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·24 de abril de 2026
Book, Ricken und Co: Wer hat welches Standing beim neu aufgestellten BVB?

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Auf dem Platz geht es für den BVB erst am Sonntag weiter. Derweil widmet sich Maximilian Wessing in der Welt dem neuen „Machtgeflecht“, wie er es nennt, in der Führungsetage von Borussia Dortmund. Wo sich Neuling Nils-Ole Book darin findet, was eigentlich mit Matthias Sammer ist und wer sonst noch welche Rolle spielt, wird dort beleuchtet.
Lars Ricken habe mit der Trennung von Sebastian Kehl nicht nur gezeigt, dass er zu harten Entscheidungen greift, wenn es die Situation seiner Einschätzung nach erfordert. Er habe sich damit auch eine für sich optimale Konstellation geschaffen. In Nils-Ole Book geht er zwar ein gewisses Risiko ein, der zuvor nur in der 2. Bundesliga tätig war. Doch kann er diesem uneingeschränkt vertrauen, was bei Kehl nicht der Fall gewesen sei. Schließlich habe dieser noch vor nicht allzu langer Zeit genau jenen Posten angestrebt, den etwas überraschend Ricken erhielt. Allerdings kämpft auch Ricken selbst um (s)eine Zukunft beim BVB. Bis 2027 läuft sein Vertrag, bis dahin muss er geliefert haben.
Formal sei Hans-Joachim Watzke zwar „nur“ noch Präsident, habe mit dem Tagesgeschehen im Fußball eigentlich nichts mehr zu tun. Doch allein schon, weil sein Büro gegenüber jenem von Ricken liegt, sei der Austausch immer noch regelmäßig. Als Ricken um Watzkes Meinung bezüglich Book bat, lehnte dieser eine Einordnung ab. Das liege nun in Rickens Händen. In öffentlichen Stellungnahmen gibt Watzke dennoch sehr wohl die generelle Marschroute vor, behauptet Wessing.

Foto: IMAGO
Ole Book, wie er nur genannt wird, habe in den ersten Wochen seiner neuen Tätigkeit einen positiven Eindruck erzeugt. Beinahe täglich tausche er sich mit Trainer Niko Kovac aus, auch die Kommunikation mit den Scouts sei rege. Zudem beobachtet er auch selbst Spieler, die für den BVB interessant werden könnten, intensiv. So will er genau das finden, was dem BVB zuletzt abhanden gekommen sei: die viel zitierten „Unterschiedsspieler“.
Carsten Cramer habe intern zuletzt massiv an Macht gewonnen. Als neuer erster Ansprechpartner für Präsidium und Aufsichtsrat müsse er die jeweiligen Lagen darstellen und erklären. Sein Ziel: Mehr Harmonie und mehr Mut in den Verein zu bringen. Erste Effekte seien bereits zu erkennen. Die Vertragsverlängerung von Nico Schlotterbeck hätten 50 Mitarbeiter gemeinsam gefeiert, was Ausdruck einer neuen Verschworenheit sei.
Trainer Niko Kovac habe sich aufgrund seines starken Punkteschnitts ein sehr gutes Standing bei der Vereinsführung erarbeitet. Dass er in Zukunft vermehrt junge Spieler fördern solle, habe er akzeptiert. Wie oben erwähnt, hat auch seine Meinung bei Kaderplanung Gewicht. Da zudem sein Verhältnis zu Ricken und Watzke „eng“ sei, habe er im Normalfall eine längere Zukunft beim BVB vor sich.
Bleibt Matthias Sammer, dessen Einfluss noch zu Kehls Zeiten aufgrund von Dissonanzen mit diesem immer mehr schwand. Mit Book soll dies wieder anders werden. Erste Gespräche hätten bereits stattgefunden, nicht zuletzt für Kovac war sei Sammer ohnehin immer ein wichtiger Ansprechpartner gewesen. Auch in seinem Fall gilt aber: Eine Verlängerung des bis 2027 laufenden Vertrags ist vorerst offen.
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