FC Bayern München
·28 aprile 2026
Kompany: „Wir brauchen das gleiche Feuer wie gegen Madrid“

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·28 aprile 2026

Der FC Bayern hat sich nach einem irren Neun-Tore-Wahnsinn am Dienstagabend im Halbfinal-Hinspiel der Champions League im Parc des Princes knapp bei Paris Saint-Germain geschlagen geben müssen. Trotz der 4:5-Niederlage ist dank der beeindruckenden Moral der Münchner fürs Rückspiel am kommenden Mittwoch, 6. Mai, in der Allianz Arena noch alles drin. „Am Ende ist es nur ein Tor Unterschied. Wir gehen mit vollem Selbstvertrauen in das Rückspiel rein, hauen alles raus und wollen dann ins Finale“, richtete Jonathan Tah den Blick voraus. Selbstbewusst zeigte sich auch Vincent Kompany, der nach seiner Sperre im Hinspiel dann auch wieder auf der Bank Platz nehmen darf: „Der Glaube ist zu einhundert Prozent da und das Gefühl auch. Wir brauchen unsere Fans und deren Unterstützung mit dem gleichen Feuer wie gegen Madrid.“ fcbayern.com hat weitere Stimmen zum Spiel für Euch gesammelt.
Vincent Kompany: „Wenn zwei Mannschaften mit dieser Idee in so ein Spiel gehen, dann kann genau so etwas passieren. Ich hatte schon das Gefühl, dass so ein Spiel drin ist. Natürlich, wenn du auswärts fünf Gegentore bekommst, ist es im Halbfinale normalerweise vorbei. Aber wir schießen vier und hätten auch noch zwei, drei mehr machen können. Wir wissen jetzt: Das Rückspiel ist zu Hause und wir müssen gewinnen. Das tun wir dort oft und mit der Unterstützung unserer Fans ist der Glaube auf jeden Fall da. Grundsätzlich hatten wir immer das Gefühl, dass wir gefährlich werden können. Mit ein bisschen Ballbesitz waren wir oft sehr schnell vor dem Tor von PSG. Gleichzeitig waren wir aber auch anfällig für Konter, das haben wir in der zweiten Halbzeit nicht gut genug verteidigt. Trotzdem bleibt: Vier Tore auswärts in Paris – wir können Tore schießen. Und zu Hause werden wir das wieder zeigen. Was wir verbessern müssen, dafür haben wir jetzt eine Woche Zeit. Der Glaube ist zu einhundert Prozent da und das Gefühl auch. Wir brauchen unsere Fans und deren Unterstützung mit dem gleichen Feuer wie gegen Madrid.“
Joshua Kimmich: „Ich glaube, es war zu erwarten, dass es ein Schlagabtausch wird. Dass es so offen wird, war eher nicht zu erwarten. Es fühlt sich jetzt nach dem Spiel komisch an, weil wir verlieren – mit einem Tor Unterschied. Wir waren zwischenzeitlich drei Tore hinten, kommen zurück und haben das Gefühl, wir müssen eigentlich noch den Ausgleich machen. Gerade hinten raus wirkte Paris müde, hatte Krämpfe, hat auf Zeit gespielt. Da war schon das Gefühl da: Da geht noch was. Ich fand uns am Anfang ehrlicherweise sehr gut, die ersten 15, 20 Minuten. Da müssen wir das 2:0 machen. Dann bringen wir Paris durch einen Fehler im Aufbau ins Spiel. Danach waren sie besser drin. Sehr ärgerlich, dass wir nach einem Standard wieder ein Tor bekommen. Das darf uns nicht passieren. Aber wir haben auf jeden Fall eine sehr gute Reaktion gezeigt. Klar, sie haben noch einen Konter und treffen die Latte. Aber insgesamt hat man schon das Gefühl, dass noch was drin ist.“
Jonathan Tah: „Es war ein sehr, sehr intensives Spiel. Trotz der Niederlage haben wir, glaube ich, in vielen Phasen gezeigt, was wir für eine Mannschaft sind. Wir sind gut mit Rückschlägen umgegangen, weil wir uns von sowas nicht aufhalten lassen und weitermachen. Man hat gesehen, dass wir viele Tore schießen können. Natürlich haben wir heute zu viele Gegentore bekommen. Aber am Ende ist es nur ein Tor Unterschied. Wir gehen mit vollem Selbstvertrauen in das Rückspiel rein, hauen alles raus und wollen dann ins Finale.“
Luis Enrique (Trainer, Paris Saint-Germain): „Es war unglaublich. Ich habe eigentlich keine Worte. Ich glaube, das war das beste Spiel, das ich als Trainer je erlebt habe. Beide Teams wollten spielen, beide haben enorme Qualität. Ich denke, jeder hatte Spaß, dieses Spiel zu sehen. Wir sind natürlich glücklich, dass wir gewonnen haben. Und man darf nicht vergessen: Bayern hat in dieser Saison nur drei Spiele verloren. Das zeigt, wie gut wir es heute gemacht haben.“
Ousmane Dembélé (Stürmer, Paris Saint-Germain): „Es war ein beeindruckendes Spiel von beiden Seiten. Zwei Teams, die offensiv denken, die gewinnen wollen – egal ob zu Hause oder auswärts. Es war wirklich ein sehr gutes Spiel und wir sind natürlich glücklich, dass wir es gewonnen haben. Es gab mehrere Schlüssel. Zum einen wollten wir dieses Spiel unbedingt gewinnen, weil wir in der Gruppenphase verloren hatten. Dann ging es darum, konzentriert zu bleiben und mit dem Kopf zu spielen. In solchen Spielen sind die kleinen Details entscheidend. Beim Stand von 5:2 hätten wir das vielleicht besser kontrollieren können, aber wir wissen, dass Bayern eine große Mannschaft ist und zurückkommen kann. Wir werden unsere Philosophie nicht ändern. Wir fahren nach München, um auch dort zu gewinnen und ins Finale einzuziehen. Aber wir müssen konzentriert bleiben. In einem Champions League-Halbfinale musst du auch leiden können und genau darauf stellen wir uns für das Rückspiel ein.“
Die wichtigsten Szenen zum Nachlesen im Spielbericht:









































