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·19 de fevereiro de 2026
Frauen des 1. FC Köln: Britta Carlson blickt kritisch zurück und optimistisch auf Union Berlin

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·19 de fevereiro de 2026


Daniel Mertens
19 Februar, 2026
Vor dem Duell gegen Union Berlin war die Stimmung bei den Frauen der Kölner nicht ganz so gut. FC-Trainerin Britta Carlson war zumindest mit der zweiten Hälfte in Leverkusen halbwegs zufrieden, haderte aber mit dem Auftritt vor der Pause.

Britta Carlson, Frauen-Trainerin des 1. FC Köln
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Es hätte ein rauschender Fastelovend werden können für die Fußballerinnen des 1. FC Köln. Die FC-Frauen wären mit einem Sieg in Leverkusen in der Tabelle am großen Rivalen vom Rhein vorbeigezogen – und das drei Tage vor Rosenmontag. Doch es kam anders. Die Kölnerinnen verloren das Duell im Ulrich-Haberland-Stadion – am Ende insbesondere aufgrund des schwachen Auftritts vor der Pause auch verdient. In der zweiten Hälfte hätten die Gastgeberinnen mit dem dritten Tor auch bereits für die Entscheidung sorgen können – ehe den Kölnerinnen doch noch der Anschlusstreffer gelang und es eine spannende Schlussphase wurde.
„Ich finde, dass wir in der zweiten Halbzeit genau das Derby angenommen haben, wie wir es eigentlich ab der ersten Halbzeit schon machen wollten“, konstatierte Kölns Trainerin Britta Carlson, „und ich denke, dass da auch ein Ausgleich durchaus verdient gewesen wäre.“ Carlson legte den Finger in die Wunde: „Uns hat einfach am Anfang wirklich das gefehlt, was es braucht für so ein Spiel, das Derby anzunehmen, die ersten und zweiten Bälle zu gewinnen.“
Trainerin Carlson arbeitete in ihrer Analyse aber trotz der Kritik immerhin auch die stabile Defensiv-Leistung heraus: „Wir haben nicht so viel zugelassen in der ersten Halbzeit. Das waren eher individuelle Fehler. Es ist nicht so, dass Leverkusen uns an die Wand gespielt hätte.“ Eine Erklärung, warum es ihrer Mannschaft am Anfang noch am nötigen Fokus fehlte, hatte Carlson direkt nach dem Schlusspfiff nicht: „Wenn das so einfach wäre, dann hätten wir es ja schon drehen können innerhalb der Halbzeit. Es ist nicht einfach, hier zu spielen. Leverkusen wollte es einfach mehr in der ersten Hälfte. Ich habe sie selten so feurig gesehen und mit so viel Energie. Wir haben uns einfach zu sehr versteckt und nicht genug dagegen gehalten.“
Letztlich habe es die Halbzeit-Ansprache gebraucht „um dann reinzukommen und eine andere Körpersprache zu zeigen“. Dabei, das verriet die Trainerin, sei sie in der Kabine jedoch nicht laut geworden: „Ich bin kein Mensch, der rumschreit. Ich versuche die Spielerinnen auch ein bisschen bei der Ehre zu packen.“ Die Derby-Niederlage war das dritte Bundesliga-Spiel in Folge ohne Sieg, womit die Europapokal-Träume geplatzt sein dürften – zumindest für diese Saison. Diesen Gedanken schob Carlson jedoch beiseite: „Die Medien haben uns immer dazu gebracht, über die Champions League zu sprechen. Wir sind da aber sehr realistisch. Ich habe immer einen einstelligen Tabellenplatz betont, davon bin ich auch nicht abgewichen, weil ich weiß, was uns in gewissen Momenten noch fehlt.“
Nun geht es am Freitagabend gegen Union Berlin weiter. Und das an der Alten Försterei. Ein besonderes Erlebnis für die Kölner Fußballerinnen. „Wir freuen uns darauf, bei Union zu spielen, in einem tollen Stadion vor vielen Fans – das hat richtig Fußballatmosphäre“; sagte Carlson bei fc.de. „Union hat einen sehr guten Kader und sie haben sich im Winter noch einmal verstärkt. Der Schritt von der zweiten in die erste Liga dauert eine Zeit.“ Die Kölner Trainerin weiß um die Schwere der Aufgabe. „Union ist eine Mannschaft, die vieles spielerisch lösen möchte und ein gutes Offensivtempo hat, besonders in der ersten Reihe“, so Carlson. „Im Hinspiel hat man gesehen, dass wir einen Schritt weiter waren als Union in der damaligen Phase und verdient gewonnen haben. Auch wenn es eine schwere Aufgabe wird, wollen wir dieses Mal gegen Union wieder drei Punkte holen. “









































