Löwenmagazin
·21 gennaio 2026
Masterplan Solares München – auch Grünwalder Stadion könnte eine wichtige Rolle spielen

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·21 gennaio 2026

Bis zum Jahr 2035 will die bayerische Landeshauptstadt München klimaneutral sein. Ein zentraler Hebel für die Erreichung dieses Ziels ist der Ausbau der Solarenergie. Dabei könnte auch das Stadion an der Grünwalder Straße eine wichtige Rolle spielen.
Das Ziel der EU: ein klimaneutraler Kontinent bis 2050. In Bayern will man dieses Ziel sogar bis 2045 erreichen. Die Stadt München möchte dabei mit gutem Beispiel vorangehen. Dort soll die Klimaneutralität noch einmal zehn Jahre früher erreicht werden. Das hat der Stadtrat entschieden. Zwar ist man bei dieser Thematik durchaus vorangekommen, es muss jedoch mehr passieren.
München gehört dabei zum Projekt „klimaneutrale und intelligente Städte“ der EU. Acht deutsche Städte sind im Rahmen dieses Projekts zu sogenannten „Mission Cities“ ernannt worden. Neben München ist das Aachen, Dortmund, Dresden, Heidelberg, Leipzig, Mannheim und Münster. Es gibt hierfür die Möglichkeit von zusätzlichen Finanzierungsmöglichkeiten und der Möglichkeit sich an großen Innovationsmaßnahmen und Pilotprojekten zu beteiligen.
Bis zum Jahr 2030 soll es in München eine klimaneutrale Stadtverwaltung geben, bis 2035 soll die gesamte Stadt klimaneutral sein. Der politische Beschluss nennt sich „Masterplan solares München“. Um gleichzeitig Sport-, Freizeit- und Erholungsflächen zu erhalten und Denkmalschutz sowie Biodiversität einzuhalten, benötigt es ausreichend Flächen auf Dächern. Dabei könnte auch das Stadion an der Grünwalder Straße eine wichtige Rolle spielen.
Präsident Gernot Mang bestätigt, dass die Klimaneutralität ein wichtiger Faktor sein wird. Die Thematik wird in jedem Fall bei der Überprüfung der Machbarkeit des Standortes Giesing ein wesentlicher Bestandteil in den Überlegungen sein. Das Stadion der Löwen soll zukünftig klimaneutral sein. Das Thema führt die Löwen dabei nicht nur näher an ein zweitligataugliches, sondern auch an ein erstligataugliches Stadion. Denn auch die Möglichkeit von IP-basierten Remote-Produktionskonzepten könnte beim Grünwalder Stadion für wichtige Akzente setzen. Auch da geht es ebenfalls um Nachhaltigkeit und Klimaneutralität.
Das Konzept hierzu wurde bei der Sportsinnovation 2024 vorgestellt. Man würde sich in Giesing dabei nicht nur die großen Stellplätze für Übertragungswägen sparen. Die übertragenden TV-Produzenten müssten auch nicht mehr durch ganz Deutschland fahren und würden somit nicht nur Giesing entlasten, sondern auch die deutschen Straßen. Die Remote-Produktionen sparen erhebliche Ressourcen ein und wären komplett klimaneutral. Den Strom gibt es dann von den Dächern des zukünftigen Sechzger Stadions.
Das solche Remote-Produktionen kommen, ist nur eine Frage der Zeit. Zwar war man in Deutschland mit einem Test für eine Remote-Produktion unter Live-Bedingungen im Jahr 2023 weltweit der Erste. Bei der Entscheidung zur tatsächlichen Umsetzung war ein Nachbar jedoch schneller: die österreichische Bundesliga wird bereits ab der Saison 2026/27 damit beginnen Remote-Produktionen umzusetzen. Dafür hat man Verträge mit dem Produktionsunternehmen „Uppercut“ geschlossen. Sollte es dann in Deutschland umgesetzt werden, wird den Löwen auch der Schritt zu einem erstligatauglichen Stadion auf Giesings Höhen deutlich erleichtert. Wobei es dann eine Frage des sportlichen Erfolgs sein wird, ob man die erste Bundesliga erreicht.







































