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·17 de janeiro de 2026
Arbeloa stellt sich vor Vinícius: „Pfiffe gingen gegen mich“

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Arbeloa gewinnt sein erstes Spiel als Cheftrainer von Real Madrid – Foto: Angel Martinez/Getty Images
… den 2:0-Sieg gegen Levante am 20. Spieltag: „Der Sieg war fundamental. Jeder weiß, in was für einer komplizierten Situation wir uns befanden. Ich weiß, wie es ist, nach so einer Enttäuschung in das nächste Spiel zu gehen. Dein Selbtvertrauen ist nicht auf demselben Nivau. Die Woche war nicht einfach zu verdauen und wir wussten, welche Verantwortung heute auf uns zu kam und wie wichtig die drei Punkte waren und die Rückrunde bestmöglich zu beginnen. Das haben wir mit einem Sieg getan vor unseren Fans getan und jetzt blicken wir auf das Spiel am Dienstag [Monaco, 21 Uhr; d. Red.].“
… das Pfeifkonzert gegen die Mannschaft: „Ich habe das Bernabéu immer sehr respektiert, auch ich wurde oft ausgepfiffen, und einer der Aspekte, die diesen Verein groß machen, ist der Anspruch an unsere Mannschaft. Wir wissen, welche Woche hinter uns liegt und welche Anforderungen gestellt werden, und wir müssen das positiv aufnehmen, denn sie wissen, dass wir mehr geben können. Unseren Fans kann man nichts vorwerfen, wir sind es, die sich hinterfragen und die dem Bernabéu viel mehr geben müssen.“
… die Frage, ob die Message der Fans ankam: „Natürlich. Was mir heute gefallen hat, war, dass alle den Ball wollten. Und das ist nicht einfach, ja? Es ist nicht einfach, wenn du weißt, dass dir ein Fehler um die Ohren fliegt. Wir hatten elf mutige Spieler auf dem Platz und nicht nur sie, sondern auch diejenigen, die auf der Bank waren. Sie haben über die Woche alle gut gearbeitet, mit viel Energie und Positivität. Alle waren sich über die Wichtigkeit des Spiels heute bewusst. Ich bin sehr froh, Trainer dieser Mannschaft zu sein. In diesem Klub brauchst du viele körperliche und technische Voraussetzungen, aber vor allem Herz und Mentalität – und das haben sie alle.“
… die Hass-Liebe zwischen Vinícius und den Fans: „Für mich als Trainer von Real Madrid ist klar, dass ich hart dafür arbeiten werde, um Vinícius’ beste Version aus ihm herauszuholen. Ich werde von seinen Mitspielern verlangen, dass sie ihn suchen, dass sie ihm so viele Bälle wie möglich zuspielen, denn er ist einer der größten Unterschiedsspieler der Welt, wenn nicht der größte. Er verkörpert das, was ein Spieler von Real Madrid braucht: er ist mutig, hat keine Angst, fordert immer den Ball. Er hat keine Angst zu versagen, versucht es immer wieder, er zeigt Charakter und ist immer wieder für das Wappen dieser Mannschaft eingestanden. Was Vinícius geschafft hat, seit er in einem jungen Alter hierher kam, haben nicht viele Spieler in Real Madrids Geschichte geschafft. Ich bin sehr stolz, sein Trainer sein zu dürfen und ich werde alles tun, um das Beste aus ihm herauszuholen, denn er wird uns viele Titel bringen – wie er es bereits in der Vergangenheit getan hat.“
… Fernsehbilder, die Vinícius traurig zeigten: „Ich hatte ehrlich gesagt keine Zeit, Fernsehen zu schauen. Aber es war alles gut. Ihm geht es gut, so wie allen. Alle sind sehr glücklich über den Sieg und fokussiert auf das kommende Spiel.“
