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·08 de abril de 2026
Afrika-Cup lockt: Kenia-Coach buhlt um Köln-Star und Bayern-Juwel

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·08 de abril de 2026

Im kommenden Jahr gehört Kenia zusammen mit Uganda und Tansania zu den Gastgebern der nächsten Auflage des Afrika-Cups. Seit März 2025 ist mit Benni McCarthy kein Geringerer als die südafrikanische Sturmlegende und 80-maliger Nationalspieler Nationaltrainer der kenianischen Nationalmannschaft. Er möchte das Team von der Ostküste des afrikanischen Kontinents bestmöglich aufrüsten, damit es als Gastgeber des Turniers eine ordentliche Rolle spielen kann. Dabei soll der mittlerweile 48-Jährige auch ein Auge auf Deutschland und Fußballer mit kenianischen Wurzeln geworfen haben, um den einen oder anderen Spieler für den kenianischen Fußballverband zu gewinnen.
Wie der kicker berichtet, soll es sich dabei vor allem um Linton Maina vom 1. FC Köln handeln, den Kenias Nationaltrainer McCarthy gerne dazu bewegen würde, für die kenianische Auswahl aufzulaufen. Der 26-jährige Flügelspieler trägt seit 2022 das Trikot des Effzeh und konnte bislang 38 Torbeteiligungen in 125 Pflichtspielen beisteuern.

Läuft Linton Maina bald für die kenianische Nationalelf auf? | Jürgen Fromme - firo sportphoto/GettyImages
Für den gebürtigen Berliner wäre es eine tolle Eigenwerbung, sich bei dem Land seiner Wurzeln ins Rampenlicht zu spielen. Maina lief in seiner Karriere bisher ausschließlich für die deutschen U-Nationalteams auf, könnte aber durchaus Interesse daran haben, Nationalspieler zu werden und dann am kommenden Afrika Cup teilzunehmen.
Neben dem Kölner Offensivspieler gibt es aber noch weitere Kicker aus Deutschland, die auf dem Zettel von Benni McCarthy stehen sollen: Neben André Gitau (19) aus der zweiten Mannschaft des FSV Mainz 05 soll mit Sadiki Chemwor auch eine 18-jährige Nachwuchshoffnung des FC Bayern München das Interesse Kenias geweckt haben.

Sadiki Chemwor (l.) im Fokus des kenianischen Landesverbands | Chris Lee - Chelsea FC/GettyImages
Auch bei diesen beiden möchte McCarthy um eine Entscheidung für Kenia werben und die Spieler bald im Nationalteam begrüßen. Ob sich die angesprochenen Akteure am Ende auch dafür entscheiden, den Kader des ehemaligen Premier-League-Stürmers zu verstärken, ist derzeit noch unklar. Wenn dem so wäre, wäre dies jedoch durchaus logisch und nachvollziehbar.









































