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·27 de março de 2026
"Nicht einfach gerade": Münster verliert ersten Test unter Schwartz

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Zwei Tage nach seinem Amtsantritt konnte sich Alois Schwartz im Testspiel gegen den TSV Havelse erstmals ein Bild von seiner Mannschaft machen. Dabei bestätigten sich seine ersten Analysen: Vorn nutzten die Münsteraner ihre Chancen nicht, in der Defensive agierten sie zu unaufmerksam.
Stabilität in der Defensive und Effizienz in der Offensive – mit diesem Plan will Alois Schwartz Preußen Münster zum Klassenerhalt führen. Warum genau das die entscheidenden Stellschrauben sein könnten, zeigte sich im Testspiel gegen den TSV Havelse.
In der ersten Halbzeit hatten die Münsteraner zwar mehr Spielanteile, ließen ihre Chancen jedoch ungenutzt. Rondic scheiterte gleich zweimal (9./24.), auch Raschl hatte die Führung auf dem Fuß (8.). Auf der Gegenseite verzeichnete Sommer mit einem Lattentreffer die beste Möglichkeit für Havelse (17.). Im zweiten Durchgang machte es Münsters Yamada (53.) nicht besser: Der Neuzugang vergab im Eins-gegen-eins mit Keeper Quindt.
Nach dieser Szene verlor der Zweitligist den Faden, während Havelse zunehmend stärker wurde – und sich schließlich belohnte: Schepp köpfte eine Flanke am langen Pfosten völlig frei zur Führung ein (65.). Der Stürmer erzielte damit das Tor des Tages, auch wenn sowohl er (75.) als auch Müller (81.) weitere Chancen liegen ließen.
"Es wäre natürlich schön gewesen, wenn wir so ein Spiel mal für uns entschieden hätten. Vielleicht spiegelt es aber auch die aktuelle Situation wider, die nicht einfach ist. Wir haben sie in der ersten Halbzeit im Griff gehabt und uns einige hundertprozentige Chancen herausgespielt – die müssen wir nutzen. Die letzten 30 Minuten waren dagegen nicht gut. Je länger das Spiel ging, desto mehr hat sich der Kopf eingeschaltet – den müssen wir jetzt freibekommen", resümierte Schwartz. Nicht im Einsatz waren Amenyido, Schulz, Mees, Vilhelmsson, Makridis und Schenk, die allesamt geschont wurden – ebenso wie die verletzten Lucas Bolay, Antonio Tikvic, Malik Batmaz und Simon Scherder.









































