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·17 febbraio 2026

Valverde nach Beleidigungen gegen Vinícius: „Es ist bedauerlich“

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Auch Tchouaméni hat sich zum Rassismuseklat geäußert – Foto: Octavio Passos – UEFA/UEFA via Getty Images

REAL MADRID: „Hat etwas Hässliches gesagt“

FEDERICO VALVERDE über …


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… die Beleidigungen gegen Vinícius Júnior: „Ich weiß nicht genau,was gesagt wurde. die in der Nähe waren, hat er etwas Hässliches gesagt, etwas, das man nicht sagen darf. Wir kämpfen schon lange dagegen an, Vini kämpft schon lange dafür, und wenn so etwas weiter passiert, ist das bedauerlich, dass keine Kamera das aufgenommen hat. Wenn man sich beim Sprechen den Mund zuhält, dann liegt es daran, dass man etwas sagt, was nicht in Ordnung ist. Es ist bedauerlich. Ich bin stolz auf die Mitspieler, die Vini verteidigt haben, und stolz auf Vini, dass er weitergemacht hat. Er hat ein spektakuläres Spiel gemacht und darauf kommt es an.“

… die Option das Spiel aus Protest abzubrechen: „Es ist etwas sehr Ernstes, es ist schon oft passiert, und an diesem Punkt glaube ich, dass ein Abbruch keine Option ist, die dem Fußball als Spektakel guttun würde. Aber es gibt eine Person, die dem Spektakel geschadet hat, indem sie etwas Verwerfliches gesagt hat. Das geht gegen alles, was wir tun. Während des gesamten Spiels wurde alles Mögliche gerufen, und es gibt keine Kamera, die das eingefangen hat.“

… die Leistung gegen Benfica: „Wir müssen das Spiel, das wir gemacht haben, positiv mitnehmen, besonders das Spiel von Vini und von Kylian. Sie haben uns auch defensiv sehr geholfen, und wir nehmen ein gutes Ergebnis mit.“

… die Kollektivarbeit: „Wenn wir alle dieses kleine bisschen mehr laufen, um zu pressen und den Ball so schnell wie möglich zurückzuerobern, ist es viel einfacher, man hat mehr Energie und ist näher am gegnerischen Strafraum. Das hat man heute gesehen.“

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„So etwas darf nicht passieren“

AURÉLIEN TCHOUAMÉNI über …

… die Aussagen, die gegen Vinícius getroffen worden sein sollen: „So etwas darf nicht passieren. Vini hat uns gesagt, dass er ihn ‚Affe‘ genannt hat. Er selbst hat gesagt, dass er nichts gesagt habe, dass er … ich weiß nicht, ‚Schwuchteln‘ oder so etwas gesagt habe, oder was auch immer. Vini hat uns gesagt, dass wir weiterspielen sollen. Ich weiß gerade nicht, was ich sagen soll, wir werden darüber sprechen, aber so etwas darf nicht passieren.“

… die Frage, ob Vinícius vom Platz gehen wollte: „Ich habe gesagt, wenn es ein Problem gibt, gehen wir als Mannschaft vom Platz, fertig. Aber wir haben gesprochen und gesagt, dass wir gewinnen müssen.“

… die Spielidee: „Es ist sehr schwierig, hier mit den Fans zu spielen, die ersten 15 Minuten sind sehr hart, aber wir haben nach und nach ein gutes, sehr solides Spiel gemacht, und wenn wir so weitermachen, werden wir viele Spiele gewinnen. Es beginnt mit Kylian und mit Vini. Sie sind Vorbilder für uns. Mit der Qualität, die sie haben, können wir viel machen. In den letzten Wochen sind wir zu unserem Niveau zurückgekehrt und wir werden viele Spiele gewinnen.“

„Dieser Junge verdient es nicht, im Bernabéu zu spielen“

KYLIAN MBAPPÉ über …

… die genauen Worte von Prestianni zu Vinícius: „Vinícius ist nach dem Tor zur Eckfahne gegangen, hat getanzt, danach war die Stimmung ein bisschen angespannt und dann hat der Spieler mit der Nummer 25 – seinen Namen werde ich nicht nennen, das hat er nicht verdient – angefangen schlechte Dinge zu sagen, das kann im Fußball passieren, da werde ich nichts sagen. Aber dann hat er sein Trikot über den Mund gezogen und Vini fünfmal ‚Affe‘ genannt. Ich habe es gehört und es gibt Spieler von Benfica, die es auch gehört haben. Und ich wiederhole es, es war fünfmal. Ich könnte jetzt sagen, ein paar Mal, aber es waren genau fünf, denn wenn ich die jetzt sage ‚ein paar Mal‘, dann wirst du denken, ich rede Quatsch. Fünfmal. Ich sage es ganz klar, so kannst du dir deine Meinung bilden. Ich sage dir, was passiert ist, denn ich habe es gehört und zwar sehr genau. Es ist wichtig, es so klar und deutlich wie möglich und mit Ruhe zu erklären – ich versuche, ruhig zu bleiben –, damit die Leute die Situation einordnen können.“

