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·15 marzo 2026

Undav lässt Stuttgart jubeln: Leipzig knapp geschlagen!

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Zum Abschluss des 26. Spieltags kam es noch zu einem direkten Duell um die Champions-League-Plätze: Der Tabellenvierte VfB Stuttgart empfing den Tabellennachbarn RB Leipzig.

Beide Teams hatten 47 Punkte auf dem Konto. Entsprechend konnten die Zuschauer ein hochklassiges Bundesligaspiel erwarten. Für den VfB war es ein Spiel zwischen den beiden Europa-League-Achtelfinals, trotzdem vertraute Sebastian Hoeneß im Großen und Ganzen seiner Stammelf. Bei RB Leipzig gab es im Vergleich zum letzten Bundesligaspiel eine Änderung in der Startelf: Ezechiel Banzuzi startete für den Winterneuzugang Brajan Gruda.


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Viel Kampf, keine Tore: 0:0 zur Pause

Die Gäste fanden besser ins Spiel und hatten durch Romulu die erste gute Torchance in der 5. Minute. Yan Diomande brach über die rechte Seite durch und bediente den Stürmer, der den Ball nicht vollends unter Kontrolle brachte. Wenig später kam Christoph Baumgartner nach einem Eckstoß an den Ball, verfehlte den langen Pfosten jedoch nur knapp (15.). Nun meldete sich auch der VfB Stuttgart in der Partie an, kombinierte sich gut ins letzte Drittel. Der Abschluss von Ermedin Demirovic wurde jedoch entscheidend abgefälscht und ging am Tor vorbei (19.). Stuttgart hatte nun mehr vom Spiel und auch höhere Ballbesitzanteile.  Nach 32 Minuten hatten die Gäste durch Baumgartner dann aber die Führung auf dem Fuß. RB schaltete schnell um, David Raum bediente Baumgartner mit einem tollen Zuspiel. Der war frei vor Alexander Nübel, schoss den Ball aber über das Tor. Auf der anderen Seite kam Demirovic nach einer Flanke von Chris Führich frei zum Kopfball, verfehlte aber ebenso das Tor – zwei gute Chancen auf beiden Seiten (34.).

Insgesamt blieb es eine umkämpfte Partie: Stuttgart bemühte sich weiterhin um ein kontrolliertes Spiel mit dem Ball, während RB vermehrt auf Umschaltmomente lauerte. Die letzte Chance der ersten Halbzeit hatte Leweling, der eine Freistoßablage aus rund 25 Metern direkt aufs Tor feuerte. Maarten Vandevoordt war allerdings auf dem Posten und wehrte ab (45+2.). Somit ging es torlos in die Kabine. Auch, weil beide Mannschaften defensiv gut standen und wenig zuließen.

Undav führt Stuttgart zum Sieg!

Die erste richtig gute Chance im zweiten Durchgang gehörte erneut Leipzig. Nach einer Ecke stieg Nicolas Seiwald am höchsten und köpfte wuchtig auf das Tor. Doch Nübel war zur Stelle und wehrte ab. Stark ab (53.). Im direkten Gegenzug kam Deniz Undav aus 20 Metern frei zum Schuss und zwang Vandevoordt zu einer guten Flugeinlage (54.). Nur zwei Minuten später war Undav erneut im Zentrum des Geschehens: Vandevoordt spielte einen fatalen Fehlpass im Aufbau direkt in die Füße von Führich. Dieser bediente wiederum Undav, der Vandevoordt ausguckte und das 1:0 erzielte (56.). Es war sein 16. Saisontor.

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Foto: Getty Images

Ole Werner reagierte und brachte Gruda für den blassen Banzuzi ins Spiel. Gruda zeigte sich direkt offensiv, sein Abschluss blieb jedoch harmlos (64.). In der Schlussphase war RB um den Ausgleich bemüht, biss sich aber an der schwäbischen Abwehr die Zähne aus. Das Spiel war in dieser Phase sehr zerfahren und es kam kaum Spielfluss auf. In der Nachspielzeit hatte Willi Orban die große Chance zum Ausgleich, traf aber nur den Pfosten – Glück für Stuttgart, die die knappe Führung über die Zeit retteten und somit den vierten Tabellenplatz festigten. Am kommenden Donnerstag ist der VfB in der Europa League gegen Porto gefordert und möchte das 1:2 aus dem Hinspiel drehen.

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