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·25 de março de 2026
Mögliche Verlängerung: Darum ist es für den FC sinnvoll, Jaka Cuber Potocnik trotz weniger Einsätze zu halten

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Simon Hense
25 März, 2026
Am Wochenende spielte Jaka Cuber Potocnik das erste Mal durch in der dritten Liga bei Rot-Weiss Essen. Zuvor hatte das FC-Talent sich aber vor allem mit der Joker-Rolle zufrieden geben müssen – auch aufgrund von Verletzungen. Trotzdem möchten die Geißböcke nun wohl mit dem 20-Jährigen verlängern.

Jaka Potocnik ist momentan an Rot-Weiss Essen verliehen
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Bisher lief die Zeit von Jaka Cuber Potocnik beim 1. FC Köln noch nicht so, wie es sich alle Seiten bei seinem Wechsel Anfang 2022 idealerweise vorgestellt hatten. Als großes Talent gekommen, stand der Slowene erstmal deshalb im Rampenlicht, weil um seinen Transfer ein großer Streit mit dem abgebenden Verein Olimpija Ljubljana stattfand. Dieser endete bekanntlich mit der zwischenzeitigen Transfersperre für die Geißböcke. Ohne selber etwas dafür zu können, lastete damit ein ziemlicher Druck auf dem Talent. In der vergangenen Saison gegen den Karlsruher SC gab er dann sein Debüt bei den Profis. Für weitere Einsätze hat es bisher jedoch nicht gereicht. Stattdessen kam der Angreifer nur bei der U21 zum Einsatz. Dort deutete Potocnik mit neun Treffern in 24 Partien 2024/25 immerhin sein weiter vorhandenes Potenzial an. Um ihm Spielpraxis auf einem höheren Niveau zu ermöglichen, entschieden die FC-Verantwortlichen im vergangenen Sommer, den Youngster in die Dritte Liga zu Rot-Weiss Essen zu verleihen.
Das mit der Spielpraxis hat bis jetzt allerdings nur sehr bedingt funktioniert. Denn nach 30 Spieltagen kam der Stürmer erst zwölf Mal zum Zug, erzielte dabei zwei Tore. Grund dafür waren auch mehrere Muskelverletzungen, durch die der 20-Jährige insgesamt 14 Begegnungen verpasste. Am vergangenen Wochenende gegen Viktoria Köln stand das FC-Talent dann das erst zweite Mal in der Startelf, durfte zum ersten Mal 90 Minuten durchspielen. Das lag aber vor allem am Ausfall seines Konkurrenten Marek Janssen wegen Muskelproblemen. Sonst ist der 28-Jährige im Sturm gesetzt, Potocnik bleibt nur die Joker-Rolle.
Trotz der bisher dadurch eher enttäuschenden Leihe, soll der 20-Jährige kurz vor einer Vertragsverlängerung stehen. Das berichtete der Kicker. Außerdem solle der Stürmer im Sommer erneut verliehen werden – eventuell wieder zu RWE. Angesichts der geringen Einsatzzeiten stellt sich schon für sowohl die Verlängerung als auch die mögliche erneute Leihe nach Essen die Frage, wie sinnvoll beides ist. Es könnte bei der Ausdehnung des Kontrakts der Eindruck entstehen, dass sich die Kölner nicht die Blöße geben wollen, ausgerechnet den Spieler, wegen dem sie sich eine Transfersperre eingeholt haben, ohne Gewinn gehen zu lassen, auch wenn es vielleicht nicht für das FC-Niveau reicht.
Dem ist jedoch entgegenzusetzen, dass die Verantwortlichen bei den Geißböcken heute andere sind als bei der Verpflichtung. So hatte sich der FC zum Beispiel 2024 wegen seiner Rolle im Potocnik-Transfer von Berater Jörg Jakobs getrennt. Seit dem vergangenen Jahr ist außerdem ein neuer Vorstand im Amt. Die mögliche Verlängerung mit dem Angreifer dürfte daher eher an sportlichen Gründen liegen. Denn auch wenn er bisher weniger zum Zug kam, hat der 20-Jährige weiter vielversprechende Anlagen, die der Youngster potenziell jetzt mehr ausspielen und entwickeln kann, wenn er länger verletzungsfrei bleiben sollte.
So lobte etwa RWE-Trainer Uwe Koschinat nach dem Einsatz am vergangenen Wochenende seinen Schützling: „Jaka hat zwei Dinge auf hohem Niveau gemacht. Zum einen ist er ein Spieler, der sich im eigenen Ballbesitz sehr intelligent bewegt und der unheimlich gut anspielbereit ist. Darüber hinaus bringt er schon eine sehr ordentliche Robustheit mit.“ So scheint der Coach vom Slowenen überzeugt zu sein. „Toll, dass wir jetzt den Beweis haben, dass wir über zwei hervorragende Mittelstürmer verfügen“, so der Trainer. Diese Wertschätzung Koschinats dürfte auch der Grund sein, warum Essen im kommenden Sommer erneut ein mögliches Ziel für eine Leihe ist. Dafür, ob der 20-Jährige noch ein Jahr bei RWE verbringt, dürfte vielleicht ebenfalls entscheidend sein, wie viel Einsatzzeit Potocnik nun noch im restlichen Saisonverlauf erhält. Zumindest aus Sicht seines Trainers hat der Slowene am vergangenen Wochenende schonmal eine gute Visitenkarte von sich abgegeben.









































