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·8 maggio 2026

Presseschau zum Rücktritt von BVB-Verteidiger Niklas Süle: „Klug und konsequent“

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Gestern machte Niklas Süle seine Entscheidung öffentlich, am Ende dieser Saison seine Karriere als Profi-Fußballer zu beenden. Einen Abschied auf dem Rasen von den Fans des BVB, allen Fans der Bundesliga, wird es nicht geben, da Süle weiterhin verletzt ausfällt. So kommentiert die Presse den Abschied Niklas Süles nach dreizehn Jahren in der Bundesliga.

Für drei Clubs spielte Niklas Süle professionell Fußball. 2013 gab der gebürtige Frankfurter am 11. Mai sein Debüt für die TSG Hoffenheim. Noch keine achtzehn Jahre alt war Süle damals, der sich bei den Baden-Württembergern bestens weiterentwickelte und 2016 erstmals auch für die deutsche A-Nationalmannschaft spielte.


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2017 zog er weiter zum FC Bayern München, mit dem er fünfmal Deutscher Meister wurde und 2020 die Champions League gewann. 2022 dann holte der BVB ihn nach Dortmund, wo er bis 2026 unterschrieb. Verlängert werden sollte dieser Vertrag ohnehin nicht, nun macht Niklas Süle nach 299 Einsätzen (16 Tore) in der Bundesliga ganz Schluss.

Dominierend ist für Sport1 bei dieser Nachricht vor allem ein Gedanke: „dass so deutlich mehr drin gewesen wäre“. Denn Süle besaß ein seltenes Gesamtpaket: „Tempo trotz seiner Größe, enorme Zweikampfstärke, Dominanz in der Luft und eine fußballerische Sauberkeit, die für seine Statur außergewöhnlich war.“ Das sei „Weltklasse-Niveau“ gewesen – in seinen besten Phasen. Doch diese hatte er nicht konstant in seiner Karriere, vor allem seine Zeit beim BVB war hauptsächlich von Verletzungen geprägt. Gescheitert sei Süle nicht. Voll ausgeschöpft habe er sein Potenzial aber auch nicht.

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Foto: IMAGO

Verletzungen bremsten Süle beim BVB allzu häufig

Niklas Süle habe sich für die menschlichen Seiten des Lebens entschieden, kommentiert Sky. Statt sich dem Risiko weiterer Verletzungen auszusetzen, könne er jetzt sein Leben genießen, entzieht sich dem Dauerdruck des Profifußball. Die Einsicht, dass er trotz seiner herausragenden sportlichen Anlagen mental nicht für die Entbehrungen des Profisports gemacht ist, zeuge von charakterlicher Reife. Der deutsche Fußball verliere einen großen Spieler, Süle aber gewinne seine Freiheit.

Süles Entscheidung sei „konsequent und klug“, pflichtet Ran bei. Bemerkenswert ehrlich sei er in jenem ausführlichen Gespräch gewesen, in dem er seinen Rücktritt bekanntgab. Schwächen zu offenbaren wie Süle es darin tat, erfordere Mut und verdiene Respekt.

Wie Sport1 beschäftigt die WAZ der Gedanke: „Was wäre gewesen, wenn?“ Wenn Süle nicht mit so vielen Verletzungen und seiner Fitness zu kämpfen gehabt hätte. Sein wahres Limit als Fußballer habe er deshalb vermutlich nie erreicht. Seine Entscheidung sei allerdings „Süle-typisch“ und ebenfalls „konsequent“, weil er sich schon seit jeher nicht an das Erwartungskorsett im Profifußball halte.

Wie unterschiedlich das Netz auf die Entscheidung des Innenverteidigers reagierte, mit erst 30 Jahren die Schuhe an den Nagel zu hängen, ist hier nachzulesen.

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