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·22 de março de 2026
Bundesliga Trainerkarrussel 1.FC Köln: Trainer Kwasniok muss gehen

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Der 1. FC Köln zieht im Bundesliga-Trainerkarrussel die Notbremse: Lukas Kwasniok ist nicht länger Cheftrainer. Am Sonntagabend entschieden die Klubgremien nach dem 3:3 im 100. Rheinderby gegen Borussia Mönchengladbach, dass ein Impuls auf der Übungsleiter-Position nötig sei. Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler nannte den Grund klar: „Wir haben zu wenige Punkte geholt.“ Die Nachfolge wird intern geregelt — Co-Trainer René Wagner übernimmt zunächst.

Said El Mala vom 1. FC Köln wartet an der Seitenlinie neben Cheftrainer Lukas Kwasniok während des Bundesliga-Spiels gegen den FC St. Pauli im RheinEnergieStadion am 6. Dezember 2025 in Köln. Lars Baron / Getty Images
Kwasniok hatte sich am Morgen nach dem Remis noch kämpferisch und zuversichtlich gezeigt, scherzte mit Fans und schrieb Autogramme. Am Abend aber zog der Klub die Reißleine: Ein 20-minütiger Besuch an der Geschäftsstelle genügte, das geplante Training wurde abgesagt und der Vertrag des 44-Jährigen beendet.
Kessler würdigte Kwasnioks Fachwissen und sein Engagement: „Lukas’ Fußballwissen und seine fachliche Expertise sind unbestritten.“ Gleichzeitig verwies der Sport-Geschäftsführer auf einen klaren Abwärtstrend in der Entwicklung der Mannschaft und die sportliche Notwendigkeit, Stellschrauben zu drehen.
Die Klubführung vertraut vorerst auf eine interne Lösung: Co-Trainer René Wagner wird die Mannschaft als Interimscoach betreuen. Kessler zeigte sich überzeugt, dass Wagner gemeinsam mit dem Trainerteam und der Mannschaft das Ziel Klassenerhalt erreichen könne.
Die Entscheidung, den Posten nicht extern neu zu besetzen, signalisiert, dass der FC kurzfristig Ruhe und Kontinuität sucht, um die verbleibenden Aufgaben in der Saison zu bewältigen.
Sportlich ist die Lage angespannt: Nach einem ordentlichen Saisonstart rutschte Köln zunehmend in den Tabellenkeller. Die Zahlen sprechen für sich — zuletzt sieben Spiele ohne Sieg, nur zwei Dreier aus den letzten 18 Partien — und damit wächst die Gefahr des achten Abstiegs in der Vereinsgeschichte.
Im Rheinderby hatte Eric Martel mit seinem späten Kopfballtreffer (84.) noch den Punkt gerettet. Kwasniok betonte nach dem Spiel, der Klassenerhalt sei das Ziel Mitte Mai und dass harte Arbeit belohnt werde. Die sportliche Führung gab ihm diese verbleibende Chance jedoch nicht mehr.
Thomas Kessler: „Wir sind zu der Entscheidung gekommen, für die letzte Phase der Saison auf der Cheftrainer-Position einen Impuls zu setzen.“ Er machte deutlich, dass der Verbleib in der Bundesliga oberste Priorität habe.
Lukas Kwasniok hatte zuvor erklärt: „Ich werde um diesen verdammten Job hier kämpfen, mit allem, was ich habe.“ Nach der Entscheidung verließ er das Geißbockheim mit seinem Dienstwagen — zum letzten Mal als Trainer des 1. FC Köln.
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