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·02 de junho de 2026

Irres Handgeld gefordert: BVB trifft wohl Entscheidung bei Eichhorn

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Borussia Dortmund hat im Werben um Kennet Eichhorn offenbar eine Entscheidung getroffen. Ausschlaggebend sollen hohe Handgeldforderungen im Gesamtpaket des Hertha-Talents sein.

Borussia Dortmund hat im Werben um Hertha-Talent Kennet Eichhorn offenbar einen Rückzieher gemacht. Das berichtet die Sport Bild. Demnach sehen die Verantwortlichen des BVB aktuell von einer Verpflichtung des 16 Jahre alten Mittelfeldspielers ab – trotz einer vergleichsweise niedrigen Ausstiegsklausel.


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Demnach kann Eichhorn Hertha BSC für rund neun Millionen Euro verlassen. Für Vereine ohne Champions-League-Teilnahme soll die Klausel sogar noch etwas niedriger ausfallen. Damit wäre eines der größten Talente des deutschen Fußballs deutlich günstiger zu haben als bislang angenommen.

Der Knackpunkt liegt jedoch offenbar an anderer Stelle. Laut dem Bericht würde ein Transfer insgesamt rund 20 Millionen Euro kosten. Grund dafür sind hohe Handgeldforderungen der Spieler- und Beraterseite. Demnach sollen zusätzlich zur Ablösesumme mehr als zehn Millionen Euro als Unterschriftsbonus fällig werden. Diese Forderungen sollen beim BVB nicht gut angekommen sein. Nach Informationen der Sport Bild haben die Dortmunder deshalb entschieden, sich vorerst aus dem Transferpoker zurückzuziehen.

BVB steigt wohl aus Eichhorn-Poker aus

Intern werde die Haltung vertreten, dass Eichhorn bei einem Fokus auf seine sportliche Entwicklung in Dortmund die passenden Bedingungen vorfinden würde. Sollten hingegen finanzielle Aspekte im Vordergrund stehen, sei ein Wechsel zum Revierklub kaum realisierbar.

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Foto: IMAGO

Während Dortmund offenbar Abstand nimmt, bleiben andere Interessenten weiterhin im Rennen. Die Sport Bild nennt dabei den FC Bayern, Bayer Leverkusen und den FC Liverpool. Vor allem die Reds sollen ihre Bemühungen bereits intensiviert haben. Dem Bericht zufolge prüft Liverpool sogar mögliche Leihoptionen für den deutschen U17-Nationalspieler. Hintergrund ist eine besondere Regelung: Da Eichhorn noch minderjährig ist, darf er vor seinem 18. Geburtstag nicht zu einem Verein in einem Nicht-EU-Land wechseln. Liverpool müsste den Youngster daher zunächst bei einem anderen Klub unterbringen.

Ob der Mittelfeldspieler seine Zukunft in Deutschland oder im Ausland sieht, bleibt offen. Fest steht jedoch: Die hohen finanziellen Forderungen rund um einen möglichen Transfer sorgen derzeit für ebenso viel Aufmerksamkeit wie die sportlichen Qualitäten des Hertha-Juwels.

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