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·16 maggio 2026
Keine Frage des Vertrags, nur des Leistungsprinzips: Rav van den Berg ist weiter hinten dran – „Er kennt die Gründe“

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Simon Bartsch
16 Mai, 2026
So wirklich zufrieden wird der 21-Jährige aktuell wohl nicht sein. Denn Rav van den Berg muss sich unter René Wagner hinten anstellen.
Rav van den Berg vom 1. FC Köln
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Ein wenig verwundert hatte die Maßnahme schon. Nachdem Jahmai Simpson-Pusey den Beginn des Anschwitzens vor dem Duell gegen den 1. FC Heidenheim verpasst hatte, wurde der Innenverteidiger für die Begegnung gegen den damaligen Tabellenletzten aus dem Kader gestrichen. Angesichts der Worte von René Wagner nur wenige Tage zuvor keine große Überraschung. Der Coach hatte angekündigt, dass es seine Aufgabe sei, selbst im Falle des sicheren Klassenerhalts, die Spannung in der Mannschaft hochzuhalten, das Duell also dennoch komplett ernst zu nehmen. Die Disziplinlosigkeit des Engländers konterkarierte die Vorgabe des Trainers. Die Verwunderung löste möglicherweise dann Plan B aus. Denn René Wagner wählte als Ersatz Joel Schmied, der erst eine Woche zuvor sein Comeback nach langer Verletzung gegeben hatte, Rav van den Berg saß erneut 90 Minuten lang auf der Bank.
Der U21-Nationalspieler der Niederlande hat unter Wagner einen schweren Stand. Gegen Frankfurt lief der Innenverteidiger noch 90 Minuten auf, seitdem gar nicht mehr. Fünf Spiele in Folge spielte van den Berg keine Rolle, nicht eine einzige Minute. Und das, obwohl der 21-Jährige der teuerste Abwehrspieler ist, den die Kölner je verpflichtet haben. Acht Millionen Euro ließ sich der FC den Niederländer kosten. Auch, weil van den Berg als eins der größten Abwehrtalente des Nachbarlandes gilt. Mittelfristig sieht sich der Innenverteidiger in der Premier League, der FC ist eine Durchgangsstation. Aber eine, die der Verein gerne akzeptieren wird, wenn denn am Ende des Tages die Ablöse stimmt. Dafür benötigt es Spielzeit, die der Spieler zuletzt eben nicht mehr bekam. Und so kamen erste Spekulationen auf, es könne im Fall van den Berg auch um den Vertrag des Akteurs gehen.
Fakt ist, es sind Bonuszahlungen mit dem abgebenden Verein FC Middlesbrough vereinbart worden. Oft beinhalten diese eine bestimmte Anzahl an Spielen und möglicherweise hat van den Berg diese noch nicht erreicht. Aktuell steht der Abwehrspieler bei 14 Einsätzen. Dieser Idee schob Wagner schon in der Vorwoche einen Riegel vor. Er höre das zum ersten Mal, betonte der Trainer. Und tatsächlich wäre eine solche Maßnahme für eine Mannschaft, die sich zu diesem Zeitpunkt noch mitten im Abstiegskampf befunden hat, doch schon mindestens riskant. „Joel hat die Woche zuvor einen Einsatz bekommen, weil Rav da Probleme mit dem Oberschenkel hatte. Und da war es für uns logisch, dass Joel die Chance bekommt“, so Wagner. „Das war in dem Moment die Reihenfolge.“
Und auch generell ist der Niederländer in der Reihenfolge eher in der zweiten Garde. „Rav war in der Viererkette auf der rechten halben Position hinter Jahmai. So ist es mit ihm auch kommuniziert und es liegt an ihm, daran zu arbeiten, dass er da vorbeikommt“, erklärte der Coach. „Rav und ich sind da klar in der Kommunikation. Er kennt die Gründe, warum Jahmai aktuell die Nase vorne hatte und für das Spiel gegen München haben kann. Dann geht es darum, dass er im Sommer gut arbeitet, um wieder zurückzukommen und um seine Position dann kämpft.“ Der Trainer erklärte ebenfalls am Donnerstag, dass Simpson-Pusey wieder voll zur Verfügung stehe und somit auch eine Startelf-Option für die Begegnung gegen die Bayern sei. Das muss sich der Niederländer wiederum erarbeiten.
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