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·06 de maio de 2026

Champions League Finale: FC Arsenal tanzt im Regen – Wer folgt?

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Arsenal hat den lange ersehnten großen Abend im Regen von London mit einem 1:0 gegen Atlético Madrid gekrönt und das Finale der Champions League erreicht. Bukayo Saka, Kai Havertz und die übrigen Profis jubelten danach Arm in Arm mit den ekstatischen Fans, während das Emirates Stadium im Norden Londons bebte. Für Mikel Arteta endete ein Abend voller Emotionen in einer Kette von Umarmungen, nachdem die zwei quälend langen Jahrzehnte des Wartens vorbei waren.

Matteo Ruggeri von Atlético de Madrid und Bukayo Saka vom FC Arsenal kämpfen um den Ball im Champions-League-Halbfinale (Rückspiel) im Arsenal Stadium in London am 5. Mai 2026. (Justin Setterfield / Getty Images Europe)


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Rausch im Emirates

Auf dem völlig durchnässten Rasen war den Arsenal-Profis das Wetter egal. Der Regen prasselte ununterbrochen, der Wind fegte über den Platz, doch die Gunners ließen sich davon nicht bremsen und machten mit der Defensive von Atlético Madrid beim 1:0 den entscheidenden Schritt ins Endspiel. In der Kabine herrschte, wie Declan Rice berichtete, danach „Chaos“. Bei Prime Video sagte der Mittelfeldspieler: „Man kann gar nicht hoch genug einschätzen, was wir in diesem Wettbewerb bisher geleistet haben. Wir haben jedes Recht, diesen Moment zu feiern.“

Auch Arteta sprach noch sichtlich ergriffen von „einem unbeschreiblichen Gefühl“. Der Spanier hatte Havertz nicht eingesetzt, doch das tat der Euphorie keinen Abbruch. Rice wertete den Erfolg als „Wendepunkt“: „Wir hatten eine Phase, in der wir nicht unsere beste Leistung gebracht haben. Wir haben etwas nachlässig gespielt, aber wir haben wieder einen neuen Weg gefunden.“

Der Blick nach München und Paris

Während Arsenal den Finaleinzug genoss, richtete sich der Blick bereits auf das zweite Halbfinale zwischen Bayern München und Paris Saint-Germain am Mittwoch. Rice kündigte an, die Partie entspannt zu verfolgen: „Möge das beste Team gewinnen.“ Auch William Saliba wollte das Rückspiel der Münchner genießen. Auf die Frage nach dem möglichen Endspielgegner am 30. Mai in der Budapester Puskas-Arena verwies der Franzose kühl auf beide Kontrahenten: „Wir wissen, dass sie beide gut sind. Ob Bayern oder Paris, das ist doch egal.“

Für die Gunners stellt sich nun die Frage, ob ihnen Ende Mai tatsächlich die größte Woche der Klubgeschichte bevorsteht. Erst könnte Arsenal sich nach 22 Jahren wieder die Meisterschaft sichern, nur sechs Tage später wäre dann sogar der erste Triumph in der Champions League möglich.

Lehmann unter den Zuschauern

Auf der Tribüne verfolgte am Dienstagabend auch Jens Lehmann das Geschehen. Der frühere Nationaltorhüter war 2006 beim bislang letzten Finalauftritt der Gunners nur kurz auf dem Platz gewesen. Arsenal verlor damals nach einer frühen Roten Karte gegen Lehmann mit 1:2 gegen den FC Barcelona.

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