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·13 febbraio 2026
Ist der 1. FC Köln für den Abstiegskampf zu fair? Darum setzt Lukas Kwasniok bewusst auf keine „Tretermannschaft“

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Simon Bartsch
13 Februar, 2026
Ein Top-Platz in der Fairplay-Tabelle, die wenigsten Fouls. Der FC gehört in dieser Saison zu den fairsten Teams der Liga. Aber braucht es im Abstiegskampf nicht auch mal das ein oder andere Vergehen? Lukas Kwasniok hat eine ganz klare Meinung.

Eric Martel in einem Zweikampf gegen Mainz (Foto: Lars Baron/GettyImages)
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Mit einer engagierten Leistung hat der FC am vergangenen Wochenende RB Leipzig einiges abverlangt. Aber aus Punktesicht offenbar nicht genug. Die Kölner haben sich für einen aufopferungsvollen Kampf mal wieder nicht belohnt. Viel Aufwand, wenig Ertrag, lautet einmal mehr das Credo aus der Begegnung. Zwar hatte wohl auch das Team der Unparteiischen am Ausgang der Partie einen Anteil. Zur Wahrheit gehört aber eben auch, dass RB das Spiel nicht unverdient gewonnen hat, in nahezu jeder Statistik die bessere Mannschaft war. So auch in der Zweikämpfen. Leipzig gewann 52 Prozent der direkten Duelle. Zwar haben sich die Kölner im Laufe der Saison einem ausgeglichenen Wert insgesamt angenähert, in der Statistik der geführten Duelle findet sich das Team von Lukas Kwasniok aber eher im unteren Tabellendrittel wieder.
Vor allem aber fällt wie berichtet auf, dass die Geißböcke zu den fairsten Teams der Liga gehören. Eigentlich bis zu der Roten Karte gegen Rav van den Berg im Duell gegen Union Berlin war der FC in der Fairnesstabelle immer auf einem der vorderen Plätze zu finden. Mittlerweile liegen die Kölner gemeinsam mit den Bayern auf Rang sechs. Tatsächlich aber spielen die Geißböcke wie berichtet die wenigsten Fouls. Der FC kommt auf 165 Vergehen am Gegner, gefolgt von Bayer Leverkusen (174) und dann Bayern und Leipzig (je 184). Auf dem letzten oder je nach Lesart ersten Platz liegt die TSG Hoffenheim mit 282. Auffallend: Mit Union Berlin, dem 1. FSV Mainz, dem FC Augsburg und dem Hamburger SV befinden sich vier direkte Konkurrenten ebenfalls in der Top-5 dieser Statistik.
Und so wird die Frage durchaus erlaubt sein, ob eine härtere Gangart, mal ein Halten, ein in den Weg stellen, für den Abstiegskampf nicht die richtige Wahl sein darf., vielleicht sogar sollte. „Ich habe jetzt nicht das Gefühl, dass wir nur Pfadfinder auf dem Feld haben, sondern schon auch Jungs, die hinlangen können“, sagte Lukas Kwasniok. „Aber, ich habe das schon im Training nicht leiden können und eine meiner ersten Ansagen den Jungs gegenüber war, dass wenn einer den anderen bewusst umtritt, er direkt duschen gehen darf.“ Und die Ansicht kommt nicht von ungefähr. „Es ist wichtig, Spiele mit elf Mann zu beenden“, sagte der Coach und erinnerte an Begegnungen, die der FC in Unterzahl zu Ende spielte und dann knapp verlor. „Deswegen animiere ich meine Jungs eben nach Möglichkeit nicht mit einer Gelben Karte sich selbst früh zu belangen.“
Vielmehr solle man sich auf das fokussieren, „was wir gut können: Nämlich leidenschaftlich gemeinsam zu verteidigen, keine unnötigen Freistöße zu provozieren“, sagte der Trainer und erinnerte noch einmal an die Standardschwäche seiner Mannschaft. „Ich glaube nicht, dass du mit einer Tretermannschaft die Wahrscheinlichkeit erhöhst, Spiele zu gewinnen.“









































