FC Schalke 04
·22 de janeiro de 2026
Edin Džeko: Ich wollte von Anfang an nur zu Schalke!

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·22 de janeiro de 2026

Schon kurz nach der Bekanntgabe des Wechsels von Edin Džeko stellte sich der Neuzugang am Donnerstagnachmittag (22.1.) im Rahmen einer Pressekonferenz den Fragen der Medienvertreter. Zum Start überraschte der Stürmer mit einem sympathischen „Glück auf!“ und erklärte dazu, dass sein Kumpel Sead Kolasinac ihm mitgegeben habe, dass dies der gängige Gruß auf Schalke sei.
Anschließend sprach der 39-Jährige in nahezu perfektem Deutsch unter anderem über seine Entscheidung für Königsblau, viele positive Gespräche mit aktuellen und ehemaligen Knappen und seine Ziele für die kommenden Wochen und Monate. schalke04.de hat die Aussagen der neuen Nummer 10 notiert.
Edin Džeko über …
… seine Entscheidung für Königsblau: Der eine oder andere in meinem Umfeld hat gemeint, ich sei verrückt, als es hieß, ich könnte zum FC Schalke 04 wechseln – aber verrückt bin ich definitiv nicht. Andere wiederum waren ebenso wie ich Feuer und Flamme. Ich wollte trotz mehrerer Optionen von Anfang an nur hierhin, bin mit dem Herzen dabei und stehe zu 100 Prozent hinter meiner Entscheidung. Niemand musste mich überreden oder überzeugen – ich war es, der zum FC Schalke 04 wechseln wollte und vor einiger Zeit auch den ersten Kontakt gesucht hat. Aus meiner Zeit beim VfL Wolfsburg weiß ich, was Schalke bedeutet: geiler Verein, geile Fans, geiles Stadion. Nun freue ich mich, selbst ein Teil des Clubs zu sein.
… viele positive Gespräche: Ich habe mich in den vergangenen Tagen und Wochen häufig mit Nikola Katic (beide spielen gemeinsam in der Nationalmannschaft, Anm. der Redaktion) und Miron Muslic ausgetauscht. Miron ist noch ein junger Trainer, der gezeigt hat, was er kann. Er gibt der Mannschaft viel Energie. Dazu hatte ich mehrfach Kontakt zu Sead Kolasinac, der mir ebenfalls nur Positives berichtet hat. Er meinte immer wieder: „Brate, das musst du machen!“ – nun bin ich hier und Seo war einer der ersten, der im Fanshop ein Trikot bestellt hat. Er liebt diesen Verein einfach und wollte unbedingt zum Spiel gegen Kaiserslautern in die VELTINS-Arena kommen. Ich habe ihm dann erstmal erklärt, dass er mit Atalanta Bergamo nahezu zeitgleich ein Spiel hat (lacht). Der Austausch mit Frank Baumann hat mich ebenfalls in meiner Entscheidung bestärkt, auch Nationaltrainer Sergej Barbarez und sein Assistent Zlatan Bajramovic, der ebenfalls eine Schalker Vergangenheit hat, haben sehr positiv über den Verein gesprochen. Einige meiner bisherigen Mitspieler in Florenz habe ich ebenfalls eingeweiht. Robin Gosens meinte direkt, dass ich unbedingt zu Schalke wechseln müsse. Das sei einfach ein geiler Club!
… sein strammes Programm seit der Ankunft in Gelsenkirchen: Hinter mir liegen ereignisreiche Stunden: Medizincheck, Vertragsunterzeichnung, einige Medienproduktionen, das erste Kennenlernen mit der Mannschaft, eine individuelle Trainingseinheit, dazu jetzt diese Pressekonferenz. Ich bin ein bisschen müde, aber gleichzeitig auch glücklich, dass ich jetzt auf Schalke bin und wir ab morgen gemeinsam loslegen können.
… sein Alter: Ich bin 39 – aber was zählt, ist auf dem Platz. Ich habe in jeder Phase meiner Karriere stets Leistung gebracht, und gezeigt, dass man sich auf mich verlassen kann. Obwohl ich in zwei Monaten 40 werde, fühle ich mich nicht alt und bin überzeugt davon, dass ich der Mannschaft helfen kann und in ein paar Wochen kaum noch über mein Alter gesprochen wird.
… ein mögliches Debüt gegen Kaiserslautern: Eine Kadernominierung ist möglich, aber endgültig haben wir noch nicht darüber gesprochen. Ich werde am Freitag das erste Mal mit der Mannschaft trainieren (die Einheit um 10.45 Uhr ist öffentlich, Anm. der Redaktion), danach werden der Coach und ich uns besprechen. Es geht nicht um mich, sondern darum, was das Beste für Schalke ist. Ich glaube, dass ich keine Anlaufzeit benötige. Ich habe schon viel gesehen und erlebt in meiner Karriere, kenne verschiedene Spielstile und Systeme. Fit fühle ich mich auf jeden Fall. Zwar habe ich vor drei Wochen einen Tritt auf den Fuß bekommen, und im Anschluss wurde ein MRT gemacht. Es war eine Prellung, ein Ödem. Aber ich trainiere schon seit zehn Tagen wieder ganz normal.
… seine Ziele: Ich möchte der Mannschaft mit guten Leistungen sowie Toren helfen und zu einer erfolgreichen Zeit beitragen. Die Rückrunde ist immer schwerer als die Hinrunde. Wir sind aktuell Tabellenführer, haben aber noch 16 Spiele vor uns. Im Fokus steht immer das nächste Spiel – und nicht, was in ein paar Wochen oder Monaten ist. Man darf nicht zu weit nach vorne schauen. Das bringt nichts. Wir müssen uns sagen: Jetzt gegen Kaiserslautern ist das wichtigste Spiel der Saison – und danach ist es das Spiel auswärts in Bochum und so weiter.
… die Erwartungshaltung an ihn: Druck gibt es im Fußball immer, das kenne ich seit mehr als 20 Jahren. Du musst im Kopf damit klarkommen, für mich ist das kein Problem. Druck kann zudem auch positiv sein und dich ein Stück nach vorne bringen.







































