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Selina Eckstein·24 marzo 2026
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Selina Eckstein·24 marzo 2026
Für die Gladbacher war Anfang März in München nichts zu holen. Ein Fohlen-Spieler durfte trotzdem jubeln. Denn nach seiner Einwechslung staubte Wael Mohya kurz vor Schluss nach Chiarodias Pfostentreffer ab und erzielte den Ehrentreffer (1:4). Es war der erste Treffer in seinem elften Bundesliga-Einsatz.
Auch seitdem bekommt der Youngster immer mehr Einsatzzeit und sammelt Spielpraxis in der höchsten deutschen Spielklasse. Davon profitieren nicht nur die Gladbacher, sondern auch auf Nationalmannschafts-Ebene könnte sich etwas tun. So soll der marokkanische Fußballverband schon auf das Offensiv-Juwel zugekommen sein.
"Es gab schon Kontakt, ja. Aber mehr kann ich dazu nicht sagen", so Mohya im Interview mit dem 'kicker'. Verliert der DFB also sein nächstes Juwel? Zuletzt hatte der DFB wiederholt damit zu kämpfen, dass sich Spieler aufgrund ihrer doppelten Staatsbürgerschaft oft gegen die deutsche Nationalmannschaft und für das jeweils andere Land entschieden hatten. Erst vor wenigen Wochen entschied sich Deutsch-Österreicher Paul Wanner, künftig für den ÖFB aufzulaufen.
Im Anschluss ergänzte der 17-Jährige: "Ich habe noch keine Entscheidung getroffen und lasse mir Zeit damit. Mal schauen, wie es weitergeht."

Er hat marokkanische Wurzeln, ist aber in Deutschland aufgewachsen und durchlief seit der U16 die Nachwuchsmannschaften des DFB. Aktuell ist er für die U18 nominiert, die in der ersten Qualirunde für die U19-EM 2027 gefordert ist. In den kommenden Tagen spielt die Auswahl gegen Bosnien und Herzegowina (am 25. März ab 13 Uhr), gegen Israel (am 28. März ab 13 Uhr) und gegen Turniergastgeber Österreich (am 31. März ab 15 Uhr).
Mal schauen, ob Mohya in diesen Spielen weitere Einsatzminuten sammeln wird und sich dadurch für einen DFB-Verbleib entscheidet.
📸 Mateo Villalba Sanchez - 2025 Getty Images









































