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·12 de junho de 2026
Wunschziel des 1. FC Köln geplatzt: Wird Sebastiaan Bornauw nun wieder ein Thema?

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Simon Bartsch
12 Juni, 2026
Der Transfer-Sommer will beim FC noch nicht so wirklich in Schwung kommen. Nun scheint ein weiterer Deal geplatzt sein. Und in den Fokus rückt wieder ein alter Bekannter: Sebastiaan Bornauw.
Sebastiaan Bornauw könnte wieder ein Thema werden
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Gefühlt war es bislang der Wunschtransfer der Geißböcke. Eine Einigung sollte mit Abubacarr Sedi Kinteh angeblich schon erzielt worden sein. Schnell, robust, zweikampfstark, Linksfuß und großes Entwicklungspotenzial. Doch zum Deal wird es nicht kommen. Es verdichten sich die Anzeichen, dass der 19-Jährige nach Saudi Arabien zu Al Ahli SC und eben nicht zum 1. FC Köln wechselt. Mehr als sechs Millionen Euro soll der saudische Club an Tromsø IL überweisen wollen. Dem Vernehmen nach wollten auch die Kölner ihr Angebot noch einmal nachbessern, allerdings warteten die Geißböcke wohl noch ab und das anscheinend zu lange. Kinteh wird wohl in der kommenden Woche den Medizincheck absolvieren, es scheint alles schon ziemlich sicher. Wie groß der Wunsch nach dem Spieler zuletzt wirklich noch war, lässt sich aktuell nur schwer sagen. Denn durch die Verpflichtung von Jahmai Simpson-Pusey, die wohl in Kürze verkündet wird, hat der FC schon viel Geld in die Innenverteidigung investier.
Möglicherweise agierten die Kölner abwartend, weil die Entwicklung um Said El Mala eben doch noch relevant werden könnte. Dass die Kölner aber noch einmal in der Innenverteidigung nachrüsten wollen, ist bekannt. Und so rückt dann doch wieder ein alter Bekannter in den Fokus: Sebastiaan Bornauw. Der Ex-Kölner war wie berichtet schon im Winter ein Thema, eine Einigung mit dem Spieler hat schon vorgelegen, doch Leeds wollte den Belgier nicht ziehen lassen. Nun ist die Situation eine andere. Zwar hat auch Leeds um Kinteh gebuhlt, wollte den Youngster ebenfalls verpflichten und geht nun leer aus, doch bei den Peacocks gibt es noch Alternativen. Und die scheinen konkreter zu werden. Tatsächlich bereiten die Whites wohl gerade ein Angebot von 50 Millionen Euro für Ousmane Diomande von Sporting Lissabon vor. An dem Innenverteidiger sollen auch die großen Clubs wie Arsenal oder Chelsea interessiert sein. Doch für den 22-Jährigen bietet sich in Leeds wohl eine große Chance, auf ordentlich Spielzeit zu kommen.
Neben Diomande soll auch Danilho Doekhi weiterhin ein Thema bei dem Team um den deutschen Trainer Daniel Farke zu sein. Sebastiaan Bornauw will man angeblich keine Steine in den Weg legen, wenn denn das passende Angebot kommt. In englischen Medien wird nur der FC als Interessent genannt. Allerdings eben nur als Interessent, von Gesprächen ist bislang keine Rede. Eigentlich scheint also ziemlich viel zusammen zu passen. Eigentlich, denn Bornauw ist wohl auch weiterhin nicht zwingend die erste Wahl. Der Belgier ist mittlerweile 27 Jahre alt. Für einen Verein, der mit Simpson-Pusey und Kinteh klar auf junge, entwicklungsfähige Profis gesetzt hat, wäre Bornauw ein Kompromiss — erfahren, stabil, aber nicht das, was man sich eigentlich vorstellt. Der Belgier würde wohl eher die Rolle des erfahrenen Routiniers übernehmen. Zudem suchen die Kölner eigentlich noch einen Linksfuß, der das Spiel über die linke Seite leichter eröffnen kann – der Ex-Kölner ist Rechtsfuß.
Der größte Haken dürfte aber bei der Finanzierung liegen. Die Kölner würden bei Bornauw wohl am liebsten eine Leihe anstreben. Der Belgier ist laut transfermarkt.de acht Millionen Euro wert, der Vertrag läuft noch bis 2028. Laut englischen Medien streben die Whites aber einen Verkauf des Spielers an, denn der Umbruch bei Leeds ist bereits angestoßen worden.







































