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·7 aprile 2026

Rumäniens Fußball-Nationaltrainer Mircea Lucescu ist tot

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Rumäniens Fußball trauert um Mircea Lucescu. Der bisherige Nationaltrainer ist tot, wie Verbandspräsident Razvan Burleanu am Dienstagabend mitteilte: „Es ist ein schwarzer Tag für Rumänien und den Weltfußball.“

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Rumäniens Nationaltrainer Mircea Lucescu vor dem WM-Qualifikations-Play-off-Spiel gegen die Türkei am 26. März 2026 im Besiktas Park in Istanbul. Burak Kara / Getty Images


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Auch das Uni-Krankenhaus in der ungarischen Hauptstadt Budapest bestätigte den Tod des 80-Jährigen, der dort seit Sonntag der vergangenen Woche behandelt worden war. „Möge Gott seiner Seele gnädig sein“, erklärte das Klinikum.

Herzbeschwerden nach dem WM-Playoff-Aus

Lucescu war nach dem Scheitern Rumäniens in den WM-Playoffs gegen die Türkei (0:1) mit Herzbeschwerden in die Klinik eingeliefert worden. Mit 80 Jahren und 240 Tagen war er in dieser Partie zum ältesten Nationaltrainer der Geschichte geworden. Kurz darauf erklärte er seinen Rücktritt von dem Posten.

Ursprünglich sollte der frühere Starcoach am Karfreitag entlassen werden, doch an diesem Tag erlitt er einen Herzinfarkt. Danach verschlechterte sich sein Zustand offenbar rasch.

„Nicht nur Trainer, sondern ein Lebenslehrer“

Burleanu würdigte Lucescu in bewegenden Worten: „Mircea Lucescu war nicht nur Trainer, sondern ein Lebenslehrer für ganze Spielergenerationen.“ Auch die rumänische Nationalmannschaft nahm auf Instagram Abschied. Dort hieß es: „Er lehrte uns, dass Fußball nicht nur ein Sport ist, sondern ein würdevoller Lebensstil. Uns bleiben die Erinnerungen, die Lebensweisheiten und die unverwechselbare Eleganz, mit der er jedes Stadion der Welt betrat.“

Lucescu, genannt „Il Luce“, hatte Rumäniens Auswahl bereits von 1981 bis 1986 betreut. Einer seiner Nachfolger war sein Sohn Razvan, der von 2009 bis 2011 als Nationalcoach arbeitete. Als der Verband Lucescu 2024 erneut zum Chef machte, zögerte der damals 79-Jährige nicht lange. Schon seit Jahresbeginn war er mehrfach im Krankenhaus gewesen, bereits 2025 hatte er über Herzprobleme geklagt.

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