FC Red Bull Salzburg
·08 de março de 2026
Niederlage in Hütteldorf

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·08 de março de 2026

Trotz spielerischer Überlegenheit und etlicher Chancen verlieren unsere Roten Bullen beim SK Rapid. Ein erfolgreicher Konter reicht den Wienern zur Pausenführung, während wir auch in der zweiten Hälfte den Ausgleich nicht erzwingen können.
Dabei nahm die Partie von Beginn an Fahrt Richtung Rapid-Gehäuse auf und entwickelte sofort eine hohe Schlagzahl. Besonders Eddy Baidoo setzte früh die ersten offensiven Akzente. Erst visierte er von links das lange Eck an, aber Hedl war auf dem Posten (9.), kurz darauf gelangte ein flaches Zuspiel von Krätzig in den Fünfmeterraum zu unserem Ghanaer, hier blieb der Rapid-Schlussmann ebenfalls Sieger (10.).
Bidstrup & Co. übernahmen also gleich mal die Kontrolle über die Begegnung, was sich auch dadurch bemerkbar machte, dass wichtige Zweikämpfe zu unseren Gunsten ausgingen. Nutznießer war einmal mehr Baidoo, der es nach einer Flanke von Kerim Alajbegovic mit Köpfchen probierte, jedoch nicht genug Wucht hinter und den Ball deshalb nicht an Hedl vorbei ins Tor brachte (20.).
Ein ums andere Mal bereiteten unsere Burschen der Dreierkette der Gastgeber Probleme, ein Torerfolg wollte sich aber nicht einstellen. Dafür durften die Grün-Weißen kurz jubeln, als Ahoussou nach einem Freistoß ein platzierter Header gelang – nachdem er vor der Flanke allerdings selbst in der verbotenen Zone gestanden hatte, zählte der Treffer nicht (28.). Auf der Gegenseite bekam Alajbegovic den Ball perfekt von Damir Redzic serviert, traf diesen aber nicht optimal und jagte ihn aus etwa zwölf Metern über den Kasten von Hedl (34.), ehe wenig später die entscheidende Aktion dieser Partie folgte:
Wie aus dem Nichts lancierten die Wiener einen Konter, bei dem Gulliksen auf die Reise geschickt wurde. Dieser behielt den Überblick und legte quer auf den sträflich allein gelassenen Antiste, der nur noch einschieben musste. Letztlich abgefälscht von Drexler landete das Spielgerät im Netz – 0:1 (39.) – und wenig später war Halbzeit.

Auch in Hälfte zwei bot sich ein ähnliches Bild. Den ersten Hochkaräter für unsere Farben fand Redzic vor, der Ungar blieb jedoch nach einem präzisen Zuspiel von Baidoo allein vor Hedl nicht kaltschnäuzig genug und verfehlte das Tor deutlich (51.). Daniel Beichler reagierte zur Stundenmarke, schickte Oliver Lukic und Karim Konate auf den Rasen, rund zehn Minuten später kamen dann noch Yorbe Vertessen und Aleksa Terzic ins Spiel. Die drei Letztgenannten sorgten umgehend für Unruhe, vor allem, als Terzic seinen belgischen Kameraden mit einer Flanke bediente – dessen Abschluss mit rechts jedoch im letzten Moment abgewehrt wurde – und Konate nach einer Ecke seinen Versuch aus aussichtsreicher Position aufs lange Eck brachte, dieses allerdings knapp verfehlte (74.).
Bis zum regulären Spielende geschah nicht mehr viel, doch die angekündigte fünfminütige Nachspielzeit sollte es noch einmal in sich haben: Nach einem kurz abgespielten Eckball hob Redzic den Kopf, suchte ... und fand Konate, der total unbewacht hochsteigen konnte. Der Ivorer schickte die Kugel platziert in die Maschen, der verdiente Ausgleich – dachten sich einige, doch auch hier wurde die Entscheidung in Wien-Meidling getroffen: Abseits!
Zum Abschluss des Grunddurchgangs müssen sich unsere Burschen daher auswärts bei Rapid Wien mit 0:1 geschlagen geben und gehen als Tabellenzweiter in die Meistergruppe.
Wir waren von der ersten bis zur letzten Sekunde dominant, hatten sechs, sieben Groß- und viele Halbchancen und lassen dann einen Torschuss zu – und der sitzt. Es passt zu dieser Woche. Klarerweise müssen wir uns trotzdem an die Nase fassen, wir haben es schließlich nicht geschafft, in dieser Woche ein Tor zu erzielen. So wird es schwierig, Spiele zu gewinnen. Aber vom Auftritt und von der Energie her kann man den Jungs keinen Vorwurf machen.
Daniel Beichler
Es läuft vor dem Gehäuse einfach nicht gut gerade, wir waren nicht entschlossen genug. Wir brauchen leider zu viele Chancen, um Tore zu machen, und müssen konsequenter sein, hatten drei, vier Hundertprozentige. Man muss punkten, um Erster zu sein und Meister zu werden – momentan gelingt uns das nicht gut genug.
Kerim Alajbegovic
Aufstellungen & Wechsel
SK Rapid: Hedl – Cvetkovic, Raux-Yao, Ahoussou – Nunoo (22. Gulliksen), Seidl ©, Grgic, Horn (80. Gröller) – Wurmbrand (69. Dahl), Weimann (80. Kara), Antiste (69. Borkeeiet) FC Red Bull Salzburg: Schlager – Drexler, Gadou, Schuster, Krätzig (69. Terzic) – Bidstrup ©, Diambou (60. Lukic), Alajbegovic (80. Bischoff) – Redzic, Yeo (69. Vertessen), Baidoo (60. Konate)
Schiedsrichter: Harald Lechner Gelbe Karten: Dahl (90.+6/Foul) bzw. Gadou (48./Foul), Diambou (50./Foul), Bidstrup (75./Foul)
Nicht einsatzbereit für dieses Match waren Takumu Kawamura (Knie), Sota Kitano (Oberschenkel), Stefan Lainer (Oberschenkel), John Mellberg (Oberschenkel) und Justin Omoregie (Schulter).





















































