Länderspiel Deutschland – Ghana: Die deutsche Mannschaft in der Einzelkritik | OneFootball

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·30 marzo 2026

Länderspiel Deutschland – Ghana: Die deutsche Mannschaft in der Einzelkritik

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Deutschland – Ghana brachte nach einem intensiven Spiel zahlreiche Erkenntnisse über die Form und Rollenverteilung in der DFB-Elf. In dieser Einzelkritik beleuchten wir jeden eingesetzten Spieler, Noten und entscheidende Szenen – vom gehaltenen Strafstoß bis zum Siegtor. Die Analyse berücksichtigt Spielverlauf, individuelle Duelle und taktische Einordnungen im Hinblick auf die WM-Nominierung. Dabei zeigen sich sowohl sichere Auftritte als auch Fehlerquellen, die Trainer und Mannschaft abarbeiten müssen.


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Deniz Undav (Deutschland) trifft zum 2:0 gegen Ghanas Torhüter Benjamin Asare beim Länderspiel in der MHPArena in Stuttgart am 30. März 2026. Sona Maleterova / Getty Images

Alexander Nübel: Einsatz im „Wohnzimmer“ – Note: 3

Alexander Nübel durfte wegen „extrem guter Leistungen“ in seinem „Wohnzimmer“ ran und übernahm wie angekündigt die Nummer‑zwei‑Rolle im Tor. Der Stuttgarter bekam wenige Bewährungschancen, im entscheidenden Moment beim 1:1 war er machtlos. Insgesamt zeigte Nübel einen soliden Auftritt, ohne dass das Aluminium oder der Unparteiische gegen ihn entschieden hätten.

Länderspiele

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27.3.2026

- 20:45

Schweiz

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3 4

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Deutschland

St. Jakob-Park

Länderspiele

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30.3.2026

- 20:45

Deutschland

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Ghana

MHPArena

Vorschau: Combo Gewinner : Deutschland und +3.5 Tore

| MHPArena | 30.3.2026-20:45

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Deutschland

S S S S S

- : -

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Ghana

S S S N N

| Schiedsrichter: S. Attwell

Vorschau: Combo Gewinner : Germany und +3.5 Tore

12

Alexander Nübel

18

Nathaniel Brown

4

Jonathan Tah

15

Nico Schlotterbeck

6

Joshua Kimmich

5

Pascal Groß

16

Angelo Stiller

20

Serge Gnabry

11

Nick Woltemade

17

Florian Wirtz

7

Kai Havertz

16

Benjamin Asare

23

A. Djiku

4

Jonas Adjei Adjetey

21

K. Peprah Oppong

2

Derrick Köhn

8

K. Sibo

5

Thomas Partey

3

Caleb Yirenkyi

11

Antoine Semenyo

19

P. Adu

9

J. Ayew

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Joshua Kimmich: Kapitän mit 108 Länderspielen – Note: 3

Joshua Kimmich zog mit seinem 108. Länderspiel mit Jürgen Klinsmann gleich und führte die Mannschaft als Kapitän. Er agierte gewohnt engagiert und brachte gelungene Aktionen nach vorne, war in den letzten 30 Minuten als Sechser positioniert. Sein Chipball brachte das 2:1 auf den Weg, ein klares Moment, das den Spielverlauf zugunsten der DFB-Elf drehte.

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Die deutsche Nationalmannschaft beim Mannschaftsfoto vor dem Länderspiel gegen Ghana in der MHPArena in Stuttgart am 30. März 2026. Sona Maleterova / Getty Images

Jonathan Tah: Konzentrierter Zweikämpfer – Note: 2,5

Jonathan Tah präsentierte sich als aufmerksamer Zweikämpfer, stets bissig und eng am Mann. Er agierte überaus konzentriert, wenn er gefordert war, und stabilisierte die Defensive in vielen Situationen. Zur Pause wurde Tah ausgewechselt, nachdem er seinen Job in der ersten Halbzeit zuverlässig erledigt hatte.

