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·8 luglio 2026
Wie geht es nach der WM-Blamage mit Ancelotti weiter? Brasilien trifft Entscheidung

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·8 luglio 2026

Das WM-Aus im Achtelfinale gegen Norwegen war für Brasilien eine historische Enttäuschung. Nun hat der brasilianische Fußballverband eine Entscheidung über die Zukunft von Trainer Carlo Ancelotti getroffen.
Trotz des enttäuschenden WM-Aus im Achtelfinale setzt Brasilien auch in Zukunft auf Carlo Ancelotti. Nach der 1:2-Niederlage gegen Norwegen und dem schlechtesten Abschneiden bei einer Weltmeisterschaft seit 36 Jahren hat der brasilianische Fußballverband (CBF) dem italienischen Erfolgscoach ausdrücklich den Rücken gestärkt.
CBF-Generaldirektor Rodrigo Caetano machte auf einer Pressekonferenz deutlich, dass es keine Trainerdiskussion geben werde. „Er ist unser Trainer und wird es im nächsten WM-Zyklus auch sein“, erklärte der Funktionär und stellte damit klar, dass Ancelotti das Vertrauen der Verbandsführung weiterhin genießt.
Der 67-Jährige hatte die Seleção erst im Mai 2025 während der laufenden WM-Qualifikation übernommen und den Rekordweltmeister anschließend souverän zum Turnier geführt. Noch vor der Endrunde wurde sein Vertrag bis 2030 verlängert – an diesem langfristigen Plan will der Verband trotz der großen Enttäuschung festhalten.
Für Caetano ist Kontinuität ein entscheidender Faktor für den künftigen Erfolg. In den vergangenen Jahren habe es immer wieder an einer langfristigen sportlichen Führung gefehlt. „Das Fehlen einer angemessenen, langfristig stabilen Leitung war in der Vergangenheit ein Problem. Diesen Fehler dürfen wir nicht noch einmal machen“, betonte er.
Auch Ancelotti selbst meldete sich nach dem bitteren WM-Aus zu Wort. Über die Plattform X richtete er eine emotionale Botschaft an die brasilianischen Fans: „Heute ist der Schmerz groß, aber der Glaube an das, was wir aufbauen, bleibt unverändert. Wir werden weiterhin für die brasilianische Mannschaft arbeiten. Immer zusammen. Immer Brasilien.“
Nach Informationen der Nachrichtenagentur „SID“ trat Ancelotti die Heimreise nach Brasilien am Montag zunächst nicht mit der Mannschaft an. Stattdessen reiste er nach Vancouver, wo seine Familie ein Haus besitzt. An seiner Zukunft ändert das jedoch nichts: Der CBF hält am Italiener fest und setzt darauf, dass er Brasilien bis zur Weltmeisterschaft 2030 wieder zurück an die Spitze des Weltfußballs führen kann.







































