Anfield Index
·02 de junho de 2026
Abwehr-Dilemma, weil der Transferfokus auf Dringenderes rückt

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·02 de junho de 2026

Liverpools Transferstrategie für den Sommer nimmt langsam Gestalt an, und die deutlichste Botschaft aus Merseyside lautet, dass offensive Verstärkungen ganz oben auf der Agenda stehen.
Laut einem Bericht von James Pearce liegt die Priorität des Klubs auf der Verstärkung der Außenbahn in der Offensive. Dieser Bedarf ist nach dem Ende von Mohamed Salahs bemerkenswerter Liverpool-Karriere noch dringlicher geworden und hinterlässt eine große Lücke sowohl bei den Scorerpunkten als auch in der Führungsrolle innerhalb der Offensive.
Pearce berichtete: „Die Priorität ist der Kauf von Flügelstürmern. Nach dem Ende von Mohamed Salahs rekordverdächtiger Liverpool-Karriere gibt es eine große Lücke im Kader zu füllen.“
Diese Herausforderung wird durch weitere Unsicherheit in der Angriffsreihe noch verstärkt. Federico Chiesa dürfte den Klub in diesem Sommer verlassen, während Top-Torjäger Hugo Ekitike nach einer Achillessehnenverletzung voraussichtlich lange ausfallen wird und wohl mindestens bis zur Mitte der kommenden Saison nicht zur Verfügung steht.
Liverpools Recruiting-Team hat sich den Ruf erarbeitet, vorausschauend zu planen, statt auf Krisen zu reagieren. Doch den Einfluss und die Produktion von Salah zu ersetzen, ist alles andere als eine gewöhnliche Aufgabe. Der Klub wird nach Spielern suchen, die Abwehrreihen auseinanderziehen, Chancen kreieren und regelmäßig Tore beisteuern können.

X: @FabrizioRomano
Während der Angriff das dringendste Problem darstellt, dürfte auch Liverpools Mittelfeldabteilung im Transferfenster erhebliche Aufmerksamkeit erhalten.
Die Reds wurden während der gesamten Saison 2025/26 im Zentrum immer wieder körperlich überrannt, ein Problem, das gegen physisch dominante Gegner zunehmend deutlich wurde. Die Balance, Energie und Kontrolle im Mittelfeld zu verbessern, gilt daher als weiteres großes Ziel.
Pearce hob diese Sorge hervor und merkte an, dass Liverpool „sein Mittelfeld verstärken wird, nachdem es dort 2025/26 wiederholt den Kürzeren gezogen hat“.
Das ist eine aufschlussreiche Einschätzung. Liverpools beste Teams basierten traditionell auf Intensität, Athletik und der Fähigkeit, Umschaltsituationen zu dominieren. Wenn diese Qualitäten nachlassen, ist die Auswirkung oft in der gesamten Mannschaft spürbar. Verstärkungen im Mittelfeld könnten daher fast ebenso wichtig sein wie Neuzugänge für den Angriff.
Auch auf der Rechtsverteidigerposition gibt es Unsicherheit. Conor Bradley arbeitet weiter an seiner Rückkehr nach einer schweren Knieverletzung, weshalb Liverpool prüfen muss, ob dort mit Blick auf eine anspruchsvolle Saison mit nationalen und europäischen Wettbewerben genügend Tiefe vorhanden ist.
Eine Position, die auf Liverpools Prioritätenliste offenbar weiter unten steht, ist die des Linksverteidigers.
Trotz des erwarteten Abgangs von Andy Robertson plant der Klub derzeit nicht, den Markt nach einem direkten Ersatz zu sondieren. Stattdessen soll Kostas Tsimikas ein wichtiger Teil des Kaders bleiben und erfahrene Absicherung bieten.
Pearce berichtete: „Es wird nicht erwartet, dass Andy Robertsons Abgang dazu führt, dass Liverpool einen Linksverteidiger verpflichtet. Kostas Tsimikas soll Milos Kerkez nach dessen Rückkehr von einer Leihe bei Roma als Absicherung dienen.“
Damit kommt Tsimikas eine wichtige unterstützende Rolle zu. Der griechische Nationalspieler stand während seiner Zeit an der Anfield Road oft im Schatten anderer, hat aber bei Einsätzen immer wieder seine Verlässlichkeit bewiesen. Seine Erfahrung, Professionalität und Vertrautheit mit den Anforderungen des Klubs machen ihn zu einer wertvollen Kaderoption.
Da erwartet wird, dass Milos Kerkez mehr Verantwortung übernehmen wird, bietet Tsimikas Kontinuität und Tiefe, ohne dass Liverpool zusätzliche Transfermittel für diese Position aufwenden muss.
Die vielleicht spannendste Entscheidung, vor der Liverpool steht, betrifft die Tiefe in der Defensive nach dem Abgang von Ibrahima Konate.
Der Verlust eines Spielers von Konates Kaliber als ablösefreier Abgang wirft natürlich Fragen zur Absicherung in der Innenverteidigung auf. Dennoch deutet Liverpools aktuelle Haltung darauf hin, dass es keinen unmittelbaren Grund zur Panik gibt.
Pearce erklärte: „Liverpool muss auch abwägen, ob nach dem ablösefreien Abgang von Ibrahima Konate genügend Absicherung in der Innenverteidigung vorhanden ist.“
Zur aktuellen Defensivgruppe gehören Kapitän Virgil van Dijk, Joe Gomez, Giovanni Leoni und Neuzugang Jeremy Jacquet. Auch wenn in dieser Gruppe unbestreitbar Qualität vorhanden ist, dürfte die Debatte um die Absicherung in der Innenverteidigung so schnell nicht verschwinden.
Pearce fügte hinzu, dass „Quellen aus dem Klub derzeit betonen, dass es größere Prioritäten gibt, die angegangen werden müssen“.
Diese Sichtweise gibt Einblick in Liverpools Denkweise. Während die Absicherung in der Innenverteidigung weiter geprüft wird, glaubt der Klub, dass die dringendsten Probleme an anderer Stelle liegen. Die Verstärkung von Angriff und Mittelfeld dürfte Vorrang haben, bevor weitere Entscheidungen über die Defensivabteilung getroffen werden.
Trotzdem hinterlässt Konates Abgang eine spürbare Lücke in Sachen Erfahrung und körperlicher Präsenz. Liverpool mag sich mit den aktuellen Optionen heute wohlfühlen, doch die Anforderungen einer langen Saison können Transferpläne schnell verändern. Stand jetzt scheinen jedoch Tsimikas, Verstärkungen im Mittelfeld und offensive Neuzugänge die Sommer-Agenda eher zu bestimmen als ein weiterer Vorstoß für einen Innenverteidiger.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.







































