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·17 aprile 2026
Zurück in die Anfangsformation? Alessio Castro-Montes drängt sich für St. Pauli auf

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Simon Bartsch
17 April, 2026
Das Tor zählte aufgrund einer Abseitsstellung nicht, doch die Leistungen des Belgiers sind vielversprechend. Dabei deutete zu Saisonbeginn nicht viel darauf hin.
Setzt zum Jubelsprung an: Alessio Castro-Montes
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Im vergangenen Sommer war er einer der absoluten Wunschspieler. Lukas Kwasniok wollte seinen Wegbegleiter an den Rhein holen, der Spieler wollte zum FC wechseln, doch der SC Paderborn hatte andere Vorstellungen. Raphael Obermair galt als der Topkandidat für einen Lastminute-Wechsel am Deadline Day. Der Deal platzte, der Schienenspieler blieb bei den Ostwestfalen und Thomas Kessler zauberte Alessio Castro-Montes aus dem Hut, stattete den 28-Jährigen mit einem Dreijahres-Vertrag aus. Den belgischen Schienenspieler hatte zuvor niemand so recht auf dem Zettel. Rund zwei Millionen Euro sollen die Kölner für „Monti“ bezahlt haben. Doch so richtig wollte die Rechnung lange nicht aufgehen. Die Hinrunde war durchwachsen, Cstro-Montes spielte keine große Rolle.
Erst im neuen Jahr steigerte sich der Schienenspieler, wurde mit drei Assists plötzlich zur festen Größe, bevor ihn eine Verletzung stoppte. Seit zwei Wochen ist der Belgier nun wieder fit. Gegen Bremen hätte der 28-Jährige beinahe seinen zweiten Treffer in Serie erzielt und zum zweiten Mal in Folge wenige Sekunden nach seiner Einwechselung. Nach einem starken Pass von Ragnar Ache war der Schienenspieler durch und schloss eiskalt gegen Mio Backhaus ab. Ein Tor, das den Kölnern ein wenig mehr Ruhe verschafft hätte. Ein Tor, das aufgrund einer Millimeter-Abseitsentscheidung nicht zählte. „Ich dachte von Anfang an, dass es Abseits war“, sagte Castro-Montes, der seine heraneilenden Mitspieler schon am ganz großen Jubel hinderte. „Deswegen war ich nicht so enttäuscht, dass das Tor nicht zählt.“
Am Freitagabend könnte der Belgier eine der wenigen Veränderungen in der Anfangsformation sein. Castro-Montes wirkt deutlich stabiler als Kristoffer Lund, der zuletzt immer wieder in seinen Leistungen ein wenig wackelte – auch gerne in der Rückwärtsbewegung. Und so stellte Wagner dem 28-Jährigen einen Einsatz von Beginn an zumindest in Aussicht. „Er ist auf jeden Fall ein Stadtkandidat auch wenn wir über seine Fitness sprechen“, erklärte der Coach. Kein Wunder, technisch gehört Castro-Montes sicherlich zu den besseren Fußballern des Teams, ist meist präzise mit seinen Flanken – zumindest in diesem Jahr. Wagner erklärte, dass Lund ein junger Spieler sei, der immer weiter an sich arbeite, um in gewissen Situationen auch andere Lösungen zu finden. Dennoch dürfte Castro-Montes nach seinen guten Auftritten wieder zur Startelf gehören.
Raphael Obermair darf sich indes weiter Hoffnungen auf die Bundesliga machen. Der 30-Jährige steht mit den Ostwestfalen aktuell auf Platz zwei der 2. Bundesliga,









































