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·03 de março de 2026

Der 1. FC Köln will vier Siege in zehn Spielen: Machbar? Es ist eine sehr riskante Rechnung

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Der 1. FC Köln will vier Siege in zehn Spielen: Machbar? Es ist eine sehr riskante Rechnung

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Simon Bartsch

3 März, 2026

Schon vor einigen Wochen hat Lukas Kwasniok ein Zehn-Siege-Ziel für sein Team ausgegeben. Vier Erfolge in zehn Spielen erscheinen durchaus machbar. Zumal es oft gegen direkte Konkurrenten geht. Doch genau da liegt auch ein Problem. Für den 1. FC Köln werden vier Siege zur großen Hürde.

Als Lukas Kwasniok vor der Saison nach dem Ziel gefragt worden ist, antwortete der Kölner Trainer flapsig, man wolle vor dem Erzrivalen aus Mönchengladbach landen. Zum einen haben die Fohlen den FC am Wochenende überholt, zum anderen korrigierte der Trainer seine Aussage, strebt nun zehn Saisonsiege für den Klassenerhalt an. Doch genau damit könnte es am Ende sehr eng werden.

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Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln (Foto: Stuart Franklin / Getty Images)

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Als Lukas Kwasniok vor dem Spiel gegen die TSG Hoffenheim auf die jüngsten Leistungen seiner Mannschaft abgesprochen wurde, da erklärte der Coach, dass sein Team bislang ja noch keine „Grütze“ gespielt habe und sich Performance am Ende dann auch irgendwann mal bezahlt machen werde. Der Trainer zielte darauf ab, dass die Geißböcke gegen die Top-Teams immer nahe an einer Überraschung waren und die Leistung eigentlich durch die Saison eine recht ordentliche war. Und wie zum Beweis holten die Kölner gegen die Sinsheimer dann auch einen verdienten Zähler. Gegen den FCA zeigte Köln dann aber ein ganz anderes Gesicht und der ein oder andere Fan mag dann vielleicht doch das Wort „Grütze“ für den Auftritt der Kölner wählen wollen.

FC steht vor schwierigen Wochen

Der FC fand kein Mittel gegen die plötzlich tief stehenden Augsburger und in der Offensive viel zu wenig statt. Am Ende stand eine bittere und nach dem blutleeren Auftritt auch nicht unverdiente Niederlage. Klar ist, wenn die Kölner gegen die Top-Teams immer nur „nah“ dran sind, dann braucht es Punkte gegen die vermeintlichen Gegner auf Augenhöhe. Tatsächlich kann man die Bilanz so lesen, dass es bis auf wenige Ausnahmen auch immer Punkte gegen die direkte Konkurrenz gegeben hat. Man kann sie aber auch anders lesen: Siege feierte der FC in jenen Duellen eben auch nur gegen Mainz (2), Wolfsburg und Hamburg. In den Partien gegen Mönchengladbach, St. Pauli, Werder Bremen, den 1. FC Heidenheim und Union Berlin war in dieser Spielzeit nicht mehr als nur ein Punkt drin.

Und das macht die Situation noch einmal schwerer. Kwasniok selbst hatte schon vor Wochen die Rechnung aufgemacht, mit zehn Siegen nicht abzusteigen. Bei diesem Grundsatz bleibt der Kölner Coach auch weiterhin. Das bedeutet aber, dass den Kölnern noch vier Siege fehlen. Bei zehn zu spielenden Begegnungen ein eigentlich realistisches Szenario. Nur ist in den Partien gegen Dortmund, Leverkusen, die Bayern und vermutlich auch Frankfurt nicht unbedingt mit einer Überraschung zu rechnen. Bleiben sechs Begegnungen gegen Mannschaften auf Augenhöhe. Davon müsste der FC vier gewinnen. Schon so eine schwere Aufgabe. Sie gewinnt aber noch einmal an Brisanz mit einem Blick auf die Hinrunde. Dort holten die Kölner aus jenen sechs Begegnungen gerade einmal sechs Zähler, gewannen eben nur eine dieser Partien.

Zudem zeigt die Formkurve von Teams wie dem FC St. Pauli, dem Hamburger SV und Borussia Mönchengladbach zuletzt deutlich nach oben.


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