"Extrem schlecht verteidigt": Hirsch "fehlen die Worte" | OneFootball

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·14 de março de 2026

"Extrem schlecht verteidigt": Hirsch "fehlen die Worte"

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Was für eine Klatsche zum Auftakt der Wochen der Wahrheit! Mit 1:5 musste sich der MSV Duisburg im Topspiel bei Hansa Rostock geschlagen geben und kassierte damit bereits die zweite deftige Packung binnen weniger Wochen bei einem Auswärtsspiel gegen einen direkten Konkurrenten nach dem 1:6 in Wiesbaden. Trainer Dietmar Hirsch war im Nachgang sprachlos – und fand klare Worte zum Abwehrverhalten.

"Haben geschlafen"

Sie fiel ungewöhnlich kurz aus, die Ansprache von Trainer Dietmar Hirsch im Spielerkreis unmittelbar nach Spielende. Denn viel hatte der 54-Jährige seiner Mannschaft nicht zu sagen: "Mir haben einfach die Worte gefehlt", berichtete er bei "MagentaSport" über den Grund für die kurze Ansprache. Duisburgs Coach musste offensichtlich erstmal sacken lassen, auf welche Art und Weise seine Mannschaft von der Kogge zerlegt worden war. "Wir haben extrem schlecht verteidigt, vor allem in der Box. Die Tore sind viel zu leicht gefallen", fand Hirsch diesbezüglich klare Worte und sprach von einer "hochverdienten Niederlage": Bereits nach 76 Sekunden schlug es zum ersten Mal hinter Braune im Tor ein, zuvor sei der MSV "nicht annähernd in Ballnähe" gewesen. "Wir haben körperlos agiert und die Galligkeit, gemeinsam verteidigen zu wollen, vermissen lassen."


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Auch Meuer war bedient: "Wir sind dem Ball nur hinterhergelaufen und nicht in die Zweikämpfe gekommen." Wenig später brachte Lebeau dann gar eine Ecke direkt im Tor unter (21.), was Hirsch mit Blick auf das Abwehrverhalten seiner Mannschaft als "lachhaft" bezeichnete. Über Meuer war im direkten Gegenzug zwar der Anschluss gelungen (22.), doch noch vor der Pause legte Hansa zwei weitere Treffer nach (34. / 43.), ehe mit dem 5:1 nach 75 Minuten endgültig alles klar war.

"… dann kriegst du auch den Arsch richtig voll"

"Wir haben das vermissen lassen, was uns die ganze Saison ausgezeichnet hat", schimpfte Hirsch über die fehlende Zweikampfstärke und Kompaktheit im Spiel seiner Mannschaft. "Jedes Mal, wenn der Ball ins letzte Abwehrdrittel gekommen ist, hast du ein schlechtes Gefühl gehabt. Und wenn der Gegner im Sechzehner war, wurde es noch drastischer." Daher war für Hirsch klar: "Wenn du so verteidigst, dann kriegst du auch den Arsch richtig voll." Im Spiel mit dem Ball sei der MSV in den letzten Wochen zwar besser geworden. Allerdings zulasten der defensiven Stabilität, die angesichts von 15 Gegentoren in den letzten sechs Spielen deutlich gelitten hat. "Die Kombination passt so überhaupt nicht." Entsprechend gelte es nun, die Partie "intern zu analysieren" und angesichts der "großen Enttäuschung" auch viele Dinge runterzuschlucken. "Wir fahren jetzt sieben Stunden zurück. Da hat man viel Zeit dafür."

An Ziele für die nächsten Wochen wollte der 54-Jährige, der "voll angepisst" war, daher noch gar nicht denken: "Das kommt vielleicht ab morgen oder übermorgen. Aber jetzt ist die Enttäuschung zu groß, um sich mit anderen Dingen zu beschäftigen." Durch die dritte Auswärtspleite in den letzten vier Partien gehören die Zebras erstmals in dieser Saison nicht mehr zu den Top 3, sondern sind nur noch Vierter. Wenngleich der Rückstand auf den Relegationsplatz nur einen Punkt beträgt. Mit dem TSV 1860 München wartet am nächsten Sonntag der nächste direkte Konkurrent auf die Zebras, die im eigenen Stadion "dann hoffentlich eine Reaktion" zeigen, hoffte Hirsch. Jedoch ohne Patrick Sussek, der zum fünften Mal Gelb gesehen hat und daher gesperrt ist.

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