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·27 marzo 2026
Highlights der WM-Playoffs: Italienische Erleichterung nach zitterndem 2:0

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·27 marzo 2026

Italien hat sich mit Mühe in den WM-Playoffs weitergekämpft und erhält nun das Endspiel gegen Edin Dzeko. Die Türkei feiert ein Spektakel um Arda Güler, während die kleinen Fußball-Nationen auf das große Wunder weiter warten müssen. Sensationen blieben aus: Einige Außenseiter scheiterten denkbar knapp, andere scheiterten trotz Führung. Gleichzeitig sorgten individuelle Momente – ein Traumpass, ein Kopfball in der 86. Minute, ein Dreierpack – für dramatische Spielverläufe und den Einzug ins Finale.

Die Spieler von Bosnien-Herzegowina feiern ausgelassen den Einzug ins WM-Qualifikations-Playoff-Finale nach dem Sieg im Elfmeterschießen gegen Wales im Cardiff City Stadium am 26. März 2026. Dan Mullan / Getty Images
Die Squadra Azzurra hat mit viel Mühe die erste Hürde für das WM-Comeback gemeistert und gewann 2:0 gegen Nordirland. Sandro Tonali (56.) und Moise Kean (80.) erzielten die Tore, doch lange Zeit herrschte großes Zittern im Spielverlauf. „Lasst uns diesen Sieg genießen. Wir haben ihn gebraucht“, sagte Trainer Gennaro Gattuso erleichtert.
Die italienische Nationalmannschaft hatte zuvor bereits die Endrunden 2018 in Russland und 2022 in Katar verpasst, entsprechend groß war die Erleichterung nach diesem Erfolg. Am Dienstag muss aber noch ein Sieg gegen Bosnien-Herzegowina her, um das WM-Ticket endgültig zu lösen. „Die Anspannung, die wir spüren, werden auch die anderen spüren“, betonte Gattuso und zog damit eine klare Einordnung der kommenden Aufgabe.
Weltmeisterschaften Quali Europa

