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·2 aprile 2026

Kauczinski über die Standardschwäche: "Das ist sehr unbefriedigend für mich"

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VON OLIVER GRISS UND STEFAN MATZKE (FOTO)

Für den TSV 1860 geht es jetzt in die K.o.-Phase der Dritten Liga: Angesichts des Punkte-Rückstands auf den Relegationsplatz (fünf Zähler) darf sich die Mannschaft von Trainer Markus Kauczinski jetzt eigentlich keine Blöße mehr leisten und sich irgendeinen Ausrutscher leisten - dementsprechend muss am Ostersamstag gegen Waldhof Mannheim (14 Uhr, db24-Ticker) gewonnen werden. Ohne Wenn und Aber. "Wir sind voll im Tunnel für Mannheim", erklärte der 56-Jährige. Auch der Blick auf die Rückrunden-Tabelle (1860 ist Achter!) zeigt, dass am Oster-Wochenende gewonnen werden muss. "Wir sind zum Siegen verdammt - aber das ist schon seit zwei Monaten so. Für mich ist das nichts Negatives. Wir wissen, dass wir jetzt da sein müssen. Wir gehen jetzt in die entscheidende Phase."


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Wie wollen die Löwen nach zwei Spielen ohne Sieg (0:0 gegen Wiesbaden, 1:2 gegen Duisburg) zurück in die Erfolgsspur kehren und vor allem gefährlicher werden? “Ich habe verschiedene Dinge ausprobiert… Es ist eine mannschaftliche Sache, gefährlicher zu werden. Wir wollen besser Fußball spielen. Wenn das nicht funktioniert, müssen wir schauen, dass ein Tor reicht. Es gibt kein Patentrepzept”, erklärte Kauczinski - und meint vor allem auch die müde Bilanz nach Standardsituationen. 1860 ist in der Rückrunde sehr ungefährlich bei Eckbällen und Freistößen. “Das ist sehr unbefriedigend für mich, gerade vom Timing ist das nicht gut. Das wird morgen nochmal das Thema im Training sein, da mehr rauszuholen.”

Sicher ist, dass Kauczinski nicht auf Kapitän Thore Jacobsen zurückgreifen kann. Der Ex-Elversberger ist gelb-rot-gesperrt, muss ein Spiel pausieren. Wer springt in die Presche? “Die letzte Entscheidung ist noch nicht getroffen”, erklärte der Löwen-Trainer, der am Donnerstagnachmittag in der Spieltags-PK mit Damjan Dordan, Loris Husic und Samuel Althaus selbst drei Kandidaten genannt hat. Althaus dürfte nach seinem guten Auftritt beim Toto-Pokal-Finaleinzug allerdings leicht die Nase vorne haben.

Das Grünwalder Stadion ist am Wochenende mal wieder mit 15.000 Fans ausverkauft, aus Mannheim kommen 1.500 Anhänger mit.

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