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·6 febbraio 2026

Kader-Chaos bei Fenerbahçe: Kommt heute noch ein Stürmer?!

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Nach den Abgängen von Youssef En-Nesyri und Jhon Duran sowie einem turbulenten, mutmaßlich aber wenig durchdachten Transferwinter droht Fenerbahçe die Rückrunde ohne einen Topstürmer absolvieren zu müssen. Im Falle einer Verpflichtung eines ausländischen Angreifers stünden die "Kanarienvögel" zudem vor einem weiteren Problem. 

Das Pokalspiel am Donnerstagabend gegen Erzurumspor verdeutlichte bereits die Personalprobleme von Fenerbahce in der vordersten Reihe. Im 4-2-3-1 bekleidete Kerem Aktürkoğlu, eigentlich auf dem linken Flügel unterwegs, die Position in der Angriffsmitte. Nach einer Harmlos-Halbzeit ohne Schuss aufs gegnerische Tor, rückte Anderson Talisca nach dem Seitenwechsel ins vorderste Glied, sorgte dann per Doppelpack fast im Alleingang für den 3:1-Sieg gegen den Zweitligisten. Und dennoch: Fenerbahçe droht ein Sturmproblem bis zum Saisonende!


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Im Winter verließen mit Youssef En-Nesyri (Al-Ittihad), Jhon Duran (Auflösung des Leihvertrags, Wechsel zu Zenit St. Petersburg) und Cenk Tosun (Kasımpaşa) den Tabellenzweiten der Süper Lig. Mit Mateo Guendouzi und N’Golo Kanté wurde zwar insbesondere fürs Mittelfeld hochkarätig nachgerüstet, für den Angriff kam aber nur Talent Sidiki Cherif aus Angers. Der 19-jährige Franzose ist damit der einzige klassische Stürmer im Kader der "Kanarienvögel", der ein gewisses Ungleichgewicht aufweist. Angesprochen auf die Thematik und ob den noch ein Angreifer verpflichtet werde, erklärte FB-Trainer Tedesco nach dem Erzurum-Spiel nur: "Es ist die Aufgabe jedes Vereins, den Transfermarkt bis zur letzten Sekunde im Auge zu behalten. Wir werden aber keine Transfers überstürzt tätigen. Es ist nicht einfach, aber wir werden bis zum Schluss die Augen offen halten."

Núñez nie ein Thema – im Ernstfall müsste wohl Fred weichen 

Wenige Stunden bleiben Fenerbahce theoretisch noch Zeit, das Transferfenster in der Türkei schließt am Freitagabend. In konkreten Verhandlungen befindet man sich aber nicht. Der zuletzt gehandelte Darwin Núñez soll laut Fabrizio Romano nie ernsthaft über einen Wechsel in die Türkei nachgedacht haben. Gerüchte um Romelu Lukaku halten sich zwar noch, dabei wäre ohnehin fraglich, inwieweit der zuletzt fast ein halbes Jahr verletzt fehlende Belgier eine Soforthilfe darstellen würde. Und dann wäre da noch das Problem des Ausländerlimits.

14 nicht-türkische Spieler darf Fenerbahçe im Kader haben, aktuell ist dieses Kontingent ausgeschöpft. Heißt konkret: Kommt noch ein Top-Stürmer aus dem Ausland, müsste ein Ausländer aus dem bestehenden Kader weichen. Wahrscheinlich würde es dann Fred treffen. Der brasilianische Mittelfeldspieler zählt in dieser Saison nicht mehr zum Stammpersonal und wird schon seit längerem mit einem Wechsel in die Heimat in Verbindung gebracht.

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