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·11 gennaio 2026
Pflichtspieldebüt, Bankplatz, Ausbootung – Lukas Kwasniok sendet eindeutige Zeichen beim 1. FC Köln

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Simon Bartsch
11 Januar, 2026
Luca Waldschmidt und Florian Kainz mussten zu Hause bleiben, Cenk Özkacar saß 90 Minuten auf der Bank des 1. FC Köln: Lukas Kwasniok sendet klare Zeichen.

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln in Heidenheim (Foto: Sebastian Widmann / Getty Images)
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Dass Lukas Kwasniok bei seinen Aufstellungen und Kader-Nominierungen für die ein oder andere Überraschung zu haben ist, hat der Trainer in den Spielen 2025 eindrucksvoll bewiesen. 16 unterschiedliche Formationen in 17 Begegnungen sind schon nahezu rekordverdächtig. Dazu gerne auch mal den ein oder anderen Spieler auf einer dann doch ungewohnten Position. Nun feierten mit Fynn Schenten und Jahmai Simpson-Pusey gleich zwei Spieler ihr Debüt unter Kwasniok – und das von Beginn an. Auch Youssoupha Niang spielte erstmals für die Kölner Profis. Angesichts der dünnen Personaldecke in der Innenverteidigung war der Einsatz von Simpson-Pusey vielleicht nicht die ganz große Überraschung. Ein Zeichen an Cenk Özkacar war es aber allemal.
Denn der Türke saß einmal mehr 90 Minuten auf der Bank – und das, obwohl nach der Verletzung von Dominique Heintz neben Özkacar eben nur Simpson-Pusey als Innenverteidiger für die Begegnung gegen Heidenheim zur Verfügung stand. Die Zeichen stehen wohl auf Abschied. Özkacar war schon bei seinen vergangenen Leihen eher selten erste Wahl. Nun kommt er auch unter Lukas Kwasniok eher selten zum Zug. Wenn Rav van den Berg gegen Mainz und Joel Schmied dann im Februar wieder auf den Platz zurückkehren, wird Özkacar so gut wie keine Chance mehr auf Einsatzminuten haben. Kwasniok hatte im Trainingslage in La Nucia angedeutet, dass man gegen Mitte Januar sehen würde, ob es den ein oder anderen Spieler gäbe, der mit seiner Einsatzzeit nicht zufrieden sei, dann könne es noch zu Wechseln kommen.
Auch Thomas Kessler gab an, dass Abgänge beim FC durchaus ein realistisches Szenario werden können. Der Tenor, wenn betroffene Spieler mit ihrer wenigen Einsatzzeit nicht zufrieden seien, könnte es durchaus noch den ein oder anderen Abschied geben. Namen wurden natürlich nicht genannt, aber Özkacar dürfte zu den potenziellen Kandidaten zählen. Selbst, wenn Kessler noch am Donnerstag dem Abwehrspieler bescheinigte, bislang doch schon ordentliche Leistungen abgerufen zu haben. Die Ausbootung von Özkacar war aber längst nicht das einzige Zeichen. Schon am Freitag war bekannt geworden, dass Kwasniok Florian Kainz und Luca Waldschmidt aus dem Kader gestrichen hatte. Bei Waldschmidt offenbar als Reaktion auf sein Interview mit dem „Express“, in dem er sich kritisch geäußert hatte.
Für Kainz hatte der Trainer keine Rolle zur Verfügung, hieß es. Beide reisten bereits Freitagnacht in die Heimat zurück. Dass der Coach nicht seinen ganzen Kader mit zum Auswärtsspiel nehmen kann, ist klar. Dass aber der dritte Keeper sowie zwei Neulinge auf der Bank saßen, dafür die beiden ehemaligen Nationalspieler und absoluten Routiniers aber nach Hause mussten, hat einen gewissen Geschmack. Während es bei Waldschmidt wohl disziplinarische Gründe gab, ist es bei Kainz ein wichtiger Fingerzeig, denn der Vertrag des Österreichers läuft im kommenden Sommer aus, die Zukunft ist ungeklärt. Dass der Routinier noch eine weitere Spielzeit den Geißbock auf der Brustträgt, gilt doch mittlerweile als unwahrscheinlich.
Auch Waldschmidts Zukunft darf durchaus hinterfragt werden. Dem ehemaligen Nationalspieler fehlt es auch weiterhin an der nötigen Konstanz. Die Nicht-Berücksichtigung aus disziplinarischen Gründen ist durchaus nachvollziehbar. Ob aber ein kreativer Waldschmidt nicht noch einmal für Schwung gesorgt hätte, ist rein spekulativ, aber ganz sicher möglich. Doch Waldschmidt wurde aus dem Kader gestrichen. In einem Gespräch mit Trainer und Sportdirektor wurde dem ehemaligen Nationalspieler die Entscheidung überbracht. Dem Vernehmen nach soll die Ansage des Trainers innerhalb der Mannschaft durchaus irritiert haben.
Angeblich dürfen sich die Aussortierten für das kommende Spiel gegen die Bayern wieder beweisen, ein Fingerzeig war die Aktion kurz vor dem Jahresauftakt allemal.









































