Nach Eintracht-Aus: Riera-Vorwurf an Frankfurt | OneFootball

Nach Eintracht-Aus: Riera-Vorwurf an Frankfurt | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: 90min

90min

·18 maggio 2026

Nach Eintracht-Aus: Riera-Vorwurf an Frankfurt

Immagine dell'articolo:Nach Eintracht-Aus: Riera-Vorwurf an Frankfurt

Das Aus von Albert Riera als Frankfurt-Trainer schien schon seit Wochen unausweichlich zu sein und ist für den Spanier nun auch bittere Realität geworden. Der Toppmöller-Nachfolger ist nach nur dreieinhalb Monaten nicht mehr Coach der Eintracht. Was bleibt, ist eine große Enttäuschung im Verein und beim Trainer selbst.

Nun hat sich Riera via Instagram selbst zu seinem Frankfurt-Aus geäußert. "Im gegenseitigen Einvernehmen haben der Klub und ich beschlossen, die Zusammenarbeit zu beenden", führte der 44-Jährige aus, der mit den Hessen nur 14 Pflichtspiele, aber dafür umso mehr Konflikte miterlebt hat.


OneFootball Video


"Ich bedauere, dass ich während des Prozesses mit vielen Problemen konfrontiert war. Ohne Zeit, einer Saisonvorbereitung und eines Transferfensters wussten alle im Klub, dass es schwierig wird", zeigte er die schwierigen Rahmenbedingungen der Zusammenarbeit auf, die mit Rang acht in der Bundesliga und dem Verpassen der internationalen Plätze ihr Ende nahm.

Riera: "Ich war mir persönlich egal"

Ein wenig scheint sich Riera als Sündenbock zu fühlen, wenngleich er angab, damit persönlich kein Problem gehabt zu haben. "Ich habe mich gefühlt, als wäre ich die Schutzscheibe für den Klub und das Auftreten der Spieler. Ich würde es erneut machen, weil ich dachte, dass wir das brauchen, um den Fokus auf Siege richten zu können. Ich war mir persönlich egal, mein Ziel war immer, die Spieler zu verbessern und mit den Klub Siege einzufahren", führte der Spanier aus.

Letztlich sei jedoch der Verbleib auf Platz acht "nicht genug gewesen, um das Ziel zu erreichen". Zudem akzeptiere er, dass dieser Beruf eben so sei.

Riera-Vorwurf an Frankfurt: "Nur 20 Prozent genutzt"

Trotz eines Punkteschnitts von nur 1,23 Zähler pro Partie nimmt Riera trotzdem erhobenen Hauptes Abschied aus Frankfurt. "Ich gehe mit dem Gefühl, dass ich alles gegeben habe, in einem anderen Land ohne Familie und mit vielen Nächten, in denen ich versucht hatte, Lösungen zu finden. Ich gehe in Frieden, aber es ist auch traurig zu sehen, dass ihr nur 20 Prozent der Power von Albert genutzt habt", zeigte er sich dem Verein gegenüber ein Stück weit vorwurfsvoll.

Zum Abschluss fand er allerdings noch ein paar versöhnliche Worte für die dreieinhalb Monate in Hessen. "Ich bin dankbar, Teil der Geschichte von Eintracht Frankfurt zu sein und wünsche ihnen nur das Beste für die Zukunft", betonte er.

Abgesehen von den sportlich durchwachsenen Leistungen kam es immer wieder zu Problemen zwischen Riera und den Eintracht-Stars. Insbesondere das Verhältnis zu Stürmer Jonathan Burkardt sorgte für mächtig Zündstoff. Zwar erhielt Riera, der als schwieriger Charakter gilt, von den Klub-Bossen lange das Vertrauen, jedoch nahmen auch hier die Differenzen in den letzten Wochen merklich zu.

Weitere News zu Eintracht Frankfurt lesen:

Visualizza l' imprint del creator