26.3.2026
- 18:00
Türkei

1 0

Rumänien
Weltmeisterschaften Quali Europa

26.3.2026
- 20:45
Dänemark

4 0

Mazedonien
Weltmeisterschaften Quali Europa

26.3.2026
- 20:45
Polen

2 1

Albanien
Weltmeisterschaften Quali Europa

26.3.2026
- 20:45
Wales

1 1

Bosnien & Herzegovina
Elfmeter 2-4
Weltmeisterschaften Quali Europa

26.3.2026
- 20:45
Italien

2 0

Nordirland
Gewiss Stadium
Weltmeisterschaften Quali Europa

26.3.2026
- 20:45
Tschechien

2 2

Irland
Elfmeter 4-3
Weltmeisterschaften Quali Europa

26.3.2026
- 20:45
Ukraine

1 3

Schweden
Weltmeisterschaften Quali Europa

26.3.2026
- 20:45
Slowakei

3 4

Kosovo
Weltmeisterschaften Quali Europa

31.3.2026
- 19:45
Schweden

- -

Polen
Weltmeisterschaften Quali Europa

31.3.2026
- 19:45
Tschechien

- -

Dänemark
Weltmeisterschaften Quali Europa

31.3.2026
- 19:45
Kosovo

- -

Türkei
Weltmeisterschaften Quali Europa

31.3.2026
- 19:45
Bosnien & Herzegovina

- -

Italien
Weltmeisterschaften Quali Europa

31.3.2026
- 19:45
Schweden

- -

Polen
Weltmeisterschaften Quali Europa

31.3.2026
- 19:45
Tschechien

- -

Dänemark
Weltmeisterschaften Quali Europa

31.3.2026
- 19:45
Kosovo

- -

Türkei
Weltmeisterschaften Quali Europa

31.3.2026
- 19:45
Bosnien & Herzegovina

- -

Italien
Weltmeisterschaften Quali Ozeanien

31.3.2026
- 21:00
Congo DR

- -

Jamaica
Weltmeisterschaften Quali Ozeanien

31.3.2026
- 21:00
Irak

- -

Bolivien

Der Spielplan der europäischen WM-Qualifikations-Playoffs 2026 zeigt die vier Pfade des Turnierbaums: In Path A treffen Wales auf Bosnien-Herzegowina und Italien auf Nordirland. Path B umfasst die Duelle Ukraine gegen Schweden sowie Polen gegen Albanien. In Path C spielen die Slowakei gegen Kosovo und die Türkei gegen Rumänien. Path D beinhaltet die Begegnungen Tschechien gegen Irland sowie Dänemark gegen Nordmazedonien.
Der 40-Jährige Edin Dzeko riss seine Bosnier mit dem Ausgleich zum 1:1 per Kopf in der 86. Minute in die Verlängerung und brachte damit das Spiel gegen Wales ins Elfmeterschießen. Schließlich gab es gegen Wales ein Happy End im Elfmeterschießen, das Bosnien ins Playoff-Finale führte.
„Italien ist der Favorit, auch wenn wir zu Hause spielen“, sagte Dzeko vor dem anstehenden Finale gegen Italien. Der Stürmerstar von Schalke 04 hatte acht Jahre lang in der Serie A bei AS Rom, Inter Mailand und AC Florenz unter Vertrag gestanden. Im Elfmeterschießen hatte Stuttgarts Ermedin Demirovic verschossen, St. Paulis Keeper Nikola Vasilj parierte allerdings entscheidend.
Für die beiden größten Außenseiter platzte der große WM-Traum: Neukaledoniens „Krieger aus dem Pazifik“ unterlagen Jamaika unglücklich mit 0:1 und verpassten ein märchenhaftes Ende. Die Partie blieb bis zum Schluss eng, doch die Sensation gegen die Jamaikaner gelang nicht.
Die Jamaikaner um den Ex-Leverkusener Leon Bailey können nun gegen die Demokratische Republik Kongo ihr Ticket lösen. Auch Suriname scheiterte knapp: Sie gingen gegen Südamerika-Vertreter Bolivien sogar in Führung, verloren letztlich aber doch noch mit 1:2. Die Bolivianer spielen nun gegen den Irak um einen Platz in der schwierigen WM-Gruppe mit Frankreich, Norwegen und Senegal.
Lange biss sich die Türkei an der tiefstehenden Abwehr der Rumänen die Zähne aus, doch dann entschied ein einzelner Moment das Spiel: Arda Güler hebelte die gesamte Defensive mit einem Traumpass über 40 Meter aus. Ferdi Kadioglu vollendete in der 53. Minute zum entscheidenden 1:0 und bescherte der Türkei den Sieg.
Die heimischen und internationalen Medien überschlugen sich mit Lobeshymnen: „Arda Güler rieb die Wunderlampe“, schrieb beispielsweise die spanische Zeitung Mundo Deportivo. The Athletic schwärmte gar von der „Magie“ des Starspielers von Real Madrid. Im Playoff-Finale geht es nun gegen den Kosovo um Fisnik Asllani.

Viktor Gyökeres, Gabriel Gudmundsson und Yasin Ayari stehen vor dem WM-Qualifikationsspiel zwischen Schweden und der Schweiz in der Strawberry Arena in Solna am 10. Oktober 2025 Seite an Seite. Foto: Michael Campanella / Getty Images
Der Stürmerstar des FC Arsenal machte im Playoff-Duell mit der Ukraine allein den Unterschied: Beim 3:1-Erfolg erzielte Viktor Gyökeres alle drei Tore (6., 51., 73.) und lieferte damit ein klares Statement ab. Der Dreierpack veränderte den Spielverlauf und entschied das direkte Duell.
„Viktors Leistung war unglaublich“, schwärmte Trainer Graham Potter: „Er war phänomenal.“ Gyökeres sei einer „der besten Stürmer der Welt“, sagte Teamkollege Anthony Elanga. Am Dienstag kann er sich nun im direkten Duell mit Topangreifer Robert Lewandowski und dessen Polen messen. „Ich träume von der WM“, sagte Gyökeres: „Polen steht uns im Weg, also müssen wir alles geben, um sie zu schlagen.“









































