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·11 de maio de 2026
Hertha: Eichhorn-Rekord krönt Versöhnung mit den Fans

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Hertha BSC hat im zweiten Versuch einen Charaktertest in Begegnungen mit Abstiegskandidaten bestanden. Das 2:1 gegen die SpVgg Greuther Fürth nach langer Unterzahl hatte für den Hauptstadtklub trotz zuvor vier Runden ohne Sieg (ein Punkt) besonders im Hinblick auf die frustrierten Fans symbolischen Wert, wenngleich die Leistung von Fürths Rivalen mit Argusaugen verfolgt wurde.
"Uns war klar", spielte Berlins Sportdirektor Benjamin Weber nach Spielende in den Klubmedien auf die Bedeutung des Resultats für den Kampf um den Klassenerhalt und die damit verbundenen Ansprüche aller Abstiegskandidaten an, "uns war klar, dass wir eine gewisse Verantwortung haben, weswegen wir eine seriöse Leistung abliefern wollten."
Anders als in der Vorwoche beim 0:1 beim 1. FC Magdeburg gelang das den Hausherren gegen den Ex-Klub ihres Trainers Stefan Leitl nach "Rot" für Josip Brekalo (32.) sogar mit einem Spieler weniger: Kennnet Eichhorn (55.) und Michael Cuisance (84.) machten im letzten Heimspiel einer wieder nur durchwachsenen Saison den sechsten Erfolg und damit eine Versöhnung mit den eigenen Fans perfekt.
Eichhorn Treffer sorgte danach im Lager der Gastgeber für den meisten Gesprächsstoff: Wenig verwunderlich, war der Teenager doch mit 16 Jahren und 287 zum jüngsten Torschützen der Zweitliga-Historie avanciert. Der vorherige Rekordhalter Gunter Reeg (Darmstadt) war vor fast 41 Jahren bei seiner Bestmarke 52 Tage älter als das Hertha-Juwel.
Entsprechend fielen auch die Lobeshymnen auf Eichhorn nicht zuletzt auch wegen der Finesse seines Führungstores aus. "Ein unfassbares Tor. Er ist 16 Jahre - welche Superlative wollen wir für den Jungen noch finden? Wenn du mit 16 in dieser Liga spielst wie ein gestandener Zweitliga-Spieler und auch physisch mithalten kannst, dann sagt das alles aus", zitierte das Fachmagazin kicker ein Leitl-Kompliment.
Der Coach, der mit seinem Team zum Saisonabschluss am Sonntag bei Fürths Abstiegsrivale Arminia Bielefeld nochmals gefordert ist, war sich aber auch des weiter wachsenden Interesses der Konkurrenz an dem Jungstar bewusst: "Kenny wird eine großartige Karriere vor sich haben – ich hoffe: noch ein Jahr bei uns."







































