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·15 de junho de 2026

Konkurrenz droht: Real Madrid nimmt Bayern-Kandidat ins Visier

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Der FC Bayern arbeitet weiterhin an seiner Kaderplanung für die kommende Saison. Während die Verpflichtungen von Nathaniel Brown und Ismael Saibari Priorität genießen, behalten die Münchner auch den Transfermarkt für die Innenverteidigung im Blick. Ein möglicher Kandidat ist Tomas Araujo von Benfica Lissabon. Nun droht jedoch prominente Konkurrenz aus Spanien.

Auf den ersten Blick scheint die Situation beim FC Bayern klar zu sein: Bevor ein neuer Innenverteidiger verpflichtet werden kann, müssen zunächst Spieler verkauft werden.


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Vor allem Hiroki Ito und Min-jae Kim gelten aktuell als mögliche Verkaufskandidaten. Beide Verteidiger wurden in den vergangenen Wochen immer wieder mit einem Abschied aus München in Verbindung gebracht. Konkrete Angebote oder fortgeschrittene Verhandlungen gibt es bislang allerdings nicht.

Dennoch beschäftigen sich die Verantwortlichen an der Säbener Straße bereits mit möglichen Alternativen.

Araujo bleibt auf Bayerns Radar

Zu den Namen, die zuletzt immer wieder gehandelt wurden, gehört Tomas Araujo von Benfica Lissabon. Der portugiesische Innenverteidiger zählt zu den spannendsten Defensivspielern seines Jahrgangs und hat sich in den vergangenen Jahren zu einer festen Größe bei Benfica entwickelt.

Mehrere Medien brachten den 23-Jährigen bereits mit dem FC Bayern in Verbindung. Eine konkrete Spur nach München gibt es derzeit zwar nicht, das Interesse soll jedoch vorhanden sein.

Wie die portugiesische Zeitung Correio da Manha berichtet, beschäftigt sich inzwischen auch Real Madrid intensiv mit dem Defensivspieler.

Besonders interessant dabei: Der neue Real-Coach José Mourinho kennt Araujo aus gemeinsamen Zeiten bei Benfica und soll dessen Entwicklung weiterhin aufmerksam verfolgen.

Die Königlichen planen offenbar zusätzliche Verstärkungen für die Defensive. Obwohl Real bereits vor Verpflichtungen von Denzel Dumfries und Ibrahima Konaté stehen soll, wird der Markt weiterhin sondiert.

Araujo gehört dabei zu den Spielern, die in Madrid intern diskutiert werden.

80-Millionen-Klausel als Hürde

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Foto: Getty Images

Ein schneller Transfer scheint aktuell allerdings unwahrscheinlich. Bei Benfica gilt Araujo als wichtiger Bestandteil der sportlichen Zukunftsplanung. Unter Trainer Marco Silva soll der Innenverteidiger eine zentrale Rolle einnehmen und langfristig zu den Führungsspielern der Mannschaft gehören.

Dementsprechend deutlich fällt die Haltung der Portugiesen aus.

Nach aktuellen Informationen betrachtet Benfica den Abwehrspieler als unverkäuflich. Sollte dennoch ein Verein ernst machen wollen, wäre die Situation klar geregelt. Araujo besitzt eine Ausstiegsklausel in Höhe von 80 Millionen Euro. Nur durch die Aktivierung dieser Klausel könnte Benfica zu einem Verkauf gezwungen werden.

Eine Summe, die sowohl für Real Madrid als auch für den FC Bayern eine erhebliche Investition darstellen würde.

Gerade aus Münchner Sicht erscheint ein solcher Deal aktuell kaum realistisch. Die Bayern verfolgen weiterhin eine vorsichtige Transferstrategie und wollen zunächst Einnahmen generieren, bevor größere Investitionen im Defensivbereich getätigt werden.

Bayern muss Geduld haben

Für Max Eberl und Christoph Freund bedeutet dies vor allem eines: Geduld.

Solange die Zukunft von Kim und Ito ungeklärt bleibt, werden die Bayern bei potenziellen Innenverteidiger-Transfers kaum konkret werden können.

Ob Tomas Araujo am Ende tatsächlich zu einem Thema für den Rekordmeister wird, hängt daher maßgeblich davon ab, wie sich die Personalsituation in der Münchner Defensive in den kommenden Wochen entwickelt.

Fest steht jedoch: Sollte Benfica bei seiner Forderung von 80 Millionen Euro bleiben, dürfte ein Transfer selbst für Europas finanzstärkste Klubs eine echte Herausforderung werden.

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