Rückkehr zum 1. FC Köln: Ist Kevin McKenna der richtige Mann für diese Kölner Baustelle? | OneFootball

Rückkehr zum 1. FC Köln: Ist Kevin McKenna der richtige Mann für diese Kölner Baustelle? | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: come-on-fc.com

come-on-fc.com

·12 de junho de 2026

Rückkehr zum 1. FC Köln: Ist Kevin McKenna der richtige Mann für diese Kölner Baustelle?

Imagem do artigo:Rückkehr zum 1. FC Köln: Ist Kevin McKenna der richtige Mann für diese Kölner Baustelle?
Imagem do artigo:Rückkehr zum 1. FC Köln: Ist Kevin McKenna der richtige Mann für diese Kölner Baustelle?

Vídeos OneFootball


Rückkehr zum 1. FC Köln: Ist Kevin McKenna der richtige Mann für diese Kölner Baustelle?

Imagem do artigo:Rückkehr zum 1. FC Köln: Ist Kevin McKenna der richtige Mann für diese Kölner Baustelle?

Redaktion

12 Juni, 2026

Kevin McKenna ist zurück beim 1. FC Köln. Der Ex-Spieler verstärkt künftig das Trainerteam am Geißbockheim. Seine Verpflichtung bringt aber nicht nur Erinnerungen mit, sondern auch eine besondere Expertise, von der die Kölner in der Bundesliga profitieren könnten. Darum könnte der Co-Trainer beim 1. FC Köln zum Standard-Experten werden.

Die Rückkehr von Kevin McKenna ans Geißbockheim dürfte für viele ein bekanntes Bild sein. Der ehemalige Abwehrchef kehrt an alte Wirkungsstätte zurück. Als ehemaliger und jetzt neuer Co-Trainer von René Wagner soll er seine Erfahrung in das Trainerteam einbringen – und könnte dabei vor allem in einem Bereich Akzente setzen, der im modernen Fußball immer mehr an Bedeutung gewinnt.

Kevin McKenna vom 1. FC Köln

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.

Imagem do artigo:Rückkehr zum 1. FC Köln: Ist Kevin McKenna der richtige Mann für diese Kölner Baustelle?

Teil’ diesen Beitrag mit deinen Freunden:

Imagem do artigo:Rückkehr zum 1. FC Köln: Ist Kevin McKenna der richtige Mann für diese Kölner Baustelle?
Imagem do artigo:Rückkehr zum 1. FC Köln: Ist Kevin McKenna der richtige Mann für diese Kölner Baustelle?
Imagem do artigo:Rückkehr zum 1. FC Köln: Ist Kevin McKenna der richtige Mann für diese Kölner Baustelle?

Wenn Kevin McKenna zum Dienstantritt als neuer Co-Trainer unter René Wagner am Geißbockheim aus dem Auto steigen wird, dürfte wohl so manche Erinnerung bei dem 46-Jährigen wach werden. Erinnerungen an gewonnene Kopfballduelle, an aufreibende Zweikämpfe und die Verantwortung auf dem Platz. Denn mit dem Kanadier kehrt ein alter Bekannter zurück zum 1. FC Köln. Der ehemalige Innenverteidiger der Geißböcke beendete vor fast zehn Jahren seine aktive Karriere, lief 153 Mal für den FC auf und findet im Sommer 2026 den Weg zurück zu alter Wirkungsstätte. Nicht als Spieler, wieder einmal als Co-Trainer. Und damit schließt sich ein Kreis.

Alte Bekannte

Denn in seiner Zeit beim FC hat McKenna Spuren hinterlassen, stand als Spieler für Tugenden wie Leidenschaft, Einsatz und eine klare Haltung auf dem Platz. Als Co an der Seite von Wagner soll der Ex-Profi seine Erfahrung an der Seitenlinie einbringen. Eine rein nostalgische Personalentscheidung ist die Verpflichtung des Kanadiers allerdings nicht. Denn sie beinhaltet gleich mehreren Ebenen. Zum einen kennt der 46-Jährige den Verein. Nach seiner aktiven Karriere arbeitete er schon im Nachwuchsbereich der Geißböcke sowie mehrfach als Co-Trainer. Auch die Zusammenarbeit mit Wagner ist nicht neu für den Rückkehrer. Beide arbeiteten unter Steffen Baumgart bereits beim FC, später beim HSV und bei Union Berlin zusammen – die Zeit der Eingewöhnung und des gegenseitigen Abtastens dürfte sich wohl in Grenzen halten. Doch dann gibt es eben noch eine andere Komponente.

McKenna bringt eine fachliche Stärke in einem Bereich mit, die den Geißböcken in der abgelaufenen Saison oft abging und den Kölnern in der Bundesliga von großem Nutzen sein könnte. So gehörten Standardsituationen in der jüngeren Vergangenheit zu der absoluten Schwachstelle des FC. Sowohl offensiv als auch defensiv ließen die Kölner bei ruhenden Bällen zu Wünschen übrig. Vorne erzielte der FC gemeinsam mit Werder Bremen die wenigsten Treffer nach einem ruhenden Ball (jeweils fünf), auf der anderen Seite kassierte Köln mit Abstand die meisten (20), vor den Absteigern Wolfsburg und St. Pauli (je 17). Die Verpflichtung des ehemaligen Abwehrspielers wirkt daher keineswegs zufällig. Denn der robuste Innenverteidiger war auf dem Platz nicht nur für seine Kopfballstärke bekannt, sondern stellte auch im gegnerischen Strafraum bei Eckbällen und Freistößen regelmäßig Gefahr dar. Nicht umsonst wurde McKenna der „stürmende Verteidiger“ genannt und auch in Schlussphasen gerne als Zielstürmer eingesetzt. Zudem gehörte McKenna zum Trainerstab der Eisernen, bei denen eine großer Fokus auf Standards gelegt wird.

Erfahrung, fachliche Expertise und Persönlichkeit

Auch Geschäftsführer Sport Thomas Kessler betonte im Zusammenhang mit der Verpflichtung des Co-Trainers die „Erfahrung, seine fachliche Expertise und seine Persönlichkeit“, die eine Bereicherung des Trainerteams darstellen sollen. Das Zusammenspiel aus klaren fachlichen Stärken und der Identifikation mit dem Verein dürften die Personalentscheidung für den in Calgary Geborenen wohl positiv beeinflusst haben. Denn sowohl den Bundesliga-Alltag als auch die Bedeutung des Clubs für das Umfeld kennt der 46-Jährige aus erster Hand. Ob McKenna die Probleme mit den Standardsituationen kurzfristig lösen kann und frischen Wind in die Mannschaft bringt, werden die kommenden Monate zeigen. Wie bei Wagner setzt der FC auf das Bekannte. Aber manchmal sind es gerade die vertrauten Gesichter, die neue Impulse setzen können.


Saiba mais sobre o veículo