Anfield Index
·4 agosto 2026
Liverpool trifft Gakpo-Entscheidung trotz Tottenham-Interesse

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·4 agosto 2026

Liverpool hat seine Position zu Cody Gakpo klar gemacht. Die Daily Mail berichtet, dass der Klub „keine Pläne hat, Cody Gakpo zu verkaufen, obwohl Tottenham sein Interesse an dem Angreifer bekundet hat“. Dieser Satz allein fasst die aktuelle Lage zusammen. Interesse ist da, aber von Anfield kommt keinerlei Ermutigung.
Der größere Kontext ist wichtig. Liverpool versucht aktiv, seinen Angriff zu verstärken, und soll an einem Wechsel von Paris Saint-Germains „mit 145 Millionen Pfund bewerteten Bradley Barcola“ arbeiten. In dieser Situation ist die Denkweise eindeutig: Man „will offensive Qualität hinzufügen, nicht verlieren“.
Gakpo, inzwischen 27, steht noch bis 2030 unter Vertrag. Liverpools Sichtweise scheint von zwei Faktoren geprägt zu sein: seiner Bedeutung für den Kader und der allgemeinen Inflation des Marktes. Im Bericht heißt es, dass „es bei den aktuell steigenden Marktpreisen für Spieler mit seiner Erfahrung eine riesige Summe bräuchte, um Liverpools Haltung zu ändern“. Selbst nach einer Saison, in der er „zuletzt eine schwächere Spielzeit als gewöhnlich hatte und nur neun Tore erzielte“, gibt es intern weiterhin eine klare Wertschätzung für sein Niveau und seine Vielseitigkeit.

Foto: IMAGO
Es gibt auch einen praktischen Aspekt. Liverpool hat in diesem Sommer bereits den Abgang von Mohamed Salah erlebt, während „ihr einziger Neuzugang für die Offensive bisher Flügelspieler Víctor Munoz von Osasuna für 34,5 Millionen Pfund ist“. Vor diesem Hintergrund wäre ein weiterer Abgang eines erfahrenen Angreifers höchst unwahrscheinlich, es sei denn, es ginge ein wirklich außergewöhnliches Angebot ein. Der Klub zahlte 2022 44 Millionen Pfund an PSV für Gakpo, und jede Diskussion würde heute bei einer deutlich höheren Bewertung beginnen.
Tottenhams Interesse ist nachvollziehbar. Dem Bericht zufolge wollen sie „Cody Gakpo unbedingt verpflichten“, beobachten zugleich Omar Marmoush und verhandeln über Savinho. Ihre Kaderplanung unter Roberto De Zerbi ist bereits aggressiv gewesen. Martin Dubravka, Andy Robertson, Marcos Senesi, Jan Paul van Hecke, Sandro Tonali und Mateus Fernandes wurden bereits verpflichtet, wobei die Ausgaben schnell nach oben gegangen sind.
Sollte Spurs Gakpo ernsthaft verfolgen, wäre das einer der Schlagzeilen-Transfers dieses Fensters. Im Moment wirkt Liverpools Haltung jedoch fest und unmissverständlich.
Andernorts wird bei jüngeren Spielern ebenfalls Bewegung erwartet. Liverpools Angreifer Keyrol Figueroa „weckt nach starken Leistungen für die U21 in der Slowakei und einem Treffer gegen Cardiff in einem Freundschaftsspiel am Samstag Interesse bei Barnsley und Salford“. Verteidiger Wellity Lucky „wird nach seiner Rückkehr von einer Verletzung ebenfalls verliehen“, während „Cardiff Liverpools Linksverteidiger Calum Scanlon auf Leihbasis haben möchte“.
Das sind die ruhigeren Geschäfte, die einen Sommer hinter den Kulissen oft prägen. Aber die Hauptschlagzeile ist klar: Liverpool steht nicht unter Druck, Gakpo zu verkaufen, und alle Anzeichen deuten darauf hin, dass man das auch so beibehalten will.
Aus Sicht eines Liverpool-Fans ist das oberflächlich betrachtet beruhigend, aber es bleiben dennoch viele Sorgen. Wenn der Klub Salah bereits verloren hat und in der Offensive bislang nur Víctor Munoz verpflichtet wurde, ist das Letzte, was die Fans hören wollen, dass ein weiterer wichtiger Angreifer auf dem Markt diskutiert wird. Selbst wenn es heißt, Liverpool habe „keine Pläne, Cody Gakpo zu verkaufen“, haben Fans in genug Transferfenstern erlebt, dass sich Situationen bei riesigen Angeboten schnell ändern können.
Dazu kommt die Sorge um Form und Verantwortung. Gakpo hatte mit „nur neun Toren“ einen Durchhänger, und wenn Liverpool mit veränderter Dynamik in der Offensive in eine neue Saison geht, wird es noch wichtiger, erfahrene Angreifer zu halten. Vielleicht hat er letzte Saison nicht seine Bestform erreicht, aber bewiesene Qualität zählt, wenn sich ein Kader im Wandel befindet.
Der Barcola-Aspekt wird die Fans natürlich begeistern. Ein Spieler mit diesem Profil würde die Obergrenze der Offensive anheben. Aber solange keine Transfers fix sind, konzentrieren sich Fans meist eher darauf, was verloren gehen könnte, als auf das, was vielleicht noch kommt. Deshalb wird dieser Bericht ebenso als Warnung wie als Beruhigung ankommen.
Was die jüngeren Spieler angeht, ergeben Leihen für Keyrol Figueroa, Wellity Lucky und möglicherweise Calum Scanlon Sinn. Diesen Weg begrüßen die Fans normalerweise. Die echte Unruhe bleibt jedoch bei der erfahrenen Offensive. Liverpool braucht mehr Tiefe, mehr Ertrag und mehr Sicherheit. Gakpo zu halten fühlt sich wie die Mindestanforderung an, nicht wie der abschließende Feinschliff.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.







































