VfL Osnabrück
·4 aprile 2026
Klarer Erfolg an der Brücke: VfL feiert gegen Schweinfurt siebten Sieg in Folge

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·4 aprile 2026

Mit einer von Beginn an souveränen Leistung fuhr der VfL Osnabrück am Samstagnachmittag gegen den 1. FC Schweinfurt 05 den höchsten Heimsieg der bisherigen Saison ein. Beim 4:0-Erfolg konnten sich gleich vier verschiedene Akteure in die Torschützenliste eintragen. Der Spielbericht.
Zwei Veränderungen nahm Cheftrainer Timo Schultz in seiner Anfangsformation vor. So kehrten Bjarke Jacobsen nach seiner abgesessenen Gelbsperre und Robin Fabinski nach auskurierter Verletzung in die Startelf zurück. Dafür nahm Yigit Karademir auf der Bank Platz. Fridolin Wagner saß aufgrund seiner zehnten Gelben Karte am vorherigen Spieltag auf der Tribüne. Auf der Gegenseite veränderte Trainer Jermaine Jones seine Aufstellung auf drei Positionen. Thomas Meißner, Tim Latteier und Nikolaos Vakouftsis standen neu in der Startelf.
Es waren nur wenige Sekunden an der Bremer Brücke gespielt, da stand Lars Kehl bereits das erste Mal frei vor Schweinfurt-Keeper Toni Stahl. Nach einem Steckpass von Kapitän Jannik Müller traf der 23-Jährige den Ball jedoch nicht richtig, sodass dieser knapp am linken Pfosten vorbei ins Toraus rollte (1‘). Damit gab Kehl früh die Marschroute für die Anfangsphase vor, in der die Lila-Weißen viel Offensivdrang entwickelten. Nach neun Minuten setzte sich Robin Meißner stark im gegnerischen Sechzehner gegen Johannes Geis durch und suchte aus spitzem Winkel den Abschluss, doch Toni Stahl konnte den Ball sicher festhalten (9‘). Die Gäste näherten sich nach einer Viertelstunde erstmals dem Kasten von Lukas Jonsson. Nach einem Eckball köpfte ein Schweinfurter Richtung Tor, traf jedoch nur den Kopf von Niklas Wiemann, sodass der Schwede nicht eingreifen musste (15‘). Im Gegenzug setzte der VfL zum Konter an und fand erneut Lars Kehl in der Spitze, der wiederum frei vor Toni Stahl an dessen Fußabwehr scheiterte (16‘).
Nach einem Eckball der Osnabrücker konnten die „Schnüdel“ den Ball im Strafraum nicht richtig klären, sodass der aufgerückte Niklas Wiemann davon profitierte und das Spielgerät mit rechts über die Torlinie zur lila-weißen Führung beförderte (27‘). Auch nach der völlig verdienten Führung ließ die Mannschaft von Trainer Timo Schultz nicht nach und spielte weiter mit viel Schwung in die gegnerische Hälfte. Erneut wurde es wenig später nach einer Standardsituation gefährlich. Nach einem Freistoß von Lars Kehl aus dem rechten Halbraum kam Robin Fabinski völlig frei zum Kopfball, doch Toni Stahl konnte die Kugel mit den Fingerspitzen noch zum Eckball klären (30‘).
Keine Chance hatte der Schlussmann jedoch wenig später gegen Lars Kehl. Nachdem David Kopacz per Kopf Robin Meißner in den Lauf geschickt hatte, legte dieser den Ball direkt quer auf Kehl, sodass Osnabrücks Nummer 18 per Außenrist an Stahl vorbei die Führung ausbauen konnte (37‘). Wenig später ging es aus Osnabrücker Sicht mit einer 2:0-Führung in die Pause.
Auch nach dem Wiederanpfiff zeigten sich die Lila-Weißen als aktivere Mannschaft und kamen erstmals durch einen Distanzschuss von Kevin Wiethaup in Tornähe (56‘). Fünf Minuten später wurde Stahl dann allerdings zum dritten Mal am Samstagnachmittag bezwungen. David Kopacz eroberte den Ball im Mittelfeld und setzte zum Sprint an. Am Strafraumrand setzte er einen Haken und hatte dann das Auge für den besser platzierten Meißner. Dieser platzierte die Kugel in Stürmermanier ins linke Eck und erzielte vor der Ostkurve sein 13. Saisontor (61‘). Vorlagengeber Kopacz war auch an der nächsten Chance beteiligt, verpasste jedoch eine Hereingabe von Christensen haarscharf im Fünfmeterraum (76‘). Die „Schnüdel“ kamen in den zweiten 45 Minuten kaum vor den Osnabrücker Kasten, sodass Lukas Jonsson einen ruhigen Arbeitstag erlebte. Zehn Minuten vor Schluss setzte Ekin Celebi einen Freistoß deutlich am Tor vorbei (79‘). Den Schlusspunkt der Partie setzte Frederik Christensen. Nach einem Einwurf lupfte der eingewechselte Robert Tesche den Ball sehenswert in den Fünfmeterraum, wo Christensen herangesprintet kam und wuchtig zum 4:0 abschloss (83‘).
Wenig später pfiff Schiedsrichter Justin Hasmann die Partie ab und der VfL sicherte sich den siebten Sieg in Folge. Im Zuge der Englischen Woche kommt es bereits am Dienstag zum Topduell mit den Duisburger „Zebras“ (Anpfiff: 19:00 Uhr). Vor einem ausverkauften Gästeblock wollen die Lila-Weißen die Erfolgsserie auch gegen die bislang zu Hause noch ungeschlagenen Duisburger fortsetzen.
Tore: 1:0 (Wiemann 27‘), 2:0 (Kehl 37‘), 3:0 (Meißner 60‘), 4:0 (Christensen 84‘)
Aufstellungen: VfL Osnabrück: Jonsson – Fabinski, Müller, Wiemann – Kammerbauer (Pröger 66‘), Wiethaup, B. Jacobsen (Tesche 73‘), F. Christensen, Kopacz (Henning 81‘), Kehl (Badjie 66‘) – Meißner (Kania 73‘)
1.FC Schweinfurt 05: Stahl – Vakouftsis (Osawe 46‘), Geis, Zeller – Langhans, Böhnlein (Müller 62‘), Angleberger, T. Meißner (Grimbs 68‘), Celebi, Latteier (Endres 62‘) – Wintzheimer (Shuranov 46‘)
Text: Jendrik Greiwe Bild: Fabian Frommeyer









































