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·27 de janeiro de 2026

Blitz-Abgang im Winter? Bayern ist offen für einen Goretzka-Verkauf

Imagem do artigo:Blitz-Abgang im Winter? Bayern ist offen für einen Goretzka-Verkauf

Beim FC Bayern könnte sich noch vor Ende des Winter-Transferfensters ein prominenter Abschied anbahnen. Leon Goretzka steht offenbar vor einer wegweisenden Entscheidung – und Atlético Madrid bringt sich in Stellung.

Die Zeichen rund um Leon Goretzka verdichten sich. Wie die spanische AS berichtet, beschäftigt sich Atlético mit einem Goretzka-Transfer im Januar. Nach Informationen der BILD zeigt Atlético Madrid konkretes Interesse am Mittelfeldspieler des FC Bayern. Brisant: Mateu Alemany, Sportdirektor der Rojiblancos, reiste am späten Montagabend von Madrid nach München. Offiziell ist über den Zweck des Trips nichts bekannt, doch in Bayern-Kreisen wird spekuliert, dass Gespräche mit Goretzka und dessen Beratern auf der Agenda stehen.


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Dass die Spanier nun aufs Tempo drücken, kommt nicht überraschend. Goretzkas Vertrag beim deutschen Rekordmeister läuft im kommenden Sommer aus. Seit dem 1. Januar darf der 30-Jährige somit frei mit anderen Vereinen verhandeln. Gespräche über eine Verlängerung mit dem FC Bayern gab es zwar, eine Annäherung oder gar ein Signal in Richtung Verbleib ist bislang aber ausgeblieben. Im Gegenteil: Die Tendenz zeigt seit Wochen eher in Richtung Abschied.

Atlético sucht sofortigen Ersatz

Bei Atlético Madrid besteht akuter Handlungsbedarf. Der Klub von Trainer Diego Simeone hat Conor Gallagher im Januar für rund 40 Millionen Euro an Tottenham Hotspur verkauft und möchte die entstandene Lücke im zentralen Mittelfeld möglichst umgehend schließen. Goretzka passt dabei ins Anforderungsprofil der Spanier: international erfahren, physisch stark und taktisch flexibel.

Für den FC Bayern könnte ein Wintertransfer sogar Vorteile haben. Sollte Goretzka den Verein noch im Januar verlassen, wäre eine Ablöse im zweistelligen Millionenbereich realistisch. Sein aktueller Marktwert wird auf rund 15 Millionen Euro taxiert. Zudem würden die Münchner ein erhebliches Gehalt einsparen – kolportiert sind bis zu 18 Millionen Euro pro Jahr.

Nach BILD-Informationen stehen die Bayern einem Winter-Deal grundsätzlich offen gegenüber. Voraussetzung dafür wäre allerdings die Zustimmung von Trainer Vincent Kompany. Der Belgier setzt zwar regelmäßig auf Goretzka, allerdings meist als Rotationsspieler oder bei personellen Engpässen. In den langfristigen Planungen spielt der DFB-Star keine zentrale Rolle mehr.

Dominoeffekt auf dem Transfermarkt

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Foto: IMAGO

Ein möglicher Goretzka-Abgang könnte unmittelbare Auswirkungen auf Bayerns Winter-Planungen haben. Mit frischem Transferbudget wären die Münchner handlungsfähiger. Ganz oben auf der internen Liste steht weiterhin Givairo Read von Feyenoord Rotterdam. Der 19-jährige Rechtsverteidiger gilt als eines der spannendsten Talente auf seiner Position und wird auch von mehreren Premier-League-Klubs beobachtet.

Ein Read-Transfer hätte zugleich strukturelle Folgen: Konrad Laimer könnte wieder verstärkt ins zentrale Mittelfeld rücken und so einen möglichen Abgang Goretzkas intern auffangen. Die Bayern würden sich damit nicht nur verjüngen, sondern auch flexibler aufstellen.

Noch ist nichts entschieden, doch der Besuch von Atlético-Sportdirektor Alemany in München ist mehr als nur ein Zufall. Sollte Goretzka einem Wechsel offen gegenüberstehen und Kompany grünes Licht geben, könnte der FC Bayern schon in den kommenden Tagen einen seiner dienstältesten Mittelfeldspieler verlieren. Bewegung im Winter-Transferfenster ist plötzlich wieder ein sehr realistisches Szenario.

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