Anfield Index
·10 de julho de 2026
Bericht: Europa-Topklubs zahlen im Sommer 25 Mio. Pfund für Liverpool-Star

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·10 de julho de 2026

Curtis Jones und Liverpool nähern sich einem Punkt, an dem Gefühle nur noch sehr wenig zählen. Der Fußball ist voll von solchen Situationen. Ein Junge aus der Region, ein Eigengewächs aus der Akademie, ein solider Spieler, auf mehreren Positionen einsetzbar, gerade einmal 25. Dann läuft der Vertrag langsam aus und das Gespräch verändert sich. Plötzlich geht es um Verhandlungsmacht, Timing und darum, wer zuerst nachgibt.
Laut der Gazzetta dello Sport ist Inter Mailand beim Liverpool-Mittelfeldspieler weiter mit Nachdruck im Rennen, auch wenn die Gespräche derzeit feststecken. Das Angebot liegt inzwischen bei rund 20 Mio. Euro, Liverpool will etwas in der Nähe von 35 Mio. Pfund, und diese Lücke ist entscheidend. Sie zeigt, dass beide Klubs glauben, die Zeit spiele für sie.
Inter macht das, was kluge Klubs tun. Sie stürmen nicht blindlings voran. Erst werden andere Deals gesteuert, dann bereitet man die Rückkehr zu diesem Thema vor. Ivan Provedel und Anan Khalaili sind Teil dieser breiteren Planung, doch Jones scheint das priorisierte Mittelfeldziel zu sein. Im Bericht heißt es: „Bis heute bleibt die Situation etwas festgefahren und dürfte nicht besonders kurzfristig gelöst werden, wenn man bedenkt, dass Inter ein Angebot über rund 20 Millionen Euro abgegeben hat und dabei den im nächsten Jahr auslaufenden Vertrag ‘ausnutzt’, Liverpool dies jedoch gleichzeitig ablehnte und fast das Doppelte forderte“, heißt es in dem Bericht.

Foto: IMAGO
Das ist direkt und, ehrlich gesagt, wenig überraschend. Inter weiß, dass Jones in die letzte Phase seines Vertrags eintreten kann und damit Liverpools Optionen einschränkt. Liverpool weiß, dass es kein gutes Bild abgibt, einen englischen Nationalspieler aus dem eigenen Nachwuchs für eine überschaubare Summe zu verkaufen, vor allem nach Jahren der Gespräche über Nachfolgeplanung und Kaderwert.
Hier wird die Angelegenheit ernster. Jones steht noch bis Sommer 2027 unter Vertrag, was bedeutet, dass er ab dem kommenden Sommer ablösefrei gehen kann. Das schwächt Liverpools Position, besonders wenn der Spieler bereits entschieden hat, dass er weg will. Der Bericht geht noch weiter und sagt, Inter glaube, dass 25 Mio. Pfund, oder genauer gesagt 25 bis 30 Mio. Euro, am Ende reichen könnten, wenn sich der Markt später im Transferfenster verschiebt.
Liverpool hat gerade den Cheftrainer gewechselt, mit Andoni Iraola nun im Amt nach dem Abgang von Arne Slot Ende Mai. Theoretisch sollte das Unsicherheit und Chancen für Spieler am Rand des Stammpersonals schaffen. In der Realität könnte ein Neuanfang für alle Seiten passen, wenn Jones aufeinanderfolgende Trainer nicht davon überzeugt hat, dass er in das bevorzugte Mittelfeld gehört.
Das wichtigste Detail ist nicht das erste Angebot. Es ist die Position des Spielers. Laut Gazzetta gilt: „Ein weiteres Detail, das nicht unterschätzt werden darf, ist die Bereitschaft des Spielers, mit dem Inter bereits eine Vertragsgrundlage ausgearbeitet hat.“ Weiter heißt es: „Er ist fest davon überzeugt, dass seine Zeit in England vorbei ist, und vor allem reizt ihn die Aussicht, zum ersten Mal etwas außerhalb der Premier League zu erleben.
„Mit zwei wichtigen Teilen des Nerazzurri-Puzzles an Ort und Stelle wird Inter entschlossen zu Jones zurückkehren können. Aller Liebling.“
Wenn das stimmt, verhandelt Liverpool nicht aus einer Position der Stärke. Sobald sich ein Spieler gedanklich verabschiedet hat, bekommen Klubs nur selten noch den vollen Wert. Jones hat weiterhin Qualität, kann den Ball tragen, pressen und unter Druck den Ballbesitz sichern. Aber Liverpool muss jetzt entscheiden, ob man aus Prinzip auf 35 Mio. Pfund beharrt oder einen Deal abschließt, bevor der Markt ihnen einen aufzwingt.
Aus Sicht eines Liverpool-Anhängers ist das frustrierend, weil es vermeidbar wirkt. Curtis Jones ist nicht irgendein Kaderspieler, der aus dem Nichts hereingeschneit kam. Er ist einer von uns, ein Spieler, bei dem man schon vor Jahren klarer hätte handeln müssen. Entweder man bekennt sich richtig zu ihm, baut ihn ins Mittelfeld ein und bindet ihn langfristig, oder man verkauft ihn dann, wenn sein Wert am höchsten ist. Was man nicht tun kann, ist in ein Vertragsgerangel hineinzuschlittern und dann überrascht zu tun, wenn ein Klub wie Inter plötzlich Interesse zeigt.
Der wirklich ärgerliche Teil ist die wahrscheinliche Ablöse. Wenn Liverpool am Ende etwa 25 bis 30 Mio. Euro für einen 25-jährigen Mittelfeldspieler aus dem eigenen Nachwuchs mit Premier-League- und Europa-Erfahrung akzeptiert, ist das ein schlechtes Geschäft. Da gibt es nichts zu beschönigen. Marktbedingungen zählen, Vertragslaufzeiten zählen, die Absichten des Spielers zählen, aber Spitzenklubs sollten solchen Situationen voraus sein und nicht erst reagieren, wenn alles unübersichtlich wird.
Und wenn Jones wirklich gehen will, dann gut. Kein böses Blut. Karrieren gehen weiter. Aber Liverpool muss aufhören, sich Verhandlungen selbst unnötig schwer zu machen. Fans können Verkäufe akzeptieren. Was sie hassen, ist zuzusehen, wie durch Zögern Wert verloren geht. Wenn dieser Bericht stimmt, dann hat Inter die Situation perfekt gelesen und Liverpool hat sich erneut angreifbar gemacht.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.







































