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·28 de fevereiro de 2026

Absturzgefahr am Samstag: Rutscht der VfL Wolfsburg noch heute auf einen Abstiegsplatz?

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Der Abstiegskampf hat den VfL Wolfsburg mit voller Wucht erfasst. Am Sonntag steht für die Niedersachsen ein schwieriges Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart an. Die Partie hat dabei nicht nur sportliche Brisanz. Sollte Wolfsburg erneut verlieren, könnte das auch personelle Konsequenzen nach sich ziehen. Die Position von Trainer Daniel Bauer gilt intern als zunehmend gefährdet.

Eine Tabelle voller Risiken

Der Blick auf die Tabelle zeigt, wie eng die Lage ist. Wolfsburg steht mit 20 Punkten auf Rang 15 und ist damit punktgleich mit FC St. Pauli, der aktuell den Relegationsplatz belegt. Lediglich ein um zwei Treffer besseres Torverhältnis hält die Wölfe noch über dem Strich. Direkt dahinter lauert Werder Bremen mit 19 Punkten auf dem ersten Abstiegsrang. Am Tabellenende steht der 1. FC Heidenheim, der bislang nur 14 Zähler gesammelt hat.


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Der Samstag entscheidet mit

Noch bevor der VfL selbst eingreift, richtet sich der Fokus am Samstag auf die Konkurrenz. Um 15.30 Uhr empfängt Bremen den Tabellenletzten aus Heidenheim. Ein Sieg der Norddeutschen würde Wolfsburg vorübergehend auf den Relegationsplatz drücken. Gleichzeitig spielt St. Pauli auswärts bei TSG Hoffenheim. Holt der Aufsteiger dort mindestens einen Punkt und gewinnt Bremen parallel, könnte der VfL den Spieltag sogar auf einem direkten Abstiegsplatz beenden. Entsprechend angespannt ist die Stimmung rund um die Autostadt.

Personelle Sorgen verschärfen die Lage

Als wäre die tabellarische Situation nicht schon heikel genug, plagen den VfL erneut erhebliche Personalsorgen. Kapitän Maximilian Arnold wird in Stuttgart fehlen, da ihn weiterhin Leistenprobleme außer Gefecht setzen. Der Rekordspieler des Klubs habe lange auf die Zähne gebissen, doch eine weitere Belastung sei nun nicht mehr vertretbar, erklärte Bauer. Zusätzlich fallen Patrick Wimmer und Kevin Paredes wegen Muskelverletzungen aus.

Trainer Bauer unter Druck

Die Häufung der Ausfälle bereitet dem Trainer sichtbar Sorgen. Er machte keinen Hehl daraus, dass ihn die wiederkehrenden muskulären Probleme unzufrieden stimmen. Ein strukturelles Muster wollte Bauer jedoch nicht erkennen und betonte, dass jede Verletzung eine andere Ursache habe. Dennoch bleibt festzuhalten, dass dem VfL gerade in der entscheidenden Phase wichtige Säulen wegbrechen.

In Stuttgart geht es für Wolfsburg daher um weit mehr als nur drei Punkte. Es geht um den Anschluss, um Ruhe im Umfeld und möglicherweise auch um die Zukunft des Trainers. Die nächsten Tage könnten richtungsweisend sein für einen Klub, der sich den Abstieg eigentlich ganz anders vorgestellt hatte.

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