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·16 aprile 2026

Mainz völlig chancenlos! Strasbourg zieht ins Halbfinale der Conference League ein

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Nach dem Sieg im Hinspiel wird Mainz 05 im Rückspiel in Strasbourg überrollt und verpasst nach einer verdienten 0:4-Niederlage den Einzug ins Halbfinale der Europa Conference League.

Zum Rückspiel im Viertelfinale der Conference League war der 1. FSV Mainz 05 zu Gast in Strasbourg. Die Mainzer brachten einen komfortablen 2:0-Vorsprung aus dem Hinspiel mit ins Elsass. Vor einer Woche spielten sie gegen den Racing Club im eigenen Stadion sehr stark. Trainer Urs Fischer sah keinen Grund etwas an der Startelf des ersten Aufeinandertreffens zu ändern. Gary O’Neil tauschte dreimal, Sebastian Nanasi, Abdoul Ouattara und Diego Moreira kamen neu hinein. Am Wochenende verlor Mainz in der Bundesliga 0:1 gegen Freiburg, während Strasbourgs Spiel gegen Stade Brest vom französischen Ligaverband verschoben wurde.


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Kohr im Glück, Strasbourg erdrückt Mainz förmlich

Beide Teams begannen engagiert. Es dauerte jedoch einige Zeit, bis zur ersten echten Torchance. Nach 20 Minuten forderte Strasbourg zunächst einen Platzverweis. Bei einem Konter der Elsässer schlug Dominik Kohr im Laufduell Diego Moreira mit dem Ellenbogen ins Gesicht. Auf dem Spielfeld entschied Schiedsrichter Joao Pinheiro jedoch nur auf Gelb und der VAR blieb tatsächlich stumm. Großes Glück für Mainz! Fünf Minuten später wurde es dann auch erstmals vor dem Tor gefährlich. Martial Godo flankte von der linken Seite. Am zweiten Pfosten setzte Moreira zum Seitfallzieher an und zwang Daniel Batz zu einer starken Parade.

Nur eine Zeigerumdrehung später führte Strasbourg dann aber 1:0! In der zweiten Phase nach einer Ecke steckte Julio Enciso stark für Ben Chilwell durch. Dessen flache Hereingabe von der linken Seite versenkte Nanasi im kurzen Eck. Diesmal war Batz ohne Chance. Nochmal zehn Minuten später hatte Strasbourg den Rückstand aus dem Hinspiel bereits egalisiert. Problemlos kombinierte sich das Team von O’Neil durch die Mainzer Defensive. Am Ende flankte Enciso von rechts, dann köpfte der aufgerückte Rechtsverteidiger Ouattara von der Fünferkante wuchtig zum 2:0 ein. Ein durchaus verdientes Ergebnis zu diesem Zeitpunkt. Mainz war bisher überhaupt nicht im Spiel angekommen.

Ouattara gehörte auch die nächste Szene. Diesmal konnte Mainz eine Flanke im ersten Anlauf klären. Doch das Strasbourger Eigengewächs zog per Scherenschlag von der Strafraumkante ab und der Ball flog nur knapp am rechten Pfosten vorbei. Abermals nur kurze Zeit später war Batz dann zur Stelle. Enciso profitierte von einem Querschläger von Philip Mwene und lief aufs Mainzer Tor zu, seinen flachen Abschluss aufs linke Eck parierte der Mainzer Schlussmann aber erneut stark. Strasbourg ließ nicht locker. Kurz vor der Pause blockte Stefan Posch einen Abschluss von Valentin Barco gerade noch ab.

So konnte sich Mainz glücklich schätzen zur Pause einerseits nur 0:2 hinten zu liegen und andererseits noch mit elf Mann auf dem Platz zu stehen. Strasbourg war spätestens ab der 20. Minute das deutlich bessere Team.

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Foto: Getty Images

Erst rettet Batz, dann macht Emegha den Deckel drauf

Urs Fischer reagierte zur Pause und brachte Nadiem Amiri für Nelson Weiper. Zu Beginn des zweiten Durchgangs zeigte Mainz ein anderes Gesicht. Es gelang ihnen deutlich besser Strasbourg bereits im Spielaufbau zu stören und das Geschehen mehr in die gegnerische Hälfte zu verlagern. Wie schon in der ersten Halbzeit dauerte es sehr lange bis zur ersten Torgelegenheit. In der 64. Minute zeigte Pinheiro dann auf den Elfmeterpunkt. Godo hatte Barco bedient, dieser legte sich den Ball an Kohr vorbei und wurde gelegt. Der eingewechselte Emanuel Emegha trat an und schoss flach nach rechts. Doch schon wieder war Batz mit einer starken Parade zur Stelle und hielt das 2:0 fest.

Doch Strasbourg war jetzt wieder besser im Spiel. Erneut initiierte Godo, auf der rechten Seite setzte er sich im Strafraum gleich gegen vier Gegenspieler durch. Über Umwege kam der Ball zu Enciso, der frei vor dem Tor nur noch zum 3:0 einschieben musste. Jetzt war Mainz gefordert, um es überhaupt noch in die Verlängerung zu schaffen. Doch in der 74. Minute machte Emegha seinen Fehlschuss wieder gut. Enciso flankte von links, am zweiten Pfosten stand der etatmäßige Kapitän frei und köpfte zum 4:0 ein. In dieser Phase gelang es Mainz, wie in Durchgang eins, überhaupt nicht dem Strasbourger Sturmlauf etwas entgegenzusetzen.

Mainz-Coach Fischer versuchte von der Bank noch einmal neue Impulse zu setzen und brachte von der Bank frische Offensivkräfte, doch die 05er versuchten erst in der Nachspielzeit, in Form eines harmlosen Freistoßes von Amiri, den ersten Abschluss überhaupt auf das Tor von Mike Penders. Auch ein zweiter Versuch von Amiri stellte kein Problem für den Strasbourger Keeper dar.

So blieb es am Ende beim mehr als deutlichen und auch in der Höhe verdienten 4:0 für Strasbourg. Mainz scheidet also trotz eines Erfolgs im Hinspiel im Viertelfinale der Conference League aus, während die Elsässer ins Halbfinale einziehen.

Spielschema im Überblick

RC Strasbourg – 1. FSV Mainz 05 4:0 (2:0) Gesamt: 4:2

RC Strasbourg: Penders – Ouattara (79. Yassine), Omobamidele, Doukouré, Chilwell (79. Hogsberg) – Barco, El Mourabet – Diego Moreira, Nanasi (58. Emegha), Godo – Enciso (88. Oyedele)

1. FSV Mainz 05: Batz – da Costa, Posch, Kohr (82. Veratschnig) – Widmer (72. Caci), Nebel, Sano, Kawasaki (72. Sieb), Mwene (82. Boving) – Weiper (46. Amiri), Tietz

Schiedsrichter: Joao Pinheiro

Tore: 1:0 Nanasi (26. Minute), 2:0 Ouattara (35.), 3:0 Enciso (69.), 4:0 Emegha (74.)

Besondere Vorkommnisse: Batz hält Foulelfmeter von Emegha (66.)

Jakob Haffke

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