Nico Schlotterbeck: Weniger Risiko nach Basel – Note: 3,5

Nico Schlotterbeck, der in Basel noch als Risikofaktor galt, besann sich diesmal auf kürzere Pässe und reduzierte das Gefährdungspotenzial. Offensiv rückte er auf und vergab nach Ecken zwei gute Chancen, defensiv war er jedoch nicht frei von Fehlern. Sein Auftritt zeigt die Gratwanderung zwischen Aufbauspiel und Solidität in der Innenverteidigung.

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Joshua Kimmich (Deutschland) spielt den Ball unter Druck von Jordan Ayew (Ghana) beim Länderspiel in der MHPArena in Stuttgart am 30. März 2026. Alexander Hassenstein / Getty Images

Nathaniel Brown: Drittes Länderspiel und Potenzialbeweis – Note: 3

Der Frankfurter Nathaniel Brown kam zu seinem dritten Einsatz im DFB‑Team. „Er hat extremes Potenzial“, sagte der Bundestrainer, und dieses zeigte Brown, indem er den 75‑Millionen‑Mann Semenyo weitgehend abmeldete. Brown lieferte damit eine persönlich aufschlussreiche Vorstellung ab und unterstrich seine Perspektive für die WM-Nominierung.

Pascal Groß: Vertreter von Goretzka mit sicherem Kombinationsspiel – Note: 3

Pascal Groß, der England‑Legionär, bekam als Vertreter von Leon Goretzka eine Chance in der Startelf. Mangels Gegenwehr rückte er oft auf oder spielte über den Flügel und zeigte sich im Kombinationsspiel sicher. Groß half dadurch, Ballbesitzphasen konstruktiv zu gestalten und die Offensive variabler zu machen.

Angelo Stiller: Vor „seinem“ Publikum mit Strafstoß-Entscheidung – Note: 2,5

Angelo Stiller durfte vor „seinem“ Publikum erneut für die WM-Nominierung am 12. Mai vorspielen und zeigte sich am Ball gewohnt sicher. Auch defensiv präsentierte er Verbesserungen im Pressing und in der Zweikampfführung. Stiller holte zudem den Elfmeter zum 1:0 heraus, ein entscheidender Moment im Spielverlauf.

Kai Havertz: Rechtsaußen und sicherer Schütze – Note: 2

Kai Havertz begann erneut von Beginn an im Sinne des WM‑Rhythmus, diesmal jedoch rechts außen. Auch dort integrierte er sich gut, suchte und fand häufig Florian Wirtz im Zusammenspiel. Sein sicher verwandelter Strafstoß war zudem sein 21. Länderspieltor und trug maßgeblich zur deutschen Führung bei.

Serge Gnabry: Musiala-Klon im Zentrum ohne volle Wirkung – Note: 3,5

Serge Gnabry agierte wie in der Schweiz als Musiala-Klon im Zentrum, zeigte jedoch in seiner Geburtsstadt weniger Wirkung als erwartet. Trotz seiner Aktivität wirkte er weit unter seinen Möglichkeiten und blieb hinter den Hoffnungen zurück. Gnabry kann deutlich mehr, das zeigt die Analyse seines Einsatzes in diesem Testspiel.

Florian Wirtz: Technische Klasse ohne Scorerpunkt – Note: 2

Florian Wirtz setzte einen Freistoß an den Außenpfosten und zauberte zahlreiche Kabinettstückchen aus seinem Wunder‑Zylinder. Auch ohne direkten Scorerpunkt war sein Auftritt eine Augenweide, da er immer wieder kreative Lösungen im letzten Drittel suchte. Wirtz bleibt damit ein zentraler Kreativspieler im Spielaufbau der Nationalmannschaft.

