Empire of the Kop
·21 de maio de 2026
Liverpool erhält in der Talfahrt Auftrieb durch ein WM-Update

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·21 de maio de 2026

Liverpool bekommt endlich mal eine Verschnaufpause – wenn auch auf indirektem Weg.
In einer Saison, die zweifellos als unerklärlich enttäuschend in Erinnerung bleiben wird, wirkten die Reds auf dem Platz ziemlich leblos, wobei die jüngste Niederlage gegen Aston Villa einen weiteren Tiefpunkt markierte.
Wie auch immer man seine Aussagen bewertet: Es ist kein gutes Zeichen, dass Mo Salah sich dazu veranlasst sah, den Spielstil, den Einsatz und den allgemeinen Geist der Mannschaft öffentlich zu zerreißen – und wenn du Arne Slot bist, kannst du dich wohl auch nicht besonders sicher in deinem Job fühlen.
Verletzungen haben die Lage nicht immer einfacher gemacht. In diesem Zusammenhang gibt es für Liverpool endlich gute Nachrichten zu Wataru Endo.
Der 33-Jährige fällt aus, seit er sich im Februar im Spiel gegen Sunderland eine Fußverletzung zugezogen hat. In dieser Saison kommt er bislang nur auf 455 Einsatzminuten und hat lediglich eine Vorlage geliefert.
Allerdings wurde Endo in Japans Kader für die Weltmeisterschaft berufen, was darauf hindeutet, dass er kurz vor seiner vollständigen Rückkehr steht. Damit könnte er für das letzte Spiel der Premier-League-Saison noch zur Verfügung stehen.
„Ich freue mich, im Kader Japans für die Weltmeisterschaft 2026 zu stehen“, schrieb Endo in den sozialen Medien, nachdem die Nachricht bekannt geworden war. „Es ist eine Ehre, diese japanische Mannschaft als Kapitän anzuführen.“
Was für eine enorme Erleichterung. Noch vor nicht allzu langer Zeit hatte er nach seiner Operation nicht einmal wieder gegen den Ball getreten. Jetzt scheint er unmittelbar vor seinem Comeback zu stehen.
Natürlich hat seine Berufung in den japanischen Kader kaum Auswirkungen auf die WM-Quoten der Mannschaft, wie die von den Leuten von VegasBetting.net überprüften Buchmacher zeigen. Für Liverpools Saison dürfte das womöglich ebenfalls nicht allzu viel bedeuten – der Klub ist in der Premier-League-Tabelle bereits auf Platz fünf abgerutscht.
Trotzdem ist das ein schöner und dringend benötigter Lichtblick in einer Saison, die immer mehr zum Albtraum wird.
Nach Liverpools 2:4-Niederlage gegen Aston Villa meldete sich Salah auf X (früher Twitter) zu Wort und zerlegte die aktuelle Ausrichtung der Mannschaft. Hier ist der vollständige Wortlaut seiner Aussagen, mit freundlicher Genehmigung von Shivam Pathak von ESPN:
„Dass wir in dieser Saison schon wieder in sich zusammenbrechen und eine weitere Niederlage kassieren, war sehr schmerzhaft und nicht das, was unsere Fans verdienen. Ich will Liverpool wieder als das Heavy-Metal-Angriffsteam sehen, das Gegner fürchten, und wieder als eine Mannschaft, die Titel gewinnt. Das ist der Fußball, den ich zu spielen verstehe, und das ist die Identität, die zurückgeholt und dauerhaft bewahrt werden muss. Darüber darf es keine Diskussion geben, und jeder, der zu diesem Klub kommt, sollte sich daran anpassen. Hier und da mal ein paar Spiele zu gewinnen, darf nicht der Anspruch von Liverpool sein. Alle Teams gewinnen Spiele.“
Diese Aussagen haben nicht nur für hochgezogene Augenbrauen gesorgt. Sie haben Alarm ausgelöst.
Viele spekulieren, dass Salah damit der Welt mitteilen will, dass in der Kabine nicht alles in Ordnung ist, während ebenso viele Fans offenbar auf Slots Entlassung hoffen. Nicht wenige Kopites dürften sich wünschen, dass Xabi Alonso, der gerade zum neuen Trainer von Chelsea ernannt wurde, den Job an der Anfield Road nicht abgelehnt hätte.
Wie es für Liverpool weitergeht, bleibt abzuwarten. Aktuell wirkt es nicht so, als sei die Führungsetage bereit, Slot zu entlassen. Vielleicht ändert sich das nach dem Spiel am Sonntag gegen Brentford – je nachdem, wie sich ihre Chancen auf die Qualifikation für die Champions League entwickeln.
So oder so sind die Neuigkeiten zu Endos Verletzung in einer Saison, die man am liebsten vergessen würde, willkommen.
Leider ist das nicht dasselbe wie ein klarer Kurswechsel oder eine Rückkehr, die im Alleingang dafür sorgen würde, dass der Klub nicht länger auf der Stelle tritt. Selbst die Qualifikation für die Champions League der nächsten Saison würde einen Großteil der Unruhe nicht besänftigen.
Nach zwei Meistertiteln, drei nationalen Pokalen und dem Gewinn der Champions League in der Salah-Ära kann man die Art und Weise, wie das alles nun zu Ende geht, kaum anders als besorgniserregend – ja sogar traurig – nennen.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.
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