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·20 aprile 2026
Presseschau TSG Hoffenheim vs. BVB: „Handelfmeter-Irrsinn bei schwachem BVB-Auftritt“

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·20 aprile 2026

Zum ersten Mal in dieser Saison verliert der BVB zwei Spiele in Folge und muss weiterhin auf die sichere Qualifikation für die Champions League warten. Beim 1:2 bei der TSG Hoffenheim bedeuten zwei verwandelte Handelfmeter von Kramaric die vierte Niederlage der Saison. Hier ausgewählte Pressestimmen zur Partie.
Die TSG Hoffenheim habe erst „losgelegt wie die Feuerwehr“, findet die Süddeutsche Zeitung. Durch eine „Doppelbestrafung“ – vor seinem unfreiwilligen Handspiel hatte Niklas Süle sich verletzt – gelang die Führung. Die zweite Halbzeit „dümpelte lange vor sich hin“, Dortmund habe wenig Anstrengungen unternommen, die Partie zu drehen. Weil Guirassys Ausgleich aber mit einem weiteren Elfmeter für die TSG beantwortet wurde, Kramaric in seinem achten Spiel gegen den BVB seine elften Treffer erzielte, blieben alle drei Punkte bei der TSG.
Die Zeit zieht aus dem Duell zwischen TSG und BVB vor allem, dass man über die Auslegung der Handregel grundsätzlich diskutieren müsse. Absicht habe möglicherweise bei beiden Szenen nicht vorgelegen – die zwei Elfmeter gab es nach derzeitiger Lesart dennoch zu Recht.
Für die Rhein-Neckar-Zeitung waren die zwei Strafstöße gleich „Irrsinn“. Ansonsten aber sei der BVB vor allem „bieder“ aufgetreten. Problematisch sei wohl, dass es für die Dortmunder nicht mehr um viel mehr gehe, als im Siegfalle einen trainingsfreien Tag von Trainer Kovac zu erhalten. „Gemüht“ hätten sie sich zwar, aber lange nichts Gefährliches zustande gebracht. Ex-Hoffenheimer Süle sei zudem zur „tragischen Figur“ geworden.

Foto: IMAGO
„Schwacher Auftritt“ des BVB, heißt es bei der Sportschau. Es entstehe weiterhin der Eindruck, dass Dortmund „die Saison austrudeln“ lasse.
„Ganz bitter“ sei die Niederlage durch VAR-Entscheidung kurz vor Ende der Nachspielzeit für den BVB, meint die WAZ. „Die Anfangsphase war ausgeglichen, doch Hoffenheim agierte insgesamt etwas zielstrebiger.“ Nach Süles unglücklicher Aktion vor dem 0:1 sei der BVB nach dem Seitenwechsel aktiver geworden, aber nicht unbedingt zwingender.
Der kicker analysiert ebenso, dass der BVB weniger zielstrebig als die TSG vorgegangen sei. Die aufmerksame TSG-Defensive habe ihren Gästen aber auch wenig Raum in Strafraumnähe gelassen. Etwas „mehr Dampf“ in der zweiten Halbzeit habe den genauso kaum Torgefahr erzeugt. Die xG-Werte von 2,25 zu 0,70 für die Hausherren untermauern dies.









































