzt das klare Ziel

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Aufgrund seiner Leistungen wurde Hertha-Stammkeeper Tjark Ernst in diesem Winter bereits mit Borussia Mönchengladbach in Verbindung gebracht. Der 22-jährige Schlussmann wird sich aber auf die Rückrunde mit den Berlinern konzentrieren - und glaubt fest an den Aufstieg. Im Interview mit der "Bild" gab es klare Zielsetzungen vom Torwart.
Wenn Hertha BSC den Aufstieg verpasst, dann wird Tjark Ernst nicht zu halten sein. Das ist eine Behauptung, die in den letzten Wochen mehrfach im Umfeld der Berliner geäußert wurde. Nicht verwunderlich, denn mit neun Weißen Westen und gerade einmal 16 Gegentreffern gehört der 22-Jährige zu den Top-Torhütern der Saison. "Mir ist bewusst, dass ich eine gute Hinrunde gespielt habe, mit der ich persönlich sehr zufrieden bin. Das ist das Ergebnis von täglicher Arbeit und dem Drang, sich immer weiterentwickeln zu wollen", erklärt Ernst im "Bild"-Interview. Und zeigt sich ganz sportlich: "Aber ich bin auch abhängig von meinen Vorderleuten. Das ist das Wichtigste, dass wir gemeinsam als Mannschaft verteidigen."
Das Interesse von Borussia Mönchengladbach wird dem 22-Jährigen nachgesagt. "Das ist eine Bestätigung der eigenen Leistung. Aber mehr auch nicht. Ich bin ganz im Hier und Jetzt, freue mich auf die Rückrunde und darauf liegt mein voller Fokus", verspricht Ernst. Ein langfristiger Verbleib sei schließlich auch nicht ausgeschlossen, wenn die Bedingungen stimmen. Der Wunsch des Torhüters? "Hertha BSC, Bundesliga, 15.30 Uhr. Das ist ein Ziel, das der Verein und ich verfolgen. Das spornt uns an", so Ernst.
Mit 28 Punkten steht Hertha derzeit auf Platz 6 in der Tabelle. Fünf Zähler fehlen zum Aufstiegs-Relegationsplatz, sechs Punkte sind es zum direkten Aufstiegsplatz. "Man kann im Fußball nie etwas ausschließen, aber wie ich jetzt schon oft gesagt habe, ist mein einziges Ziel, mit Hertha den Aufstieg zu schaffen", betont Ernst - und unterstreicht seine Ambitionen: "Das ist das Ziel und ich bin fest davon überzeugt, dass wir das Zeug dazu haben. Es sind noch 17 Spiele zu spielen."
Die individuelle Qualität sei in der Mannschaft hoch, das Team sei auch als solches zusammengewachsen. Die schwierige Phase zu Beginn der Saison half den Herthanern, um den Strang zu festigen, an dem nun alle gemeinsam ziehen. "In einer Phase der Hinrunde haben wir das sehr gut hinbekommen und haben gezeigt, was wir imstande sind zu leisten. Es macht mich optimistisch, dass wir sehr, sehr gute Chancen haben, diesen Traum zu verwirklichen, wenn wir genau das in großen Teilen in der Rückrunde auf den Platz bekommen", wiederholt Ernst. "Auch nach dem schlechten Start haben wir uns gefangen. Natürlich wissen wir auch, dass wir den Start nicht noch mal verhauen sollten. Gefühlt sind die Spiele zu Beginn der Rückrunde alles Sechs-Punkte-Spiele, die man im Idealfall gewinnen sollte." Mit weiteren starken Leistungen kann der Keeper seinen Anteil dazu beitragen.









