… eine Entschuldigung von Prestianni: „Hast du sein Gesicht gesehen? Entschuldigung? Wir spielen in der Champions League, wir haben dort die besten Kameras der Welt. Schau in sein Gesicht. Sein Gesicht sagt alles. Warum bedeckt er seinen Mund mit dem Trikot? Und hast du gesehen, wie er geguckt hat, als er unsere Reaktion gesehen hat? Wir sind nicht dumm, es gibt Dinge, die … Ich sage nicht, dass ich perfekt bin, aber solche Sachen lasse ich nicht durchgehen. Dieser Spieler ist jung – wie kannst du so etwas auf einem Fußballplatz sagen? Jetzt muss man sehen, was passieren wird. Wir sind gegangen, das war die Entscheidung der Mannschaft, ich weiß nicht, was dann passiert ist, und danach sind wir zurückgekommen. Wir haben uns auf unser Spiel konzentriert, aber heute ist nicht das Spiel das Wichtigste – es gibt etwas Wichtigeres als das Spiel.“

… den Vorfall und Mourinhos Reaktion: „Wir müssen ein Vorbild für alle Kinder sein, die uns zuschauen. Denn sonst sind unsere Werte und all die Dinge, für die wir stehen, sinnlos. Es gibt Dinge, die wir nicht akzeptieren können. Man darf nicht verallgemeinern – ich habe portugiesische Freunde, es ist nie was vorgefallen –, aber wenn sich eine Person so verhält, muss man das ansprechen. Die Leute wissen nicht, was passiert ist, deshalb haben sie uns ausgepfiffen. Sie haben nichts gehört, deshalb kann ich auf sie nicht wütend sein. Wenn du nichts hörst, kannst du es niemandem vorwerfen. Ich kann auch nicht einfach ankommen und sagen, der Staff von Benfica hat uns nicht unterstützt, sie haben es nicht mitbekommen. Diejenigen, die in der Nähe standen, müssen was tun. Deswegen rechne ich es Mourinho hoch an, dass er mit mir gesprochen und versucht hat, die Situation zu beruhigen und zu verstehen, was passiert ist. Ich habe ihm gesagt, was war und er hat gesagt, dass er sowas niemals akzeptieren wird. Ich habe eine hohe Meinung von Mourinho, weil ich weiß, dass er ein Trainer mit großen Werten ist, der solche Dinge niemals durchehen lassen wird. Ich hoffe, wir spielen am Mittwoch ein großartiges Spiel, machen unsere Fans glücklich, aber dieser Junge verdient es nicht, im Bernabéu zu spielen. Er verdient es nicht, weiter in der Champions League zu spielen. Mal sehen, was passieren wird – überlassen wir das der UEFA, die immer versucht, etwas zu unternehmen. Jetzt hat sie einen ernsten Fall, und ich hoffe, dass sie etwas tut.“

… einen möglichen Spielabbruch: „Ich habe Vini gefragt, was er machen möchte. Egal, was du machen willst, wir machen es als Team. Wir werden Vini niemals allein lassen. Als Team und als Klub müssen wir unsere Spieler immer verteidigen. Wenn dir so etwas passiert – wie fühlst du dich dann? Es ist nicht das erste Mal. Es tut mir sehr Leid für ihn, denn immer passiert irgendwas, die Leute versuchen sich herauszureden und sagen, dass er provoziert und Dinge sagt. Hat Vini in seiner Karriere provoziert und Dinge gesagt? Möglich. Aber all das rechtfertigt nicht, dass er rassistisch beleidigt wird. Ich kann nicht verstehen, dass Leute sagen, er verdiene sowas. Das sind Menschen, die sowas niemals erleben werden oder sowas niemals erlebt haben. Es würde mir niemals in den Sinn kommen, dass auch nur irgendein Mensch es verdient, so behandelt zu werden.“

„Solche Dinge … Null Toleranz“

EDUARDO CAMAVINGA über …

… die Stimmung nach dem Spiel: „Alles gut, aber nicht alles gut. Wir haben ein großes Spiel gemacht, wir haben heute gewonnen, das erste Ziel war erreicht, aber es gibt Dinge, die nichts mit Fußball zu tun haben – ein Spieler hat einem Mitspieler Unrecht getan. Solche Dinge … null Toleranz.“

… Vinícius’ Verfassung nach den Geschehnissen: „Solche Dinge treffen ihn natürlich, man muss ihn unterstützen. Null Toleranz. Man muss das Spiel komplett unterbrechen – wenn man zehn Minuten unterbricht, passiert nichts. Wenn die Toleranz wirklich null ist, dann stoppt man das Spiel, und alle werden ruhiger sein.“

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