… die Frage, ob Vinícius zu Unrecht ausgepfiffen wird: „Wir kommen aus einer schwierigen Woche und das Bernabéu hat jedes Recht, seinen Unmut auszudrücken, mit den Spielern, mit dem Team und mit mir in erster Linie. Es ist mein erstes Spiel als Trainer von Real Madrid hier im Bernabéu. Was ich als Spieler hier geleistet habe, zählt nicht mehr. Als Spieler haben sie mir gezeigt, was ich ihnen bedeute, aber als Trainer muss ich mir das wieder neu verdienen. Ich glaube, die Pfiffe gingen gegen alle und vor allem gegen mich. Ich bin verantwortlich für dieses Team und wenn es nicht läuft, bin ich der erste, der die Verantworztung dafür übernehmen muss. Ich glaube nicht, dass die Pfiffe in den Spielen vorrangig gegen ihn gehen. Ich respektiere das Bernabéu sehr. Es ist einer der Gründe, warum dieser Klub so groß ist, weil die hohen Anforderungen die Spieler dazu treiben, ihr Bestes zu zeigen und natürlich will man auch Vinícius’ beste Version auf dem Platz sehen, wie es vor einer Woche gegen Barcelona der Fall war.Wir haben Vini mehrere Champions-League-Titel zu verdanken, dass das keiner vergisst. Er hat uns viele schöne Momente geschenkt. Jetzt müssen wir ihm Bälle zuspielen, ihn viel einbinden, damit er wieder seine beste Version zeigen und die Fans glücklich machen kann. Er gehört zu uns und das wird noch lange so bleiben.“
… die Veränderungen in der Halbzeit: „Viele Dinge. Für mich war klar, dass wir mit mehr Geschwindigkeit im Ballbesitz spielen mussten, vor allem gegen ein Team wie Levante, das sehr tief stand. Ich denke, dass uns dieses Szenario in der Mehrheit der Spiele in LaLiga und auch in der Champions League erwarten wird. Wenn wir Teams, die mit so vielen Spielern verteidigen,wehtun wollen, müssen wir viel schneller spielen, mehr Bewegung hineinbringen und uns viel schneller vom Gegenspieler lösen. Wir brauchen über außen mehr Durchbrüche, um innen mehr Räume zu schaffen und müssen den Gegner anlaufen, damit er müde wird und wir die sich bietenden Räume nutzen können. Wir müssen viele Dinge anders machen, geht nicht nur um eine Sache, um gegen Teams die so wie Levante heute spielen, zu gewinnen. Wir brauchen auch viel Geduld. Ich denke, es kommen viele kräftezehrende Spiele auf uns zu, wo wir in der ersten Halbzeit hart arbeiten müssen, um es in der zweiten Hälfte etwas leichter zu haben, so wie es heute war.“
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… sein erstes Spiel als Chefcoach im Bernabéu an seinem Geburtstag: „Als Trainer der ersten Mannschaft ins Bernabéu zurückzukehren ist sehr besonders und sehr schön und dann fällt es noch auf meinen Geburtstag. Das macht es auch Besonders und nach so vielen Jahren wieder vor den Fans zu stehen, die mich so viele Jahre begleitet haben, macht diesen Tag unvergesslich und ich hoffe, dass noch viele folgen.“
… das anstehende Champions-League-Spiel gegen AS Monaco: „Wir haben nicht viel Zeit zur Vorbereitung. Mittwoch, Samstag und jetzt Dienstag ein Spiel, das sind drei Spiele in sechs Tagen und das ist sehr anstrengend. Deshalb müssen wir versuchen uns körperlich und mental gut zu erholen und am Dienstag um die drei Punkte kämpfen, um unter den ersten acht zu bleiben.“
… Arda Gülers Rolle in seinem Team: „Ich bin mir sicher, dass er eine wichtige Rolle einnehmen wird, so wie alle. Arda ist ein Junge mit viel Talent, ein sehr beweglicher Spieler, der auf vielen Positionen zum Einsatz kommen kann. Er kann den entscheidenden Pass spielen, aber auch das Spiel mitgestalten. Er ist jung, hat aber für sein Alter schon viel Erfahrung. Nach der Anstrengung in Albacete, ist er viel gerannt und hat mit und ohne Ball gut gearbeitet. Er wird sicherlich sehr wichtig sein und viele Minuten bekommen. Er ist ein besonderes Talent und wie alle Spieler dafür gemacht, um hier großartige Nächte zu erleben.“
