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·10 gennaio 2026
Nach Remis des 1. FC Köln: Die Kritik der Fans wird lauter

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Simon Bartsch
10 Januar, 2026
Das Statement nach dem Unentschieden in Heidenheim sprach eine deutliche Sprache in der Kurve des 1. FC Köln: Fans wenden sich mit Plakat gegen Lukas Kwasniok.

Im Spiel gegen Heidenheim hängen die FC Ultras ein Plakat auf (Foto: Steffi Wunderlich/ Picture Alliance)
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Gerade zu Saisonbeginn lief beim FC viel rund, Lukas Kwasniok wurde als Coach bei den Fans geradezu euphorisch gefeiert. Doch die Stimmung kippt offenbar zunehmend. In den Sozialen Medien nehmen die kritischen Kommentare massiv zu, viele Entscheidungen des Trainers werden negativ bewertet. Vor allem seine rotierenden Aufstellungen waren immer wieder ein viel diskutiertes Thema. Kwasniok hat tatsächlich in 18 Pflichtspielen 17 unterschiedliche Aufstellungen gewählt, nur einmal mit der gleichen Elf wie in der Vorwoche begonnen. Die Devise des Trainers: Wer die Woche gut trainiert, bekommt einen Platz. So erhalte man den Konkurrenzkampf innerhalb der Mannschaft. Auch bei der Aufstellung vor Heidenheim gab es durchaus kontroverse Kommentare.
Nun haben die Kölner Fans an der Ostalb auch ein klares Statement gesetzt. Auf einem großen Banner waren die Worte „KWASNI YOK“ geschrieben. „YOK“ bezieht sich dabei wahrscheinlich auf das in der deutschen Jugendsprache gebräuchliche und aus dem türkischen stammende Wort, das für „nein“ oder „nichts“ verwendet wird. Das Plakat wurde offenbar von der „Wilden Horde“ angebracht. „Ich habe das nicht wahrgenommen, aber ich wurde schon darüber informiert, dass es da etwas gab“, sagte Kwasniok nach dem 2:2 gegen Heidenheim auf der Pressekonferenz. „Ich kann kein Türkisch, musste es mir übersetzen lassen und weiß daher nicht genau, warum und weswegen, aber ich nehme es jetzt zur Kenntnis. Wir versuchen jetzt, in die Kommunikation zu treten, was da Thema ist.“
Zuletzt wurde darüber spekuliert, ob der Trainer zunehmend die „Kabine verliere“. Teile der Mannschaft sollen jedenfalls nicht mit den bisherigen Einsatzzeiten zufrieden gewesen sein. Zuletzt äußerte sich Luca Waldschmidt im Rahmen eines Interviews mit dem „Express“ während des Trainingslagers im spanischen La Nucia kritisch. Die bisherige 370 Minuten Spielzeit seien „definitiv nicht“ sein Anspruch. Das sei „deutlich zu wenig“ und „aus persönlicher Sicht natürlich nicht zufriedenstellend“, so Waldschmidt. Im Vorfeld des Duells in Heidenheim strich Kwasniok Waldschmidt dann aus dem Kader. Auch Florian Kainz durfte nicht mit an die Brenz reisen. Bei den Fans sorgte die Entscheidung des Trainers für Kritik.









































