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·06 de fevereiro de 2026
SGE-Premiere für Riera: Frankfurt trifft in Berlin auf Union

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Das Freitagabendspiel zum Auftakt des 21. Bundesligaspieltags findet in der Hauptstadt statt, wo der 1. FC Union Berlin Eintracht Frankfurt empfängt.
Der 1. FC Union Berlin wartet im Jahr 2026 immer noch auf seinen ersten Pflichtspielsieg. In den ersten fünf Ligapartien des neuen Jahres holten die Hauptstädter keinen einzigen Dreier und konnten sich nur drei Punkte erspielen. Damit steht die Mannschaft von Trainer Baumgart nach 20 Spieltagen mit 24 Punkten auf Platz neun der Tabelle. Unions Topscorer Ilyas Ansah (fünf Tore, drei Vorlagen) und Andre Ilic (acht Vorlagen) kamen in den letzten fünf Einsätzen nur auf jeweils eine Vorlage, was bezeichnend für die anhaltende Offensivschwäche der Köpenicker ist. Verstärkt haben sich die Berliner in der Wintertransferphase zwar nicht, dafür wurden wichtige Säulen längerfristig an den Klub gebunden. Die Verträge von Chefcoach Steffen Baumgart und Kapitän Christopher Trimmel wurden im Januar verlängert. Die Stabilität und der Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft steht also außer Frage.
Die letzten Ergebnisse sprechen Bände. Am 18. Spieltag konnte sich Union gegen die starken Stuttgarter bei einem 1:1-Unentschieden immerhin einen Punkt erkämpfen. Am darauffolgenden Spieltag beim Duell mit Borussia Dortmund riss die 5-Spiele-Ungeschlagen-Serie der Eisernen. Vor dem heimischen Publikum unterlag die Baumgart-Elf dem BVB klar mit 0:3. Der vergangene Spieltag führte die Köpenicker nach Sinsheim. Gegen die TSG Hoffenheim hatten die Berliner das Nachsehen und verloren deutlich mit 1:3. Besonders bitter: Innenverteidiger Diogo Leite verletzte sich in der Partie und wird dem Team aufgrund von Oberschenkelproblemen am Freitag gegen Frankfurt fehlen. Dennoch will das Team gegen die Adler endlich den ersten Sieg des Jahres holen.
Die Eintracht steht vor einem Neuanfang. Nach der Trennung von Trainer Dino Toppmöller möchte Frankfurt nun endlich defensiv stabiler werden. 45 Gegentore in 20 Spielen sind der schlechteste Wert der Liga und außerdem viel zu viele für einen Verein, dessen Ansprüche es sind, sich für einen europäischen Wettbewerb zu qualifizieren. Die Defensivschwäche nimmt am Main völlig neue Ausmaße an: In den letzten fünf Bundesligaduellen kassierte die Eintracht immer genau drei Gegentreffer. Den letzten Sieg feierten die Adler beim 1:0-Heimspielerfolg am 14. Spieltag gegen Augsburg. Für den neuen Coach Albert Riera gibt es also einiges auszubessern. Der Spanier ist jedoch nicht der einzige Frankfurter Winterneuzugang. Mit Younes Ebnoutalib und Arnaud Kalimuendo sicherte sich der Verein zudem die Qualität zweier jungen Stürmer. Und mit Keita Kosugi kommt ein potentieller Nachfolger in Falle eines Abgangs von Nathaniel Brown.
Am 18. Spieltag durften sich die Anhänger der Adler letztmals über einen Punkt freuen. Nach einer wilden Begegnung mit dem SV Werder Bremen konnte sich Frankfurt durch einen Ausgleich in letzter Minute über ein 3:3-Unentschieden glücklich schätzen. Es folgten zwei Heimspiele mit dem selben Ergebnis. Sowohl gegen Hoffenheim als auch gegen Leverkusen musste sich die Eintracht mit 1:3 im Deutsche-Bank-Park geschlagen geben. Die Hessen müssen ihre Anfälligkeit für Gegentreffer dringend reduzieren, wenn sie noch auf einem Top-Sieben-Platz landen wollen. Sie finden sich aktuell mit 27 Punkten auf Tabellenplatz acht wieder und der Abstand auf die sechstplatzierten Leverkusener beträgt bereits acht Zähler. Gegen die Berliner soll unter dem neuen Trainer nun endlich die Trendwende her.
Am Freitagabend treffen in der alten Försterei zwei Teams aufeinander, die beide einen Befreiungsschlag und einen Erfolg in Form von drei Punkten nötig haben. Wenn schlechte Offensive und schwache Defensive sich begegnen, ist allerdings nicht von einem Spektakel auszugehen. Ein solches erlebten die Zuschauer im Hinspiel: Bei einem regelrechten Torfest schlug Union Frankfurt auswärts mit 4:3. Überhaupt tat sich die Eintracht in der Vergangenheit gegen die Eisernen schwer. Keins der letzten vier Duelle konnten die Hessen für sich entscheiden, während die Köpenicker aus den vergangenen beiden Begegnungen als Sieger hervorging. Ob die Berliner diese Serie fortsetzen können oder ob Frankfurt unter Riera endlich wieder punktet, wird sich zeigen.
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