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·05 de março de 2026
Aachens Klassenerhalt schon fix? "… dann können wir darüber reden"

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Mit elf Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz ist Alemannia Aachen aktuell von den gröbsten Sorgen befreit. Dennoch will man das Thema Klassenerhalt noch nicht abschließen. Erst bei einem möglichen Sieg gegen den FC Erzgebirge Aue stünde das zur Debatte.
Die Erwartungshaltung vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Schweinfurt war groß. "Jeder hier im Stadion, den Sie gefragt hätten, hätte mit einem Sieg von uns gerechnet", sagte Co-Trainer Ilyas Trenz, der den rot-gesperrten Mersad Selimbegovic vertrat, nach der Partie bei "MagentaSport". Davon habe man "die Spieler vor dem Anpfiff erst einmal befreien müssen, damit wir uns auf das Wesentliche fokussieren können: Schärfe beim Anlaufen, in den Zweikämpfen und Tempo nach vorne".
Am Ende machte – zumindest laut Anzeigetafel – wieder einer den Unterschied: Lars Gindorf. Mit seinem 18. Saisontor erzielte er das entscheidende 1:0. Dennoch legte der Angreifer den Finger in die Wunde: "Bei allem Respekt vor dem Gegner: Irgendwann muss das 2:0 oder 3:0 fallen. Denn wie es im Fußball so ist, kann auch schnell mal der Ausgleich fallen."
Aktuell "macht es mit der Mannschaft absolut Spaß, dass wir uns da rauskämpfen. Ich freue mich, mit Toren und Vorlagen zu helfen. Aber wenn jemand anderes das 1:0 gemacht hätte, wäre ich auch glücklich." Ob mit elf Punkten Vorsprung der Klassenerhalt praktisch geschafft ist? "Darüber brauchen wir nicht reden. Wir haben am Wochenende ein wichtiges Spiel gegen den FC Erzgebirge Aue. Wenn wir das gewinnen, dann können wir darüber reden." Sollte Aachen diese Partie für sich entscheiden und der SSV Ulm 1846 erneut verlieren, wären es 14 Punkte Vorsprung bei noch 30 zu vergebenden Zählern.
Trenz hob jedoch auch andere Spieler hervor: "Klar, das sind Spieler, die auf der Anzeigetafel landen. Aber auch ein Faton Ademi – wie viele Kilometer er heute abgespult hat. So etwas steht dort nicht. Oder auch Manuel Riemann, der uns mit seiner Erfahrung geholfen hat." Der 37-Jährige stand erst zum zweiten Mal in dieser Saison über 90 Minuten im Tor – und führte die Mannschaft zudem als Kapitän aufs Feld. Eine Wachablösung? "Da bin ich in der glücklichen Situation, das als Co-Trainer nicht beantworten zu müssen", schmunzelte Trenz.
Für den 28-Jährigen war es bereits der dritte Sieg als Verantwortlicher an der Seitenlinie. Zwischen Oktober und November betreute er die Mannschaft schon einmal als Interimstrainer. Am meisten "macht es mir Spaß zu gewinnen – egal, ob ich an der Seitenlinie stehe oder Mersad. Er würde das auch nicht anders sagen." Am Samstag in Aue darf der Cheftrainer wieder mitwirken.









