… Jude Bellingham, der auch Pfiffe abbekam: „Ich hatte die ganze Woche über einen sehr guten Eindruck. Wenn man ihn live spielen sieht, ist das nochmal was ganz anderes als im Fernsehen. Er ist immer noch jung, wir dürfen nicht vergessen, wie alt er ist. Mit seiner Erfahrung, seiner Reife und seinen Leaderqualitäten hat auch er alles, was ein Spieler braucht, um hier bei Real Madrid bestehen zu können. Er übernimmt Verantwortung, versteckt sich nicht. Es ist unglaublich, wie viel er heute gerannt ist. Es ist schade, dass er nicht getroffen hat, damit hätte er seine Anstrengungen belohnt. Er ist ein Leader, genau wie Vini, Kylian und Fede – alles Spieler, die dafür bestimmt sind, hier bei Real Madrid Großes zu leisten. Sie gehören zu den besten Spielern der Welt, sind die Leader dieser Mannschaft und wenn es nicht läuft, sind es sie, die man suchen muss. Ich werde mit ihnen daran arbeiten, ihre beste Version zu zeigen, damit sich glücklich sind, das Spiel genießen und Titel gewinnen können, denn das verdienen sie und dafür haben sie die Qualität.“
… Dean Huijsen, der seine Leistung vom Anfang nicht mehr abruft: „Ich habe viel mit den Spielern aus der Jugend gesprochen und immer gesagt, dass die anspruchsvollste Position hier die des Innenverteidigers ist. Du musst über große Räume verteidigen und bei Pressing in der Lage sein, den Ball sauber herauszuspielen, musst das Spiel aufbauen, schnell sein. Du musst so viele Dinge gut machen, das ist nicht einfach. Dean kommt aus einer langen Phase ohne Spielzeit, wir müssen ihm Minuten geben und Vertrauen entgegenbringen. Bei Real Madrid ist es nicht einfach, Leistung zu zeigen, wenn du keinen Spielrhythmus hast und physisch nicht topfit bist. Wenn du dann aus einer Verletzung kommst und keine Spielzeit hattest, ist das schwer. In der Copa haben wir 60 Minuten ausgemacht, heute hat er etwas länger auf dem Platz gestanden. Wir vergessen viel zu schnell, wo die Jungs herkommen, welches Alter sie haben und wie anspruchsvoll dieser Klub ist. Wenn man hierher kommt, muss man vorbereitet sein. Real Madrid ist ein Zug, der nicht auf dich wartet, aber ich werde auf ihn warten, weil ich weiß, dass er uns viel zu bieten hat, viel Verbesserungspotenzial hat und die Dinge sehr gut machen wird.“
… die Leistung von Kylian Mbappé: „Wir müssen ihm danken, dass er sich so aufgerieben hat. Er war wegen seines Knies angeschlagen und viele andere wären dann einen Schritt zurückgegangen, aber er hat mir in den ersten zwei Tagen gezeigt, dass er ein wirklicher Leader ist. Im Training hat er mich erstmal getunnelt, das war ein schönes Willkommensgeschenk. Es ist großartig sein Trainer zu sein. Es ist ein Spieler, der die Fähigkeit hat, 60 Tore in einer Saison zu erzielen, mit außergewöhnlichen Qualitäten am Ball. Das bleibt ein ganzes Leben. Hinzu kommt sein Charakter, er ist eine großartige Person, ein Leader. Ich hoffe, sein Knie hält lange, denn wir werden ihn in jedem Spiel brauchen. Wenn er auf dem Platz steht, ist man als Trainer glücklich.“
… die Rücktrittsforderungen der Fans gegen Präsident Florentino Pérez: „Ich weiß, woher die Pfiffe kommen und sie kommen nicht von Fans, die Florentino nicht wollen. Sie kommen von Fans, die Real Madrid nicht wollen. Ich lasse mich davon nicht in die Irre führen. Ich weiß, wo es herkommt. Für mich ist es eine Ehre, so einen Präsidenten zu haben, der neben Santiago Bernabéu die wichtigste Figur dieses Vereins ist. Allen Madridistas ist die Bedeutung, die Florentino für diesen Verein hat, bewusst und sie wissen, woher diese Pfiffe kommen.“


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