Nick Woltemade: Abseitsvorlage und Pfiff‑Situation – Note: 4

Nick Woltemade bereitete die vermeintliche Führung von Wirtz aus dem Abseits vor und wühlte auf engstem Raum oft vergeblich. Er hatte zudem Pech mit einem Lattenkopfball, der das Aluminium traf. Unter Pfiffen wurde Woltemade ausgewechselt, eine Partie mit deutlichen Höhen und Tiefen für den Angreifer.

Deniz Undav: Geforderter Joker und Siegtorschütze – Note: 3

Deniz Undav war von den Fans vehement gefordert und kam nach dem Wiederanpfiff als Edel‑Joker für Serge Gnabry ins Spiel. Zunächst wenig eingebunden neben Ex‑VfB‑Kollege Woltemade, wurde Undav später zum Siegtorschützen. Sein Treffer entschied das Testspiel und rechtfertigte die Forderungen der Anhänger.

Lennart Karl: Direkt wieder belebend nach Debüt – Note: 2,5

Lennart Karl wurde drei Tage nach seinem Debüt als Einwechslung für Kai Havertz gebracht und war sofort wieder ein belebendes Element. Seine Einwechslung wirkte frisch und brachte Tempo in die Offensive. „In dieser Form WM‑Fahrer.“ – diese Einordnung steht exemplarisch für Karls Perspektive nach zwei Einsätzen.

Antonio Rüdiger: Vom einstigen Abwehrchef zum dritten Innenverteidiger – Note: 3,5

Antonio Rüdiger, einstiger Abwehrchef, ist inzwischen nur noch Innenverteidiger Nummer drei, fügt sich aber klaglos in die neue Rolle ein. Er löste Jonathan Tah ab und zeigte sich insgesamt anpassungsfähig. Beim Ausgleich agierte Rüdiger jedoch zögerlich, was kritisch zu betrachten ist.

David Raum: Einsatzfreudig von der Bank – Note: 3,5

David Raum kam von der Bank und zeigte sich einsatzfreudig, brachte Tempo über seine Seite. Beim 1:1 war er allerdings nicht an Torschütze Issahaku dran, was zur Entstehung des Gegentors beitrug. Raum bleibt eine Option für Einwechslungen, muss aber Defensivmomente präziser lösen.

Leon Goretzka: Tiefe, die das 2:1 einleitete – ohne Note

Leon Goretzka rückte auf Groß‘ Position (61.) und stieß wie gefordert in die Tiefe. Er leitete das 2:1 mit ein, indem er Räume schuf und den Angriff intensivierte. Seine Einbindung veränderte den Spielverlauf und brachte die gewünschte Präsenz in den Zwischenlinienräumen.

Chris Führich: Kurzer Einsatz ohne Akzente – ohne Note

Chris Führich kam für Florian Wirtz ins Spiel, konnte sich jedoch nicht in Szene setzen. Sein Einsatz blieb ereignisarm, sodass er weder taktisch noch offensiv besondere Akzente setzte. Führich stellt weiterhin eine Option für die Breite im Kader dar.

Josha Vagnoman: Halbe Stunde als Kimmich-Backup – ohne Note

Josha Vagnoman, noch ein Stuttgarter, bekam eine halbe Stunde, um sich rechts hinten als Kimmich‑Backup zu zeigen. Über seine Seite fiel später das 1:1, was seine Partie trübte. Vagnoman sammelte damit wichtige Einsatzminuten auf einer Position, die für den Spielverlauf relevant war.

Leroy Sané: „weitere“ Chance von Nagelsmann und Vorbereiter des 2:1 – ohne Note

Leroy Sané bekam in der Schlussphase die von Nagelsmann versprochene „weitere“ Chance und nutzte sie, indem er das 2:1 vorbereitete. Seine Einwechslung fügte der Offensive noch einmal Qualität hinzu und bestätigte die Ankündigung des Bundestrainers. Sané zeigte damit, dass sein Tempo und seine Technik weiterhin wertvoll sind.

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