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·22 de março de 2026

"Schon etwas Besonderes": RWE übertrifft eigenes Zwischenziel

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Durch den 2:1-Erfolg bei Viktoria Köln hat Rot-Weiss Essen nicht nur den vierten Sieg in Folge gefeiert und sich dadurch auf den zweiten Tabellenplatz vorgeschoben, sondern auch ein eigenes Zwischenziel übertroffen. Trainer Uwe Koschinat war begeistert. 

Etwas "wirklich Außergewöhnliches"

So schnell kann das gehen. Noch vor drei Wochen, als RWE gerade in Rostock verloren hatte, forderten einige Fans den Rauswurf von Trainer Uwe Koschinat, nun wurde der 54-Jährige nach dem vierten Sieg in Folge mit "Uwe"-Sprechchören gefeiert. Koschinat war davon sichtlich angetan und zeigte mit seinen Fingern die Zahl 2 in Richtung der Fans, die für den zweiten Tabellenplatz steht. Auf diesen hat sich RWE erstmals in dieser Saison vorgearbeitet. "Das ist schon etwas Besonderes", sagte Koschinat im "MagentaSport"-Interview. "Vor allen Dingen nach den beiden wirklich schlimmen Spielen gegen Osnabrück und Rostock, wo viele schon gesagt haben: Okay, das war’s. Wir können uns nicht oben halten."


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Die Mannschaft habe mit vier Siegen in Folge jedoch eine "tolle Antwort" gegeben, was etwas "wirklich Außergewöhnliches" und "eine Hausnummer" sei. "Deswegen bin ich sehr, sehr glücklich – auch, weil wir uns unfassbar ehrgeizige Zwischenziele setzen. Manchmal erschrecke ich mich selbst, aber heute haben wir dieses Zwischenziel erreicht und sogar leicht übertroffen." Schon vor einigen Wochen hatte sich RWE das Ziel gesetzt, mit 54 Punkten in die Länderspielpause zu gehen, jetzt sind es sogar 55 Zähler. "Dass wir auch in schwierigen Phasen nicht den Glauben verlieren, macht diese Mannschaft besonders."

Brumme sorgt für Rekord

Bei Viktoria Köln reichte nun ein Doppelschlag binnen 75 Sekunden über Abiama (10.) und Brumme (11.), um alle drei Punkte mitzunehmen. "Außer dem Anschlusstreffer haben wir nicht so viel zugelassen. Insofern war das eine sehr seriöse Arbeit, und ich glaube, dafür stehen wir aktuell." Nach den Ergebnissen der Konkurrenz war schon etwas Druck auf dem Kessel, doch dem hielt RWE Stand. "Wir wussten, dass wir drei Punkte holen mussten. Und das haben wir getan", strahlte Brumme und sprach von einem "unfassbar wichtigen Sieg". Mit seinem Treffer zum 2:0 hat der Flügelspieler zudem für einen Essener Vereinsrekord in der 3. Liga gesorgt, schließlich hat RWE erstmals die Marke von 61 Toren in einer Saison geknackt.

Zusammen mit rund 3.000 mitgereisten Fans konnte anschließend gefeiert werden: "Das ist natürlich immer überragend, wenn so viele Fans mitkommen. Ich glaube, jetzt kommt die Euphorie auch so langsam", so Brumme. Nach der Länderspielpause kommt es zum Derby gegen den MSV Duisburg, an das Koschinat allerdings unmittelbar nach der Partie noch nicht denken wollte: "Jetzt können wir erstmal durchschnaufen. Ich glaube, heute ist nicht der Tag, an dem wir dieses Derby schon in irgendeiner Form emotionalisieren sollten. Jetzt ist der Tag, um das Geleistete mit der Erreichung des Zwischenziels auch mal zu genießen." Die Mannschaft dürfte nichts dagegen haben. Fehlen werden gegen den MSV allerdings José-Enrique Rios Alonso und Michael Kostka, die jeweils die fünfte gelbe Karte gesehen haben.

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