VfL Osnabrück
·5 aprile 2025
Müller trifft erstmals für den VfL

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·5 aprile 2025
VfL-Cheftrainer Marco Antwerpen stellte die Startformation im Vergleich zum vergangenen Heimsieg gegen den TSV 1860 München auf drei Positionen um. Lion Semic, Maxwell Gyamfi und Bryang Kayo ersetzten Niklas Niehoff, Yigit Karademir und Bryan Henning.
Die ersten 45 Minuten im Saarbrücker Ludwigspark verliefen weitestgehend ereignisarm. Der VfL hatte die frühe Führung auf dem Fuß. Der aus dem Abwehrzentrum aufgerückte Jannik Müller bediente mustergültig den einlaufenden Bryang Kayo. Der US-Amerikaner umkurvte FCS-Schlussmann Phillip Menzel, brachte jedoch die Kugel aus spitze Winkel nicht im Tor unter.
Die Hausherren näherten in der 21. Minute erstmal gefährlich dem Osnabrücker Gehäuse. Die Lila-Wei0en bekamen den Ball nicht aus der Gefahrenzone, so dass Kasim Rabihic aus wenigen Metern aus halblinker Position mit dem rechten Fuß zum Abschluss kam. Sein Schlenzer verfehlte das lange Eck nur knapp. Erfolgreicher war zum Leidwesen des VfL in der 29. Minute Maurice Multhaup. Der ehemaliger Osnabrücker war Nutznießer, als sich Niklas Kölle und Niklas Wiemann bei einem langen Ball nicht komplett einig waren. Multhaup konnte den Ball aus zentraler Position an Lucas Jonsson ins Tor schieben.
Der VfL fand besser in die 2. Halbzeit. Die ersten 15 Minuten nach Wiederanpfiff waren geprägt von Ballbesitz und Spielkontrolle der Lila-Weißen. Diese gute Osnabrücker Phase endete nach einer Stunde, dann tauchten die Gastgeber mehrfach gefährlich vor Lucas Jonsson auf. Osnabrück Schlussmann konnte sich mehrfach auszeichnen, beispielsweise bei einem Kopfball von Joel Bichsel oder nach einem Konterabschluss des eingewechselten Lasse Wilhelm. Jonsson sollte auch in der Schlussphase eine wichtige Rolle spielen. Durchaus etwas Glück hatte der VfL als ein nicht unmöglicher Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Christian Ballweg nach einem Schubser von Maxwell Gyamfi im Strafraum ausblieb.
In der 66. Minute konnten die mitgereisten Osnabrücker Fans jubeln. Nach einer Ecke von Lars Kehl stand Abwehrchef Jannik Müller am ersten Pfosten frei und kam unbedrängt zum Kopfball gegen den Kepper Menzel keine Abwehrchance hatte. Es war der erste Treffer Müllers für den VfL.
Bei dem Ergebnis blieb es. Das lag einerseits daran, dass die Lila-Weißen in den letzten 10 Minuten zu unsauber waren bei aussichtsreichen Tempogegenstößen und die Abschlüsse von Niklas Niehoff und Marcus Müller nicht zum Erfolg führten. Anderseits sicherte VfL-Torwart Jonsson den Punktgewinn, als er gegen Simon Stehle und Kai Brünker in der Nachspielzeit glänzend parierte.
Tore:
1:0 Multhaup (29.) 1:1 J. Müller (66.)
Aufstellung:
Saarbrücken: Menzel – Fahrner, Sonnenberg (75. Thoelke, Bichsel, Rizzuto (46. Wilhelm) – Vasiliadis (74. Krüger), Sontheimer, Krahn – Multhaup (64. Stehle), Feiertag (79. Brünker), Rabihic
VfL: Jonsson – Gyamfi, J. Müller, Wiemann – Semic (79. Niehoff), Amoako, Kölle (79. Badjie) – Gnaase (63. Manu), Kayo (72. Henning) – Kehl, Simakala (63. M. Müller)
Text: Sebastian Rüther Foto: Jonas Jürgens